10 Jahre wettbewerbsorientierte Regulierung von
Netzindustrien in Deutschland
Der Wissenschaftliche Arbeitskreis für Regulierungsfragen (WAR)
der Bundesnetzagentur hat das zehnjährige Bestehen der
Institution einer sektorspezifischen Regulierungsbehörde zum
Anlass genommen, mit Unterstützung der Bundesnetzagentur einen
Jubiläumsband herauszugeben. Der Band trägt den Titel "10 Jahre
wettbewerbsorientierte Regulierung von Netzindustrien in
Deutschland - Bestandsaufnahme und Perspektiven" und ist im
Verlag C.H. Beck erschienen.
Nach einer Einführung des Präsidenten der Bundesnetzagentur,
Matthias Kurth, beleuchten die Mitglieder des WAR verschiedene
Bereiche der sektorspezifischen Regulierung und ihrer
Auswirkungen auf die Märkte. Die Beiträge machen deutlich, wie
komplex und vielfältig die gelösten Aufgaben für die
Regulierungsbehörde waren und wie viele offene Fragen die
Gegenwart und Zukunft noch bereithalten.
Nachgegangen wird auch der zentrale Frage, wie viel bzw. wie
wenig regulierende Eingriffe und Rahmenbedingungen benötigt
werden, um Wettbewerb zu fördern und neue Dienste, Anbieter und
Investitionen in den Netzindustrien auszulösen. Auch nach 10
Jahren sind die Meinungen hierzu nach wie vor kontrovers.
Der Band enthält Beiträge von Professor
Dr. Dres. h.c. Arnold Picot, Universität München,
Herrn Professor Dr. Juergen B. Donges, Universität zu
Köln, Herrn Professor Dr. Charles B. Blankart,
Humboldt-Universität zu Berlin, Herrn Professor Dr. Ludwig
Gramlich, TU Chemnitz, Herrn Professor Dr. Dr. Franz
Jürgen Säcker, Freie Universität Berlin, Herrn Professor Dr.
Herbert Kubicek, Universität Bremen, Herrn Dr. Karl-Heinz
Neumann, Wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und
Kommunikationsdienste GmbH, Herrn Professor Dr.-Ing. Peter
Vary, Technische Hochschule Aachen, Herrn Professor
Dr. Torsten J. Gerpott, Universität Duisburg, Herrn
Professor Dr. Bernd Holznagel, LL.M., Universität Münster,
Herrn Professor Dr.-Ing. Hans-Jürgen Haubrich, Technische
Hochschule Aachen und Herrn Professor Dr. Dr.
h.c. Wolfgang Ballwieser, Universität München.
Weitere Informationen auch zu den bibliografischen Angaben können
dem Flyer entnommen werden.