Bran­chen­dia­log zur Wei­ter­ent­wick­lung des Markt­stamm­da­ten­re­gis­ters (Ma­StR)

Gemäß § 111e EnWG dient das MaStR dazu,

  • die Verfügbarkeit und Qualität der energiewirtschaftlichen Daten zu verbessern,
  • den Aufwand zur Erfüllung von Meldepflichten zu verringern,
  • die Prozesse der Energieversorgung durchgängig zu digitalisieren und
  • die Transformation des Energieversorgungssystems gegenüber der Öffentlichkeit transparent darzustellen.

In diesem Sinne prüft die Bundesnetzagentur insbesondere auf Grundlage von Hinweisen aus der Branche, ob die Aufnahme weiterer Daten ins MaStR zur Erfüllung dieser Ziele beiträgt.

Verknüpfung MaStR und ZEREZ

Einen deutlichen Beitrag zur Erreichung der Ziele sieht die Bundesnetzagentur in der Verknüpfung des MaStR mit dem zentralen Register für Einheiten- und Komponentenzertifikate (ZEREZ). Aus Sicherheits- und Systemstabilitätsgründen wird es immer wichtiger, zu wissen, wo Einheiten/Anlagen im deutschen Stromnetz verbaut sind und welche technischen Eigenschaften diese Einheiten/Anlagen haben. Die Verknüpfung von MaStR und ZEREZ stellt einen bedeutenden Schritt dar, diese Informationen zur Verfügung zu stellen.

Die wichtigsten Punkte zur Umsetzung diese Verknüpfung finden Sie im folgenden Konzeptpapier (pdf / 380 KB) .

Zu diesem Konzept konnten Stellungnahmen eingereicht, die im Rahmen eines Workshops am 20.11.2025 diskutiert wurden.

Die Präsentation zu diesem Workshop finden Sie hier: Präsentation (pdf / 557 KB)

Kontakt

Marktstammdatenregister
Bundesnetzagentur, Tulpenfeld 4, 53113 Bonn

 branchendialog-mastr@bnetza.de

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