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In­no­va­ti­ons­aus­schrei­bun­gen / Ge­bots­ter­min 1. Sep­tem­ber 2020

Bekanntmachung der Ausschreibung

(gem. § 3 InnAusV i.V.m. § 29 Abs. 1 EEG)

Kurzübersicht
* vorläufige Angabe (weitere Informationen hier)
Abgabefrist für
den Gebotstermin
Ausschreibungs-
volumen
Höchstwertespezielle RegelungenObergrenze im Netzausbaugebiet
1. September 2020650.000 kWAnlagenkombinationen: 7,50 ct/kWh
einzelne Anlagen: 3,00 ct/kWh
für Gebote auf Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten142.110 kW*

Gebotstermin

Gebotstermin ist der 1. September 2020.

Der Gebotstermin ist der Kalendertag, an dem die Frist für die Abgabe von Geboten für eine Ausschreibung abläuft. Die Gebote müssen innerhalb der Frist am Bonner Standort der Bundesnetzagentur eingegangen sein.Abgabefrist für diesen Gebotstermin ist Dienstag, der 1. September 2020. Gebote können an diesem Tag bis 24:00 Uhr an der Pforte der Bundesnetzagentur Tulpenfeld 4, 53113 Bonn abgegeben werden.

Ausschreibungsvolumen

Das Ausschreibungsvolumen dieses Gebotstermins beträgt 650.000 Kilowatt (gem. § 28 Abs. 6 S. 1 und 2 EEG, § 3 InnAusV).

Unter dem Ausschreibungsvolumen ist die Summe der zu installierenden Leistung zu verstehen, für die ein Zahlungsanspruch zu einem Gebotstermin erworben werden kann.

Hintergrund:
Das Ausschreibungsvolumen des Gebotstermins 1. September 2020 beträgt grundsätzlich 400.000 Kilowatt. Das Ausschreibungsvolumen erhöht sich gem. § 28 Abs. 6 S. 2 EEG jeweils um das Ausschreibungsvolumen, für das in dem jeweils vorangegangenen Kalenderjahr keine Zuschläge erteilt werden konnten.
Im Jahr 2019 betrug das Ausschreibungsvolumen 250 Megawatt. Für dieses Ausschreibungsvolumen wurden keine Zuschläge erteilt. Für das Jahr 2020 erhöht sich das Ausschreibungsvolumen folglich um 250.000 Kilowatt auf 650.000 Kilowatt.

Obergrenze im Netzausbaugebiet

Die Obergrenze im Netzausbaugebiet beträgt für diese Ausschreibungsrunde 142.110 Kilowatt.

Hintergrund: Die Obergrenze von 902 MW wird proportional zum Ausschreibungsvolumen auf alle Ausschreibungstermine eines Jahres verteilt, dabei sind auch die Ausschreibungen nach der GemAV und der InnAusV zu berücksichtigen.

Für diesen Ausschreibungstermin liegt die Obergrenze für das Netzausbaugebiet bei 142.110 Kilowatt. Das Volumen kann sich noch durch die Ergebnisse von Gebotsterminen, bei denen das Zuschlagsverfahren noch nicht abgeschlossen oder die Frist zur Zweitsicherheit noch nicht abgelaufen ist, ändern und ist somit als vorläufig zu betrachten.

Wird in einer Ausschreibungsrunde eine geringere Gebotsmenge als die zulässige Obergrenze im Netzausbaugebiet bezuschlagt, wird die verbleibende Gebotsmenge auf die im Jahr verbleibenden Gebotsrunden verteilt.

Gebote auf Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten

Zu diesem Gebotstermin sind Gebote auf Acker- und Grünflächen in benachteiligten Gebieten in folgendem Umfang zulässig
*Die in diesem Gebotstermin zu vergebenden Zuschläge oder Zuschlagsmengen können sich noch durch die Ergebnisse von Gebotsterminen, bei denen das Zuschlagsverfahren noch nicht abgeschlossen oder die Frist zur Zweitsicherheit noch nicht abgelaufen ist, ändern und sind somit als vorläufig zu betrachten.
BundeslandVerordnungnoch zu vergebendes Kontingent*
Baden-WürttembergÖffnungsverordnung des Landes Baden-Württemberg
Pro Kalenderjahr Gebote auf Acker- und Grünlandflächen bis zu einem Umfang von 100 MW, wobei das letzte Gebot noch vollumfänglich bezuschlagt wird.
99.000 kW
BayernBayerische Öffnungsverordnung, deren Anpassung zum 12. Juni 2019 in Kraft getreten ist: Pro Kalenderjahr können 70 Gebote für Acker- und Grünlandflächen bezuschlagt werden.
Die Gebote dürfen jedoch nicht abgegeben werden, wenn sich die Flächen in NATURA 2000–Gebieten oder in gesetzlich geschützten Biotopen befinden.
138 Zuschläge
HessenHessische Öffnungsverordnung: Pro Kalenderjahr Gebote für Acker- und Grünlandflächen bis zu einem Umfang von 35 MW, wobei das letzte Gebot noch vollumfänglich bezuschlagt wird. Die Gebote dürfen jedoch nicht abgegeben werden, wenn sich die Flächen in NATURA 2000–Gebieten oder in gesetzlich geschützten Biotopen befinden.35.000 kW
Rheinland-PfalzVerordnung (GVBl. Rh.-Pfl. 2018, S. 384): Pro Kalenderjahr Gebote auf Grünlandflächen bis zu einem Umfang von 50 MW, wobei das letzte Gebot noch vollumfänglich bezuschlagt wird.20.026 kW
SaarlandVerordnung zur Errichtung von Photovoltaik auf Agrarflächen: Bis zum 31.12.2022 Gebote auf bestimmten Acker- und Grünlandflächen bis zu einem Umfang von 100 MW, wobei das letzte Gebot noch vollumfänglich bezuschlagt wird. Die genaue Gebietskulisse ist im Geoportal des Saarlandes veröffentlicht.9.440 kW

