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Biomasse / Gebotstermin 1. März 2021

Hinweis: Die nach § 105 Absatz 1 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vorgesehene beihilferechtliche Genehmigung durch die Europäische Kommission liegt derzeit noch nicht vor. Sobald die Genehmigung der Europäische Kommission vorliegt, können die Zuschläge erteilt werden.

Bekanntmachung der Ausschreibung

(gem. § 29 Abs. 1 EEG)

Kurzübersicht
Abgabefrist für
den Gebotstermin
Ausschreibungs-
volumen (kW)
Höchstwert
(Neuanlagen) (ct/kWh)
Höchstwert
(bestehende Anlagen) (ct/kWh)
Meldefrist für Genehmigungen
1. März 2021300.00016,4018,408. Februar 2021

Gebotstermin

Gebotstermin ist der 1. März 2021.
Der Gebotstermin ist der Kalendertag, an dem die Frist für die Abgabe von Geboten für eine Ausschreibung abläuft. Die Gebote müssen innerhalb der Frist am Bonner Standort der Bundesnetzagentur eingegangen sein.

Abgabefrist für diesen Gebotstermin ist Montag, der 1. März 2021. Gebote können an diesem Tag bis 24:00 Uhr an der Pforte der Bundesnetzagentur Tulpenfeld 4, 53113 Bonn abgegeben werden.

Ausschreibungsvolumen

Das Ausschreibungsvolumen dieses Gebotstermins beträgt 300.000 Kilowatt (gem. § 28b Abs. 2 S. 1 EEG).
Unter dem Ausschreibungsvolumen ist die Summe der Leistung zu verstehen, die zu einem Gebotstermin ausgeschrieben wird.

Herleitung:
Das Volumen von 600 Megawatt wird gleichmäßig auf die beiden jährlichen Termine verteilt. Erhöhungen oder Verringerungen des Volumens sind bei diesem Gebotstermin nicht vorzunehmen.

Höchstwert

Der Höchstwert für neue Anlagen beträgt für diesen Gebotstermin 16,40 Cent pro Kilowattstunde (gem. § 39b Abs. 1 EEG).

Für bestehende Biomasseanlagen beträgt der Höchstwert abweichend davon für diesen Gebotstermin 18,40 Cent pro Kilowattstunde (gem. § 39g Abs. 5 Nr. 3 EEG).

Der Höchstwert ist der Wert, der maximal geboten werden darf. Überschreitet der im Gebot angegebene Gebotswert den Höchstwert, wird das Gebot vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen.

Meldefrist Genehmigungen

Genehmigungen von Biomasseanlagen müssen bis zum 8. Februar 2021 erteilt und an das Register gemeldet worden sein, um an diesem Ausschreibungstermin teilnehmen zu können.

Nach § 39 Abs. 1 Nr. 2 und 3 EEG müssen die Genehmigungen drei Wochen vor dem Gebotstermin erteilt und gemeldet worden sein. Eine Verschiebung der Abgabefrist durch Feiertage oder Wochenenden ändert daran nichts.

Formatvorgaben

Die Bundesnetzagentur hat für die Gebotsabgabe zu diesem Termin folgende Formatvorgaben im Sinne von § 30a Abs. 1 EEG verbindlich vorgegeben. Sie sind zwingend zu beachten. Gebote, die nicht diesen Formatvorgaben entsprechen, werden vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen. Die benötigten Formulare sind aus dem Internet herunterzuladen und mit einem geeigneten PDF-Reader-Programm wie beispielsweise dem Adobe Acrobat Reader (auf der Seite von Adobe kostenlos zu beziehen) am Computer auszufüllen. Handschriftlich ausgefüllte Formulare entsprechen nicht den Formatvorgaben.

ACHTUNG: Formulare, die für vorherige Gebotstermine veröffentlicht wurden, sind nicht mehr zu verwenden.

Folgende Formulare sind im Verfahren bei entsprechendem Bedarf zu verwenden:
Formular für die Gebotsabgabe (01.03.2021) (pdf / 2 MB)
Eigenerklärung des Inhabers der Genehmigung nach dem BImSchG, einer anderen Bestimmung des Baurechts oder der Baugenehmigung (pdf / 2 MB)
Formblatt "zusätzliche Standortangaben" (pdf / 2 MB)
Angaben zum Bevollmächtigten (pdf / 2 MB)
Bürgschaftsformular (pdf / 591 KB)
Formular für die Gebotsrücknahme (pdf / 1 MB)

Die Bundesnetzagentur hat bislang keine Festlegungen nach § 85 Abs. 2 EEG getroffen, die in diesem Verfahren zu beachten wären.

Weitere Formulare, die im weiteren Verfahren nach der Erteilung des Zuschlags gegebenenfalls benutzt werden müssen:
Formular zum Tausch der Sicherheitsleistung (pdf / 1 MB)

Antrag auf Erstattung der Sicherheit (pdf / 1 MB)

Stand: 25.01.2021