Cottbusser Skyline

Quiz 23.09.2021

Welches Naherholungsgebiet liegt Cottbus am nächsten?







News 16.09.2021

Interview: "Wie gibt man eigentlich zehn Milliarden Euro aus, Herr Lausitzbeauftragter?"


Dr. Klaus Freytag

Dr. Klaus Freytag,

Lausitzkoordinator des Ministerpräsidenten, im Gespräch über seine Aufgaben, Brüche, Chancen und Traditionen. Mit seiner persönlichen West-Ost-Biographie hat er eine besondere Sicht auf den Wandel, der die Region bestimmt. 


BNetzA: Herr Dr. Freytag, wie begrüßt man sich in der Lausitz auf Sorbisch?
Freytag: Dobry dźeń! Das Sorbische ist eng verwandt mit dem Polnischen. So wie der Rheinländer immer auch ein bisschen Niederländisch oder Belgisch kann, hat man in der Lausitz auch ein paar sorbische Floskeln im Handgepäck.

BNetzA: Sie haben viel Zeit im Rheinland verbracht, bevor Sie in die Lausitz gekommen sind. Beide Regionen sind durch den Kohleabbau verbunden – war es unausweichlich, dass Sie zum Lausitzbeauftragten ernannt wurden?
Freytag: Ich bin studierter Bergmann. Und meine Kenntnis über den Bergbau war bestimmt mit ausschlaggebend. Außerdem war ich hier in Cottbus über zehn Jahre Präsident der Bergbaubehörde (Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg, Anm. d. Red.) und vier Jahre Abteilungsleiter im Wirtschaftsministerium. Damit habe ich das wesentliche „Handwerkzeug“ für diese herausfordernde Aufgabe mitgebracht.

BNetzA: Können Sie uns erklären, was genau Ihre Aufgaben sind? Was macht ein Lausitzbeauftragter?
Freytag: Wir sind ein kleines Team von sieben Leuten. Bei uns laufen alle Fäden des Strukturprozesses zusammen. Wir arbeiten nicht operativ, also nicht vor Ort an einem konkreten Projekt. Unsere Aufgabe ist zu steuern, zu koordinieren, zu berichten. Mit dem Strukturwandel kommt viel Geld in die Region, das abgerechnet werden muss. Da haben wir Berichtspflichten gegenüber der EU-Kommission, dem Bund und dem Land Brandenburg. Das wird zukünftig eine Kernaufgabe werden. Wir schreiben aber auch strategische Entwicklungskonzepte und entwickeln sie weiter. Die Spinne im Netz – das wäre ein passendes Bild für das, was wir sind.

Das ganze Interview gibt es hier.


Dr. Klaus Freytag, Jahrgang 1960, studierte und promovierte an der RWTH Aachen im Fach Bergbau, später Fernstudium in Energiemanagement und Energieplanung an der TU Berlin. Von 1990 bis 1993 war er Fachbereichsleiter beim Braunkohlebergamt Köln. 1993 zog er in die Lausitz, um dort Abteilungsleiter im Oberbergamt des Landes Brandenburg zu werden. Ab 2004 war er Präsident des Landesamts für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR). Im Dezember 2015 wurde er Abteilungsleiter „Energie und Rohstoffe“ beim Ministerium für Wirtschaft und Energie. Seit Juni 2018 ist er Beauftragter des Ministerpräsidenten für die Lausitz.

Interview

Dr. Klaus Freytag, Lausitzbeauftragter des Ministerpräsidenten, im Gespräch mit der BNetzA.

Quiz 16.09.2021

Wie alt ist Cottbus?







News 31.08.2021

Grußwort des Bundesministers

Liebe Leserinnen und Leser,

die Bundesnetzagentur eröffnet einen neuen Standort in Cottbus. Das ist weit mehr als nur eine Notiz in der regionalen Presse. Es ist ein Versprechen, das die Politik einlöst.

Die Lausitz ist das zweitgrößte Braunkohlerevier in Deutschland. Zwölf Milliarden Tonnen Braunkohle lagern hier und haben der Region Beschäftigung und Wohlstand gesichert. Eine Sicherheit, die mit dem Beschluss zum Kohleausstieg neu gestaltet werden muss. Die Verantwortlichen hatten das im Blick als sie mit dem Kohleausstieg auch das Strukturstärkungsgesetz beschlossen haben.

