| Frequenz (f) in Hertz (Hz) |
Grenzwerte | |
|---|---|---|
| Elektrische Feldstärke in Kilovolt pro Meter (kV/m) (effektiv) |
Magnetische Flussdichte in Mikrotesla (µT) (effektiv) |
|
| 0 | – | 500 |
| 1 – 8 | 5 | 40 000/f2 |
| 8 – 25 | 5 | 5 000/f |
| 25 – 50 | 5 | 200 |
| 50 – 400 | 250/f | 200 |
| 400 – 3 000 | 250/f | 80 000/f |
| 3 000 – 10 000 000 | 0,083 | 27 |
| Frequenz (f) in Megahertz (MHz) |
Grenzwerte, quadratisch gemittelt über 6-Minuten-Intervalle | |
|---|---|---|
| Elektrische Feldstärke in Volt pro Meter (V/m) (effektiv) |
Magnetische Feldstärke in Ampere pro Meter (A/m) (effektiv) |
|
| 0,1 – 1 | 87 | 0,73/f |
| 1 – 10 | 87/f1/2 | 0,73/f |
| 10 – 400 | 28 | 0,073 |
| 400 – 2 000 | 1,375 f1/2 | 0,0037 f1/2 |
| 2 000 – 300 000 | 61 | 0,16 |
(a) Anmerkungen:
1. f wie in der Frequenzbereichs-Spalte wiedergegeben.
2. Vorausgesetzt, dass die Basisgrenzwerte nicht überschritten werden und schädliche indirekte Wirkungen ausgeschlossen werden können, dürfen die Werte für die Feldstärke überschritten werden.
3. Für Frequenzen zwischen 100 kHz und 10 GHz sind S(eq), E^2, H^2 und B^2 über einen beliebigen 6-Minuten- Zeitraum zu mitteln.
4. Für Frequenzen bis 100 kHz können die Spitzenwerte für die Stromdichten erhalten werden, indem der Effektivwert mit 2^(1/2) (also ca. 1,414) multipliziert wird. Für Pulse der Dauer t(p) sollte die auf die Basisgrenzwerte anzuwendende Frequenz über f = 1/(2 t(p)) ermittelt werden.
5. Zwischen 100 kHz und 10 MHz werden die Spitzenwerte der Feldstärken durch Interpolation zwischen dem 1,5-fachen Spitzenwert bei 100 kHz und dem 32-fachen Spitzenwert bei 10 MHz erhalten. Für Frequenzen über 10 MHz wird vorgeschlagen, dass der Spitzenwert der äquivalenten Leistungsdichte ebener Wellen, gemittelt über die Pulsdauer, das 1000-fache der S(eq)-Grenzwerte nicht überschreitet, bzw. dass die Feldstärke das 32-fache der in der Tabelle angegebenen Feldstärken-Expositionswerte nicht überschreitet.
6. Für Frequenzen über 10 GHz sind S(eq), E^2, H^2 und B^2 über einen beliebigen 68/f^(1,05) -Minuten-Zeitraum zu mitteln (f in GHz).
7. Für Frequenzen < 1 Hz sind keine E-Feld-Werte angegeben, da es sich effektiv um statische elektrische Felder handelt. Bei den meisten Menschen wird die störende Wahrnehmung elektrischer Oberflächenladungen bei Feldstärken unter 25 kV/m nicht auftreten. Funkenentladungen, die Streß oder Belästigungen verursachen, sollten vermieden werden.
Auszug aus den ICNIRP-Richtlinien für die Begrenzung der Exposition durch zeitlich veränderliche elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder (bis 300 GHz).