Mo­bi­les Breit­band

Mobilfunkversorgung

Künftig verfügbare Frequenzen

Bedarfsaktualisierung und Rahmenbedingungen für die Bereitstellung von Frequenzen aus den Bereichen 800 MHz, 1.800 MHz und 2.600 MHz - BK1-22/001

Die bestehenden Nutzungsrechte von Frequenzen in den obengenannten Bereichen laufen zum Ende des Jahres 2025 aus. Die Bundesnetzagentur erwägt, zunächst kein Vergabeverfahren durchzuführen, sondern diese Nutzungsrechte um fünf Jahre zu verlängern. In einem größeren Vergabekontext soll dann eine Entscheidung über die langfristige Bereitstellung von Nutzungsrechten getroffen werden.

Im Zusammenhang mit einer übergangsweisen Verlängerung erwägt die Bundesnetzagentur Regelungen für den Dienstewettbewerb. Diese könnten von einem Verhandlungsgebot bis hin zu einer Angebotspflicht reichen. In den Rahmenbedingungen schlägt die Bundesnetzagentur eine Regelung zum National Roaming vor. Diese könnte als Verhandlungsgebot ausgestaltet werden. Zudem soll die Mobilfunkversorgung weiter verbessert werden. Hierfür entwirft die Bundesnetzagentur Versorgungsauflagen für den ländlichen Raum sowie für die Verkehrswege. Zur Gigabit-Versorgung entlang von Schienenwegen hält die Bundesnetzagentur ein gemeinsames Vorgehen der Mobilfunk- und Schienennetzbetreiber für zielführend.

Gelegenheit zur Stellungnahme sowie zur Aktualisierung der Frequenzbedarfe bestand bis zum 6. November 2023.

Rahmenbedingungen 2023 (pdf / 980 KB)

Stellungnahmen zu den Rahmenbedingungen 2023 (zip / 150 MB)

Untersuchung der Wettbewerbsverhältnisse im Mobilfunkmarkt

Die Bundesnetzagentur hat ein Gutachten zu den Wettbewerbsverhältnissen im Mobilfunkmarkt in Auftrag gegeben. Das Gutachten stellt einen Beitrag im Verfahren zur Bereitstellung der Mobilfunkfrequenzen aus den Bereichen 800 MHz, 1.800 MHz und 2.600 MHz dar.

Gutachten zu den Wettbewerbsverhältnissen im Mobilfunkmarkt (pdf / 10 MB)

Bisherige Veröffentlichungen

September 2022 - Positionspapier

Positionspapier 2022 (pdf / 1 MB)

Erläuterungen zum Frequenztausch (pdf / 98 KB)

Stellungnahmen zu dem Positionspapier 2022 (ZIP / 55 MB)

Januar 2022 - Orientierungspunkte und Bedarfsabfrage

Orientierungspunkte und Bedarfsabfrage 2022 (pdf / 1 MB)

Stellungnahmen zu den Orientierungspunkten 2022 (ZIP / 49 MB)

Juni 2021 - Szenarienpapier

Szenarienpapier 2021 (pdf / 294 KB)

Überblick zum Szenarienpapier 2021 (pdf / 217 KB)

Stellungnahmen zum Szenarienpapier 2021 (Stand 08.10.2021) (ZIP / 29 MB)

August 2020 - Frequenzkompass

Frequenzkompass 2020 (pdf / 621 KB)

Stellungnahmen zum Frequenzkompass 2020 (ZIP / 11 MB)

Mobilfunk-Monitoring

Stand Oktober 2023

Die interaktive Mobilfunk-Karte der Bundesnetzagentur zeigt die aktuelle Mobilfunkversorgung in Deutschland aus Verbraucherperspektive. Die Angaben für die Mobilfunk-Karte stellen die drei Betreiber der öffentlichen Mobilfunknetze Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland nach Vorgaben der Bundesnetzagentur bereit. Wir prüfen diese Daten unter anderem mit den Ergebnissen der Funkloch-App auf Plausibilität und Vergleichbarkeit. Zusätzlich werden sie anhand von eigenen Messungen durch den Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur stichprobenartig überprüft. Am Ende ergibt sich ein transparentes Bild zur Flächenversorgung mit Mobilfunk in Deutschland.

Die Mobilfunknetzabdeckung mit dem Mobilfunkstandard 2G durch mindestens einen Netzbetreiber ist in Deutschland nahezu flächendeckend. Ebenso wird mit 97,3 Prozent ein Großteil der Fläche durch mindestens einen Netzbetreiber mit 4G (LTE) versorgt. Betrachtet man alle technologischen Ausprägungen von 5G, erreicht dieser Mobilfunkstandard bereits rund 90 Prozent der Fläche Deutschlands. (Stand: Oktober 2023)

Grafik: Entwicklung der 5G-Netzabdeckung Bund

Wir aktualisieren die Daten regelmäßig und bauen die Karte sowie den dazugehörigen Download-Bereich schrittweise aus.