Mit dem Gesetz sollen nicht nur die Folgen des Kohleausstiegs abgemildert werden. Die Kohleregionen – und die Menschen, die dort leben – sollen vielmehr eine echte Chance erhalten, nach dem Kohleausstieg besser dazustehen als zuvor. Hierfür erhält die Lausitz bis 2038 Finanzhilfen für besonders bedeutsame Investitionen. Zudem unterstützt der Bund die Region durch weitere Maßnahmen, etwa durch die Erweiterung von Forschungs- und Förderprogrammen. Verkehrsinfrastruktur wird ausgebaut. Auch Bundeseinrichtungen hier anzusiedeln ist Teil des Gesetzes. Die Bundesnetzagentur in Cottbus, das bedeutet 120 Arbeitsplätze mit Perspektive, eine Zukunft für die Beschäftigten und ihre Familien, eine Stärkung der ganzen Region. Es bedeutet Sicherheit.

Wir möchten, dass sich die Reviere zu modernen Energie- und Wirtschaftsregionen weiterentwickeln können. Gerade die Lausitz bietet hervorragende Bedingungen dafür. Die Themen Energie und Telekommunikation wurden hier längst als zukunftsweisend erkannt. Wissenschaftliche Einrichtungen und Wirtschaftsunternehmen haben sich fest in diesen Bereichen verankert. Der neue Standort der Bundesnetzagentur wird sich hier genau einfügen – und dazu beitragen, ein Versprechen einzulösen.

Alles Gute für einen gelungenen Anfang!

Mit freundlichen Grüßen,
Peter Altmaier

Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie

Peter Altmaier,

Bundesminister für Wirtschaft und Energie


News 18.08.2021

Vertrag über Liegenschaft abgeschlossen

Heinrich-Hertz-Straße 6 in Cottbus – diese Adresse wird es sein. Nun ist es offiziell: Der Mietvertrag über einen Bürokomplex im Cottbuser Stadtteil Schmellwitz ist unterzeichnet. Im Norden der Stadt gelegen, ist der neue Standort nicht weit entfernt vom Uni-Campus und dem Technologiepark. Das Grundstück bietet genug Platz für Auto- und Fahrrad-Parkplätze; genauso unkompliziert ist die Anreise mit dem Bus.

Die BNetzA wird das gesamte zweite Obergeschoss beziehen, dazu Teile der ersten Etage. Insgesamt stehen circa 3.000qm für rund 100 Mitarbeitende bereit. Lebendig werden die neutralen Büros erst, wenn Menschen in ihnen arbeiten. Wenn sie Familienfotos auf ihren Schreibtischen und Topfpflanzen auf den Fensterbänken verteilen. Wenn die Kaffeetassen eingeräumt werden. Wenn erheiternde Anekdoten durch den Flur schallen. Die Stellenausschreibungen laufen noch – wer Teil eines dynamischen, zukunftsorientierten Arbeitsumfelds werden möchte, sollte sich hier umschauen www.bundesnetzagentur.de/stellenangebote

Während dessen gilt es, die Räume für die Ankunft der neuen Mitarbeitenden vorzubereiten. Welcher Raum braucht welche Technik? Wo finden sich Druckerraum und Teeküche? Teppichboden oder PVC? Für die Zwischenzeit steht bereits jetzt eine Fläche im Erdgeschoss zur Verfügung. Es kann losgehen, in der Heinrich-Hertz-Straße 6 in Cottbus. Diese Adresse dürfen Sie sich merken.

Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, genehmigt Vertragsunterzeichnung der neuen Liegenschaft in Cottbus

Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur,

genehmigt Vertragsunterzeichnung für die neue Liegenschaft in Cottbus.

News 17.08.2021

Lausitzer Rundschau: Interview mit Jochen Homann

" (...) Die Bundesnetzagentur ist Aufsichtsbehörde für die Stromnetze, genau wie für schnelle Internetverbindungen oder auch das breite Spektrum der Postdienste. In diesem Mega-System soll nun der Standort Cottbus eine besondere Bedeutung bekommen. (...)" Dafür sucht die Bundesnetzagentur Mitarbeitende in Cottbus. Im Interview sagt der BNetzA-Präsident Jochen Homann, was geplant ist und für welche spannenden Aufgaben Personal gesucht wird.

Jochen Homann: Interview mit der Lausitzer Rundschau zum neuen zentralen Standort in Cottbus

Quiz 23.07.2021

Wussten Sie schon…?

