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Ener­gie

Mitarbeit der Bundesnetzagentur bei der EU-Energieagentur ACER

Im Jahr 2011 hat die Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden (Agency for the Cooperation of Energy Regulators - ACER) ihre operative Tätigkeit aufgenommen. Sie überwacht die Energiemärkte Europas und koordiniert die Zusammenarbeit der Regulierungsbehörden. Die Bundesnetzagentur beteiligt sich dabei aktiv in den jeweiligen Gremien der Agentur. Besonders in dem Regulierungsrat (Board of Regulators) und den jeweiligen Arbeitsgruppen werden die Interessen der Bundesnetzagentur vertreten. (siehe www.acer.europa.eu)

Mitarbeit der Bundesnetzagentur im Verband der EU-Regulierungsbehörden CEER

Bereits seit 2004 ist die Bundesnetzagentur Mitglied im unabhängigen Verband der europäischen Regulierungsbehörden (Council of European Energy Regulators, CEER). CEER ist eine Plattform für den Austausch zu allen relevanten Themen seiner Mitglieder, beispielsweise Verbraucherschutzaspekte, regulatorische Aspekte der Endkundenmärkte, die Förderung erneuerbarer Energien sowie die internationale Zusammenarbeit. (siehe www.ceer.eu)

EU-Gas und Strom Fora - Entwicklung des grenzüberschreitenden Strom- und Gasaustausches

Als Konsequenz der voranschreitenden Liberalisierung wurden auf EU-Ebene informelle Foren für den Meinungsaustausch von interessierten Gruppen für den Strom- (Florenz Forum, 1998) sowie Gassektor (Madrid Forum, 1999) eingerichtet. Des Weiteren wurde 2008 ein Verbraucher-Forum eingerichtet (London-Forum), sowie 2015 ein Forum zu Infrastrukturprojekten (Kopenhagen-Forum).In diesem Rahmen treffen sich regelmäßig Vertreter von Regulierungsbehörden, Ministerien, Übertragungs- und Fernleitungsnetzbetreibern, Lieferanten, Händler und Verbrauchergruppen, um Fragen des grenzüberschreitenden Strom- und Gasaustausches zu diskutieren.

Ausbau der transeuropäischen Energieinfrastruktur

Im Zusammenhang mit dem EU-Energieinfrastrukturpaket werden derzeit eine Reihe von Vorhaben von „gemeinsamem Interesse“ definiert, die zur Erreichung der Energie- und Klimaziele unabdingbar sind. Die Auswahl erfolgt in zwei Schritten. Auf regionaler Ebene erarbeiten Mitgliedsstaaten, Regulierungsbehörden, Übertragungsnetzbetreiber und Projektträger gemeinsam Vorschlagslisten, die in einem zweiten Schritt bewertet werden. Deutschland ist an allen acht Regionalgruppen (Strom und Gas) beteiligt.Die EU-Kommission beschloß die erste europaweite Liste von Vorhaben von "gemeinsamem Interesse" im Jahr 2013 Die zweite unionsweite Liste von Vorhaben von gemeinsamem Interesse ist am 18. November 2015 in Kraft getreten und wird alle zwei Jahre aktualisiert. Weitere Informationen

Stand: 30.05.2016