ScreenshotWenn Sie vermuten, dass Sie von einem Missbrauchsfall betroffen sind, benötigen Sie und ggf. auch die Bundesnetzagentur beweissichere Unterlagen, um gegen den eventuellen Missbrauch vorgehen zu können. Sie sollten beispielsweise die Web-Seite festhalten, über die der Dialer installiert wurde. Sichern Sie diese Erkenntnis möglichst mit einem sog. "Screenshot", einer Abbildung des Bildschirminhalts, einschließlich der dort aufgeführten Information über die anfallenden Gebühren. Informieren Sie Ihre Telefongesellschaft und fordern Sie, falls nicht im Vorfeld ein Einzelverbindungsnachweis beantragt wurde, eine nachträgliche Aufschlüsselung der Einzelverbindungen an. Screenshot - Wie es funktioniert (z.B. beim Microsoft
Windows Betriebssystem)
Wird die betreffende Web-Seite, über die der Dialer installiert wurde, auf dem Bildschirm Ihres PC angezeigt, dann betätigen Sie die Taste "Druck" bzw. "print" (häufig neben der Taste F12), rechts oben auf Ihrer Computertastatur. Eine Abbildung des Bildschirminhalts haben Sie damit in der Zwischenablage Ihres Rechners gespeichert. Nun öffnen Sie ein Schreib-, Bild- oder Grafikprogramm (z. B. Word, Paint, Paint Shop, Adobe PhotoShop, ACDSee) und lassen sich die Abbildung durch gleichzeitiges Drücken der Tasten "Strg" und "v" anzeigen. Schließlich speichern Sie das Bild noch unter einem Dateinamen endgültig ab. Haben Sie mehrere Fenster gleichzeitig geöffnet und wollen nur von dem aktuell bearbeiteten Fenster einen Screenshot machen, so benutzen Sie die Tastenkombination "Alt" und "Druck" bzw. "print" und verfahren ansonsten ebenso. |