An­rei­ze ge­mäß Ar­ti­kel 13 der Ver­ord­nung (EU) 347/2013

Artikel 13 Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 347/2013 vom 17. April 2013 zu Leitlinien für die transeuropäische Energieinfrastruktur („Verordnung“) sieht vor, dass die Mitgliedsstaaten und die nationalen Regulierungsbehörden dafür sorgen, dass für Vorhaben von gemeinsamen Interesse angemessene Anreize gewährt werden, wenn ein Vorhabenträger mit der Entwicklung, dem Bau, dem Betrieb oder der Instandhaltung im Vergleich zu den normalerweise mit einem vergleichbaren Infrastrukturvorhaben verbundenen Risiken höhere Risiken eingeht.

Gemäß Artikel 13 Abs. 6 der Verordnung veröffentlicht jede Regulierungsbehörde bis zum 31. März 2014 ihre Methode und die Kriterien, die für die Bewertung von Investitionen in Strom- und Gasinfrastrukturvorhaben und der bei ihnen eingegangenen höheren Risiken verwendet werden. Die dargestellte Methode gilt dabei gleichermaßen sowohl für Strom- als auch für Gasinfrastrukturvorhaben. Die Bundesnetzagentur behält sich vor, die Methode und die Kriterien bei einer Änderung der Gesamtumstände oder bei Vorliegen neuer Informationen ggf. anzupassen. Dies gilt insbesondere bezüglich der Veröffentlichung der Empfehlungen durch die Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden gemäß Artikel 13 Abs. 5 (b) der Verordnung.

Darstellung der Methode und Kriterien für die Bewertung von Investitionen in Strom- und Gasinfrastrukturvorhaben gem. Artikel 13 Abs. 6 der (EU) Verordnung 347/2013 (pdf / 113 KB)