Hier finden sich unter anderem:

  • Auswertungen zur Mobilfunkversorgung für alle Landkreise und kreisfreien Städte
  • anbieterbezogene Informationen zu Verbindungsabbrüchen bei der Sprachtelefonie und zum Grad der Versorgung entlang von Verkehrswegen
  • Karten, Auswertungen und Geodaten zu Gebieten mit Ausbaudefizit im Mobilfunk

Seit Ende 2022 bietet die 1&1 Mobilfunk GmbH (1&1) Dienste über Fixed Wireless Access (FWA) an und nutzt dafür ihre 5G-Netzinfrastruktur. Bei FWA handelt es sich um eine Festnetzalternative für Haushaltskunden. Dieses Netz ist aus Nutzersicht nicht mit den Mobilfunknetzen der anderen Netzbetreiber vergleichbar und ist daher als separate Übersicht ebenfalls im Download-Bereich zu finden.

Für Fragen wenden Sie sich gern über das Kontaktformular an uns.

Versorgungsauflagen

Überprüfung der Versorgungsauflagen aus der Auktion 2015 / Projekt 2016 (Mitteilung vom 11. Mai 2020)

Die Bundesnetzagentur hat die Berichte der Mobilfunknetzbetreiber zur Erfüllung der Versorgungsauflagen überprüft. Die Überprüfung hat ergeben, dass Telefónica, Telekom und Vodafone die Erfüllung der Versorgungsauflagen nicht im vollen Umfang fristgerecht nachweisen konnten.

Die Überprüfungen der Versorgungsauflage haben für die einzelnen Unternehmen Folgendes ergeben:

Telekom

Die Überprüfung der Angaben der Telekom hat ergeben, dass die Versorgung der Haushalte in den einzelnen Bundesländern der geforderte Versorgungsgrad von mindestens 97 Prozent der Haushalte in Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen nachgewiesen wurde. Telekom konnte die Erfüllung der Auflage in insgesamt drei Flächenbundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland nicht nachweisen. Der Nachweis der vollständigen Hauptverkehrswege konnte nicht erbracht werden.

Vodafone

Vodafone konnte in den Bundesländern Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen den geforderten Versorgungsgrad von mindestens 97 Prozent der Haushalte nachweisen. In den vier Flächenbundesländern Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland konnte Vodafone den Nachweis der Versorgung von mindestens 97 Prozent der Haushalte nicht erbringen. Der Nachweis der vollständigen Hauptverkehrswege konnte nicht erbracht werden.

Telefónica

Die Überprüfung von Telefónica hat ergeben, dass der Versorgungsgrad von mindestens 97 Prozent der Haushalte nur in den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg nachgewiesen wurde. In den anderen Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen ist der geforderte prozentuale Versorgungsgrad von mindestens 97 Prozent der Haushalte nicht erreicht worden. Der Nachweis der vollständigen Hauptverkehrswege konnte nicht erbracht werden.

Pressemitteilung vom 14.04.2020

Versorgungsauflage aus der Auktion 2015 / Projekt 2016 (Mitteilung vom 10. Januar 2020)

Die Mobilfunknetzbetreiber Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Telekom Deutschland GmbH und Vodafone GmbH haben ihre Berichte zur Erfüllung der Versorgungsauflagen aus der Versteigerung 2015 vorgelegt. Die Versorgungsauflagen sehen eine Abdeckung mit einer Mindestdatenrate von 50 Mbit pro Antennensektor vor. Überdies sind die Hauptverkehrswege vollständig zu versorgen.

Nach eigenen Angaben haben die Unternehmen Telekom und Vodafone die Auflage zur Versorgung der Haushalte grundsätzlich erfüllt. Telefónica konnte nach eigenen Angaben die von der Bundesnetzagentur geforderten Versorgungsauflagen nicht fristgerecht erreichen. Das Unternehmen geht allerdings davon aus, dass es die Auflagen bis zum Ende dieses Jahres erfüllen wird.

Die Hauptverkehrswege konnten nach Angaben der Mobilfunknetzbetreiber zum Jahresende noch nicht in vollem Umfang versorgt werden.

Verzögerungen begründen die Mobilfunknetzbetreiber mit externen Einflüssen, wie zum Beispiel fehlende Vermietbereitschaft an potentiellen Standorten, fehlende Baugenehmigungen, Denkmal-, Natur- und Umweltschutz. Darüber hinaus verweisen die Mobilfunkunternehmen auf unterschiedliche Rechtsansichten zum Inhalt der Versorgungsauflage, die Gegenstand laufender Gerichtsverfahren sind. Die in der Tabelle angegebenen Werte basieren auf den durch die Bundesnetzagentur festgelegten konkretisierten Parametern. Telefónica trägt außerdem unternehmensspezifische Besonderheiten vor, die ebenfalls zu Verzögerungen beim Netzausbau geführt hätten. Es sei jedoch geplant durch weitere 7.600 Standorte die Versorgungsauflagen noch in diesem Jahr zu erfüllen.