Meldefrist, Genehmigungen und Registrierung von Projekten

Genehmigungen von Windenergieanlagen und Biomasseanlagen – unabhängig davon, ob mit der Anlage allein oder als Teil einer Anlagenkombination teilgenommen wird - müssen bis zum 11. August 2020 erteilt und an das Marktstammdatenregister gemeldet worden sein, um an diesem Ausschreibungstermin teilnehmen zu können.

Hintergrund: Die Genehmigungen müssen drei Wochen vor dem Gebotstermin erteilt und gemeldet worden sein. Eine Verschiebung der Abgabefrist durch Feiertage oder Wochenenden ändert daran nichts.
(§ 3 InnAusV i.V.m. §§ 5 Abs. 3 Nr. 1, 6 Abs. 2 S. 1 Nr. 1, S. 2 InnAusV, § 36 Abs. 1 Nr. 1 und 2 EEG bzw.
§§ 5 Abs. 3 Nr. 3, 6 Abs. 2 S. 1 Nr. 1, S. 2 InnAusV, § 39 Abs. 1 Nr. 2 und 3 EEG).

Wenn Gebote für Anlagenkombinationen Anlagen enthalten, die nicht Windenergieanlagen an Land, Solaranlagen oder Biomasseanlagen sind, müssen diese Anlagen vor dem Gebotstermin als Projekt im Marktstammdatenregister registriert werden. (gemäß § 6 Abs. 4 InnAusV)

Höchstwerte

Der Höchstwert der zu bietenden fixen Marktprämie beträgtHöchstwert (ct/kWh)
für eine Anlagenkombination7,50
für Einzelanlagen3,00

Festlegung

Die Bundesnetzagentur hat keine für die Innovationsausschreibungen einschlägigen Festlegungen getroffen.

Formatvorgaben

Die Bundesnetzagentur gibt für die Gebotsabgabe Formatvorgaben im Sinne von § 30a Abs. 1 EEG verbindlich vor. Sie sind zwingend zu beachten. Gebote, die nicht diesen Formatvorgaben entsprechen, werden vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen. Die benötigten Formulare sind aus dem Internet herunterzuladen und mit einem geeigneten PDF-Reader-Programm wie beispielsweise dem Adobe Acrobat Reader (auf der Seite von Adobe kostenlos zu beziehen) am Computer auszufüllen. Handschriftlich ausgefüllte Formulare entsprechen nicht den Formatvorgaben.

ACHTUNG: Formulare, die für vorherige Gebotstermine veröffentlicht wurden, sind nicht mehr zu verwenden.

Folgende Formulare sind im Verfahren bei entsprechendem Bedarf zu verwenden:
Formulare für Einzelanlagen
Gebotsformular Solar (1. September 2020) (pdf / 2 MB)
Gebotsformular Windenergie Land (1. September 2020) (pdf / 3 MB)
Gebotsformular Biomasse (1. September 2020) (pdf / 2 MB)
Standort Solaranlage - Innovative Ausschreibung (pdf / 1 MB)
Formblatt "weitere Windenergieanlagen" - Innovative Ausschreibung (pdf / 2 MB)
Formulare für Kombinationsanlagen
Gebotsformular Anlagenkombination (1. September 2020) (pdf / 2 MB)
Standort Kombinationsanlage - Innovative Ausschreibung (pdf / 2 MB)
Sonstige Formulare für alle Bieter
Inhaber Genehmigung Wind an Land - Innovative Ausschreibung (pdf / 1 MB)
Inhaber Genehmigung Biomasse - Innovative Ausschreibung (pdf / 1 MB)
Vollmachtsurkunde (pdf / 1 MB)
Anteilseigner Formular - Innovative Ausschreibung (pdf / 1 MB)
Bürgschaftsformular - Innovative Ausschreibung (pdf / 591 KB)
Gebotsrücknahme - Innovative Ausschreibung (pdf / 1 MB)
Weitere Formulare nach Erteilung des Zuschlags
Formular zum Tausch der Sicherheitsleistung (pdf / 903 KB)
Antrag zur Ausstellung einer Zahlungsberechtigung (pdf / 309 KB)
Antrag auf Erstattung der Sicherheit (pdf / 1 MB)

Die Bundesnetzagentur hat bislang keine Festlegungen nach § 85 Abs. 2 EEG oder § 85a EEG getroffen, die in diesem Verfahren zu beachten wären.

Stand: 28.07.2020

Kontakt

Referat 625 – Ausschreibungen
Bundesnetzagentur, Tulpenfeld 4, 53113 Bonn

Tel.: 0228 14 -5666
Montag, Mittwoch, Donnerstag
und Freitag 09:30 - 12:00 Uhr

E-Mail: ee-ausschreibungen@bnetza.de