Cottbus hat viele Geschichten zu erzählen, die Menschen außerhalb der Lausitz nicht unbedingt kennen. Mit unserem Quiz gibt es zwar keinen Preis zu gewinnen, aber dafür Wissenswertes über das Oberzentrum der Lausitz!

Cottbus hat eine lange Sport-Tradition, aus der Stadt werden auch Athleten an den diesjährigen Olympischen Spielen teilnehmen. Die ganze Stadt nimmt Anteil: Im Stadtgebiet hängen Banner und Plakate, die den heimischen Olympioniken die besten Wünsche mit auf den Weg geben: Die Radsportler*innen Emma Hinze, Maximilian Levy, Roger Kluge und Maximilian Dörnbach sind für Tokio 2021 nominiert, wir wünschen ihnen ebenso wie den vielen anderen Olympioniken aus dem gesamten Bundesgebiet viel Erfolg und verletzungsfreie Spiele.

Cottbus hat als Teil des Olympiastützpunktes Brandenburg seit Jahrzehnten immer wieder erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler hervorgebracht. Wissen Sie, welche?







News 25.06.2021

Interview: "Nicht Berlin, nicht Leipzig, sondern etwas ganz Eigenes"

Prof. Dr. Gesine Grande

Prof. Dr. Gesine Grande,

Präsidentin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, im Gespräch mit der BNetzA über ihre Vision, die Hochschule zum MIT der Lausitz zu entwickeln. Und über aktuelle Projekte in Forschung, Transfer, Innovation und Nachwuchsförderung, die auch die Wirtschaft stärken werden. 

BNetzA: Frau Prof. Grande, Sie sind seit neun Monaten Präsidentin der BTU. Sind Sie inzwischen angekommen?
Grande: Mein Beginn hier war am 1. Oktober, also mitten in der Pandemie. Durch die Infektionsschutzverordnungen war die Uni so gut wie leer. Aber ich habe unglaublich viel Unterstützung erfahren, erstaunlich viele Menschen kennengelernt; deshalb habe ich das Gefühl, gut angekommen zu sein.

BNetzA: Das Motto der Universität lautet „Wir forschen, lehren und lernen aus Leidenschaft.“ Welchen Aufgaben widmen Sie in den kommenden Jahren die größte Leidenschaft?
Grande: Der Aufgaben sind unendlich viele. Die BTU ist eine sehr spannende Hochschule in einer einmaligen Entwicklungsphase. Die großen Themen sind die, die alle Universitäten umtreiben: Digitalisierung, Marketing, Wettbewerb. Bei uns kommen aber noch besondere Aufgaben dazu. Diese Hochschule ist 2013 nach einer Fusion (mit der Hochschule Lausitz, Anm. d. Red.) neu gegründet worden und trägt seitdem den Namen BTU Cottbus Senftenberg; diese Phase gilt es jetzt zu vollenden. Wir werden unser Profil schärfen hin zu den Themen, bei denen wir eine große Expertise haben; bei denen hier durch den Strukturwandel in den kommenden Jahren wirklich die Post abgehen wird: Dekarbonisierung und Energiewende, Transformation und Strukturwandelfolgen, Künstliche Intelligenz und Sensorik, Gesundheit. Sie sind alle sehr gut geeignet, um interdisziplinäre Cluster zu bilden. Ich möchte uns gerne als das MIT der Lausitz platzieren. Wie beim Original in Massachusetts herrscht hier ein besonderer Entdeckergeist, ein interdisziplinärer Ansatz auch in den technischen Disziplinen, ein klares Bekenntnis zum Transfer und damit zur Verantwortung für die Region. All das sind Themen, die auch die Stadt um die Universität prägen und verändern werden.

BNetzA: Cottbus ist keine klassische Universitätsstadt wie Heidelberg oder Göttingen. Die Region ist eher bekannt für Kohle und Industrie. Was bedeutet das für Ihre Universität?
Grande: Ich glaube, Cottbus ist ein Ort, den die meisten Menschen nicht kennen. Als ich das erste Mal hier war, habe ich bestimmt hundert Fotos gemacht, weil ich so fasziniert war. Hier gibt es noch so viel Unentdecktes und so viele Brüche. Die Spree, die Lausitz, die ganze Landschaft mit ihrer Kohlevergangenheit, die Brandenburger mit ihrer besonderen Mentalität…Die Verbindung zwischen der Uni und den Städten Cottbus und Senftenberg ist sehr eng. Wir denken und entwickeln viel gemeinsam. In Cottbus sind wir zum Beispiel am Festival für den osteuropäischen Film beteiligt; unsere Professor*innen gestalten die Plätze der Stadt; wir arbeiten zusammen an Gründerzentren oder planen gemeinsam die flächenmäßige Campuserweiterung.