Die Frequenzen im Bereich 700 MHz, die vom Rundfunk zu räumen waren, stehen erst seit Mitte 2019 vollständig zur Verfügung. Seitdem haben die Unternehmen das Ausbautempo spürbar erhöht.

Pressemitteilung (pdf / 34 KB)

Bisherige Vergaben und andere Entscheidungen

Auktion 2015 (700 MHz, 900 MHz, 1800 MHz sowie 1400 MHz)

Nach 16 Auktionstagen und 181 Runden ist am 19. Juni 2015 die Versteigerung von Frequenzen mit einem Gesamterlös in Höhe von 5,1 Milliarden Euro zu Ende gegangen.

Alle teilnehmenden Unternehmen Telefónica Deutschland GmbH & Co. OHG, Telekom Deutschland GmbH und Vodafone GmbH waren erfolgreich und konnten Frequenzen ersteigern.

Übersicht Mobilfunkspektrum nach der Auktion - Zuordnung ab 01.01.2017 gültig (pdf / 37 KB)

Rundenergebnisse Frequenzauktion 2015 (ZIP / 15 MB)

Entscheidung der Präsidentenkammer über Anordnung und Wahl des Verfahrens zur Vergabe von Frequenzen in den Bereichen 700 MHz, 900 MHz, 1800 MHz sowie weiterer Frequenzen im Bereich 1452 – 1492 MHz für den drahtlosen Netzzugang (BK1-13/001).

Präsidentenkammerentscheidung - Auktion 2015 (pdf / 2 MB)

Informationen zu dem Zeitplan der Räumung des 700-MHz-Bandes (pdf / 6 KB)

Entscheidungsentwurf - Auktion 2015 (pdf / 822 KB)

Stellungnahmen zum Entscheidungsentwurf - Auktion 2015 (ZIP / 44 MB)

Konkretisierung der Frequenzbedarfe - Auktion 2015 (PDF / 6 MB)

Stellungnahmen zur Konkretisierung der Frequenzbedarfe - Auktion 2015 (ZIP / 13 MB)

Konsultationsentwurf - Auktion 2015 (pdf / 190 KB)

Stellungnahmen zum Konsultationsentwurf - Auktion 2015 (ZIP / 18 MB)

Szenarienpapier Projekt 2016 - Auktion 2015 (pdf / 174 KB)

Stellungnahmen zum Szenarienpapier - Auktion 2015 (ZIP / 16 MB)

Analysepapier Projekt 2016 - Auktion 2015 (pdf / 812 KB)

Stellungnahmen zum Analysepapier - Auktion 2015 (ZIP / 11 MB)

Bedarfsermittlungsverfahren - Auktion 2015 (pdf / 156 KB)

Eckpunktepapier Bedarfsermittlungsverfahren - Auktion 2015 (pdf / 196 KB)

Stellungnahmen zum Eckpunktepapier - Auktion 2015 (zip / 5 MB)

Auktion 2010 (800 MHz, 1800 MHz, 2 GHz, 2,6 GHz)

Vom 12. April bis zum 20. Mai 2010 hat bei der Bundesnetzagentur in Mainz die Versteigerung der Frequenzen in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz für den drahtlosen Netzzugang zum Angebot von Telekommunikationsdiensten stattgefunden.
Alle vier zugelassenen Unternehmen (Vodafone D2 GmbH, Telefónica O2 Germany GmbH & Co. OHG, Telekom Deutschland GmbH, und Erste MVV Mobilfunk Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH (E-Plus)) haben Frequenzblöcke ersteigert.

Erfüllung der Versorgungsauflage bzgl. der 800-MHz-Frequenzen - Auktion 2010 (pdf / 14 KB)

Präsentation zum Ende der Frequenzauktion 2010 (pdf / 616 KB)

Rundenergebnisse Frequenzauktion 2010 (ZIP / 32 MB)

Entscheidung der Präsidentenkammer zur Flexibilisierung der Frequenznutzungsrechte für drahtlose Netzzugänge zum Angebot von Telekommunikationsdiensten in den Bereichen 800 MHz, 1800 MHz, 2 GHz und 2,6 GHz (BK1a-09/002).

Präsidentenkammerentscheidung - Vergabeverfahren Drahtloser Netzzugang (pdf / 881 KB)

Festsetzung der standortbezogenen Frequenznutzungsparameter im Bereich 800 MHz (pdf / 78 KB)

Verfahrensschritte zur Frequenznutzung - Auktion 2010 (pdf / 22 KB)

Beilage - Listen der mit Breitband unterversorgten Gemeinden (pdf / 882 KB)

Beilage - Listen der mit Breitband unterversorgten Gemeinden als XLS-Tabellen (zip / 615 KB)

International bestehende Schutzrechte des Kanals 60 (xls / 118 KB)

Informationen zu anhängigen Klageververfahren (pdf / 15 KB)


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