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Ge­bots­ter­min 1. Sep­tem­ber 2018

Bekanntmachung der Ausschreibung

(gem. § 29 Absatz 1 EEG)

Gebotstermin

Gebotstermin ist der 1. September 2018.

Der Gebotstermin ist der Kalendertag, an dem die Frist für die Abgabe von Geboten für eine Ausschreibung abläuft. Die Gebote müssen innerhalb der Frist am Bonner Standort der Bundesnetzagentur eingegangen sein.

Da der 1. September 2018 ein Sonnabend ist, verschiebt sich der Termin für die Gebotsabgabe auf den nächsten Werktag. Die Abgabefrist ist für diesen Ausschreibungstermin folglich Montag, der 3. September 2018. Gebote können an diesem Tag bis 24:00 Uhr an der Pforte der Bundesnetzagentur in Bonn, Tulpenfeld 4, 53113 Bonn abgegeben werden.

Ausschreibungsvolumen

Das Ausschreibungsvolumen dieses Gebotstermins beträgt 225.807 Kilowatt. (gem. § 28 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 in Verbindung mit Abs. 3a EEG)

Unter dem Ausschreibungsvolumen ist die Summe der Leistung zu verstehen, die zu einem Gebotstermin ausgeschrieben wird.

Herleitung:
Das Ausschreibungsvolumen gem. § 28 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 EEG in Höhe von 150 MW ist gem. § 28 Abs. 3a EEG um die im vorangegangenen Kalenderjahr installierte Leistung von Biomasseanlagen zu verringern, deren anzulegender Wert gesetzlich bestimmt worden ist und die im Kalenderjahr 2017 an das Register als in Betrieb genommen gemeldet worden sind (§ 28 Abs. 3a S. 1 EEG). Dies sind 19.087,5 kW.

Das Ausschreibungsvolumen erhöht sich gemäß § 28 Abs. 3a EEG um das gesamte Ausschreibungsvolumen für Biomasseanlagen, für das in dem jeweils vorangegangenen Kalenderjahr keine Zuschläge erteilt werden konnten; dies waren im Jahr 2017 94.895 kW.

Somit berechnet sich das Ausschreibungsvolumen wie folgt:
150.000 kW – 19.087,5 + 94.895 = 225.807,5 kW. Da jedoch nur ganze Kilowatt ausgeschrieben werden können, wird dieser Wert abgerundet.

Höchstwert

Der Höchstwert beträgt für diesen Gebotstermin 14,73 Cent pro Kilowattstunde. (gem. § 39b Abs. 1 EEG)

Für bestehende Biomasseanlagen beträgt der Höchstwert abweichend davon für diesen Gebotstermin 16,73 Cent pro Kilowattstunde. (gem. § 39f Abs. 5 Nr. 3 EEG)

Der Höchstwert ist der Wert, der maximal geboten werden darf. Überschreitet der im Gebot angegebene Gebotswert den Höchstwert, wird das Gebot vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen.

Formatvorgaben

Die Bundesnetzagentur hat für die Gebotsabgabe zu diesem Termin folgende Formatvorgaben im Sinne von § 30a Abs. 1 EEG verbindlich vorgegeben. Sie sind zwingend zu beachten. Gebote, die nicht diesen Formatvorgaben entsprechen, werden vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen. Die benötigten Formulare sind aus dem Internet herunterzuladen und mit einem geeigneten PDF-Reader-Programm wie beispielsweise dem Adobe Acrobat Reader (auf der Seite von Adobe kostenlos zu beziehen) am Computer auszufüllen. Handschriftlich ausgefüllte Formulare entsprechen nicht den Formatvorgaben.

Folgende Formulare sind in dem Verfahren bei entsprechendem Bedarf zu verwenden:

Formular für die Gebotsabgabe (01.09.2018) (pdf / 2 MB)

Angaben zum Bevollmächtigten (pdf / 2 MB)

Formular zu den Anteilseignern (pdf / 1 MB)

Formblatt "zusätzliche Standortangaben" (pdf / 2 MB)

Bürgschaftsformular (pdf / 833 KB)

Eigenerklärung des Inhabers der Genehmigung nach dem BImSchG, einer anderen Bestimmung des Baurechts oder der Baugenehmigung (pdf / 2 MB)

Die Bundesnetzagentur hat bislang keine Festlegungen nach § 85 Abs. 2 EEG getroffen, die in diesem Verfahren zu beachten wären.

Weitere Formulare, die im weiteren Verfahren nach der Erteilung des Zuschlags gegebenenfalls benutzt werden müssen:

Formular Rücknahme des Gebots (pdf / 2 MB)

Tausch der Sicherheitsleistung (pdf / 1 MB)

Stand: 10.07.2018