Das ganze Interview gibt es hier

Gesine Grande, geboren 1964 in Leipzig, studierte Psychologie an der Universität Leipzig, promovierte 1997 an der Universität Bielefeld. Nach der Approbation als Psychologische Psychotherapeutin erlangte sie 2012 ihre Habilitation an der Universität Leipzig. Von 2014 bis 2019 war sie Rektorin der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Seit dem 01. Oktober 2020 ist sie Präsidentin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Damit ist sie die erste weibliche Führungskraft einer deutschen staatlichen Universität, die aus der früheren DDR stammt.


Interview

Prof. Dr. Gesine Grande, Präsidentin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, im Gespräch mit der BNetzA.

News 01.06.2021

#CottbusCalling: Weitere Stellen ausgeschrieben – jetzt bewerben!

Nun geht es wirklich Schlag auf Schlag: Mit einem großen Schwung weiterer Stellenausschreibungen sucht die Bundesnetzagentur neue Kolleginnen und Kollegen für den Standort in Cottbus. Wer Interesse hat, in einem dynamischen, zukunftsorientierten Arbeitsumfeld die Themen schnelles Internet und Energiewende voranzutreiben, sollte in den nächsten Wochen die Ausschreibungen unter

www.bundesnetzagentur.de/stellenangebote

im Blick behalten. Hier werden jetzt nach und nach immer wieder neue Stellenangebote veröffentlicht.

Nicht nur die Kolleginnen und Kollegen in Cottbus, auch die gesamte Familie der Bundesnetzagentur freut sich auf motivierte Menschen mit Erfahrung in den Bereichen Umweltplanung und Wirtschaftswissenschaft, auf Sachbearbeiter*innen und Referent*innen in unterschiedlichsten Fachbereichen, IT-Profis, Verwaltungsspezialist*innen, Volljurist*innen und Ingenieur*innen.

Werden Sie Teil unseres starken Netzes! Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

News 25.05.2021

Interview: "Die neuen Arbeitsplätze geben den Menschen Selbstvertrauen und Zukunftsvisionen"

Der Oberbürgermeister von Cottbus, Holger Kelch (CDU), im BNetzA-Gespräch über historische Umbrüche, brummende Baustellen, Energien der Zukunft – und die überraschenden Seiten der Stadt.

BNetzA: Rheinländer*innen unterstellt man einen gewissen Frohsinn, Norddeutschen Verlässlichkeit, Menschen aus Schwaben Fleiß. Wie würden Sie jemandem die Mentalität der Cottbuser beschreiben, der noch nie dort war?
Holger Kelch: Die Cottbuser sind von Zurückhaltung und Reserviertheit geprägt. Sie sind freundlich, aber was man spürt, ist die Einstellung: Lieber nicht so viel reden, sondern lieber machen. Und dann gibt es noch ein Phänomen, das in der ganzen Lausitz verbreitet ist: Wenn nicht gemeckert wird, ist schon genug gelobt. Daran muss man sich gewöhnen. Und dann merkt man, dass das nicht böse ist, sondern einfach die Natur der Menschen.

BNetzA: Machen ist ein gutes Stichwort. Die Stadt Cottbus und die ganze Region steckt in einem immensen Strukturwandel, der vor allem durch das Ende der Kohleförderung gekennzeichnet ist. Sie sind gebürtiger Lausitzer. Woran merken Sie die Veränderungen besonders?
Holger Kelch: Ich habe nicht nur den Strukturwandel seit 30 Jahren vor Augen, sondern bin selbst ein Kind des Tagebaus. Nach dem harten Schnitt durch die Wende hatte ich das Glück, hier in der Region bleiben zu können, weil ich mich neu orientiert und Arbeit gefunden habe. Es gab damals viele Arbeitslose, viele junge Menschen sind weggezogen. In den vergangenen Jahren hat sich aber viel verändert. Es werden sehr viele Fachkräfte gesucht, im Handwerk, in der Wirtschaft und auch in der Verwaltung. Dabei merken wir, dass wir auf Zuwanderung angewiesen sind. Wir stecken viel Energie in die Qualifizierung von Menschen mit Migrationshintergrund. Das macht uns aber auch internationaler. An unserer Universität sind über 25 Prozent Studierende aus dem Ausland immatrikuliert. Daran merkt man, dass Cottbus im Herzen viel offener ist als Manche uns zutrauen. Das sind die gesellschaftlichen Veränderungen. Äußerlich sieht man vor allem, dass sich viele Baukräne drehen. Als Beispiele für große Bauprojekte nenne ich das Instandsetzungswerk der Deutschen Bahn AG, wo die neue Wartungsstrecke für den ICE 4 errichtet wird; am Unigelände werden Baugrundstücke freigemacht. Auch die Nachfrage für unseren stadteigenen Industrie- und Technologiepark steigt stark. Wir sehen einfach, dass es läuft.

