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Vor­ha­ben von ge­mein­sa­mem In­ter­es­se (PCI)

Seit Juni 2013 gilt die Verordnung zu Leitlinien für die europäische Energieinfrastruktur (TEN-E VO, EU 347/2013). Sie soll zum Erreichen der energiepolitischen Ziele der EU, zu einem funktionierenden Energiebinnenmarkt und zur Versorgungssicherheit beitragen. Gleichzeitig soll sie die Entwicklung der erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz fördern. Dafür ist unter anderem ein effektiver und beschleunigter Netzausbau notwendig.

Des Weiteren gibt die TEN-E VO vor, wie Vorhaben von gemeinsamem Interesse (engl.: projects of common interest, kurz: PCI) identifiziert und definiert werden. Kriterien sind unter anderem der wirtschaftliche, soziale und ökologische Nutzen der Vorhaben sowie grenzüberschreitende Auswirkungen des Vorhabens auf mindestens zwei Mitgliedstaaten.

Die PCI werden in eine übergreifende unionsweite Liste zusammengeführt, die als delegierter Rechtsakt durch die Kommission erlassen wird. Die vierte und aktuell gültige Liste ist am 31. März 2020 in Kraft getreten. Weitere Informationen dazu erhalten Sie auch auf der Website der Europäischen Kommission.

Welche deutschen Vorhaben auf der aktuellen unionsweiten Liste enthalten sind, können Sie auf Vorhaben von gemeinsamem Interesse (PCI) einsehen.