Das ganze Interview gibt es hier.

Interview

Holger Kelch, Oberbürgermeister von Cottbus, im Gespräch mit der BNetzA.

News 18.05.2021

Die Suche beginnt... jetzt!

Die ersten Stellenausschreibungen für den neuen Standort der Bundesnetzagentur in Cottbus sind da:

www.bundesnetzagentur.de/stellenangebote

Wer hilft mit, in Deutschland die Zukunft zu gestalten? Wer sichert die Netze dieses Landes und sorgt für ihre Nachhaltigkeit? Wer gestaltet die ganz großen Themen Energie und Internet?

Die neuen Büros in Cottbus warten auf motivierte Menschen im Bereich Wirtschaftswissenschaft, auf Jurist*innen und Ingenieur*innen, auf Profis in Sachen Umweltplanung, IT und Verwaltung.

Los geht`s!

News 14.04.2021

Herzlich willkommen zu #CottbusCalling,
dem Blog zum neuen Standort!

Die Bundesnetzagentur wird einen neuen, zentralen Standort in Cottbus einrichten. In diesem Blog halten wir Sie auf dem Laufenden: Wie geht die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten voran? Wie steht es um die technische Ausstattung? Wann werden die ersten Stellen ausgeschrieben? Wer zieht zuerst ein – und welche Aufgaben erwarten die neuen Kolleg*innen? Wer kommt zur Eröffnung? Welche Chancen sehen die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft? Alle Updates gibt es regelmäßig hier im Blog. Wir bleiben ganz nah dran.

Was sind die großen Themen der Zukunft in Deutschland? Na klar: Die Energiewende und schnelles Internet für alle.

Menschen vernetzen – das ist die Kernkompetenz der Bundesnetzagentur. Mehr als 120 Mitarbeiter*innen werden ab dem Spätsommer 2021 in der Lausitzmetropole ihre Energie und Expertise für Aufgaben von zentraler Bedeutung einsetzen:

  • Das Land braucht neue wichtige Stromtrassen. Die werden in Zukunft auch in Cottbus geplant und genehmigt. Das heißt nichts weniger als die Energiewende zu gestalten. Denn schon bald werden riesige Mengen Strom von den windreichen Regionen in Nord- und Ostdeutschland in den Süden transportiert werden können.
  • Das Marktstammdatenregister ist die Datenbank der Energiewende. Die Fachleute am neuen Standort in Cottbus werden sie pflegen, überwachen und so ihre Qualität sichern.
  • Schnelles Internet für alle heißt Fortschritt für die ganze Republik. Alle haben das Recht auf ein zuverlässiges Netz. In Cottbus werden nun die Aufgaben gebündelt, um die Grundversorgung mit Internet in Deutschland zu verbessern.

Postkarte: "I love Cottbus"


Die Bundesnetzagentur in Cottbus bedeutet: ein weiterer Knotenpunkt für den Ausbau zukunftsfähiger und nachhaltiger Wirtschaft, insbesondere in den Bereichen Energie und Telekommunikation.

Der neue Standort heißt aber auch, die Region zu stärken. Er gehört zu einer Initiative des Bundes, 5000 Behördenstellen in den Regionen zu schaffen, die vom Kohleausstieg betroffen sind. Strukturwandel heißt hier das Stichwort.

Die Bundesnetzagentur trägt mit ihrem neuen Standort dazu bei, diesen Wandel in der Lausitz gelingen zu lassen.

Cottbus eignet sich hervorragend für die großen Pläne der politischen Entscheider: Universitäre Einrichtungen untersuchen das Zukunftsthema Energie am gleichen Ort. Auch sind viele Unternehmen in der Lausitz im Bereich Energieversorgung und –infrastruktur fest etabliert. Behörde, Wissenschaft und Industrie arbeiten hier gemeinsam für steigende Wirtschaftskraft und Wertschöpfung.