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Ge­bots­ter­min 1. Ju­ni 2019

Bekanntmachung der Ausschreibung

(gem. § 29 Absatz 1 EEG)

Zum Gebotstermin 1. Juni 2019 werden die Zuschlagswerte im Gebotspreisverfahren ("pay as bid") ermittelt: Entscheidend für die Ermittlung des Zuschlagswerts ist der Gebotswert des abgegebenen Gebots.

Gebotstermin

Gebotstermin ist der 1. Juni 2019.

Der Gebotstermin ist der Kalendertag, an dem die Frist für die Abgabe von Geboten für eine Ausschreibung abläuft. Die Gebote müssen innerhalb der Frist am Bonner Standort der Bundesnetzagentur eingegangen sein. Da der Gebotstermin auf einen Samstag fällt, verschiebt sich das Fristende auf den nächsten Werktag. Dies ist vorliegend der 3. Juni 2019.
Abgabefrist ist für diesen Termin Montag, der 3. Juni 2019. Gebote können an diesem Tag bis 24:00 Uhr an der Pforte der Bundesnetzagentur in Bonn, Tulpenfeld 4, 53113 Bonn abgegeben werden.

Ausschreibungsvolumen

Das Ausschreibungsvolumen dieses Gebotstermins beträgt 150 Megawatt. (gem. § 28 Abs. 2 S.1 Nr. 2b EEG)

Unter dem Ausschreibungsvolumen ist die Summe der installierten Leistung zu verstehen, für die die finanzielle Förderung zu einem Gebotstermin ausgeschrieben wird.

Höchstwert

Der Höchstwert beträgt für diesen Gebotstermin 7,50 Cent pro Kilowattstunde. (gem. § 37b EEG)

Der Höchstwert ist der Wert, der maximal geboten werden darf. Überschreitet der im Gebot angegebene Gebotswert den Höchstwert, wird das Gebot vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen.

Gebote auf Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten

Zu diesem Gebotstermin sind Gebote auf Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten in folgendem Umfang zulässig, wobei sich diese Werte aufgrund der Ergebnisse der Ausschreibungen für Solaranlagen zum Gebotstermin 1. Februar 2019 und 1. März 2019 und der gemeinsamen Ausschreibung von Wind- und Solaranlagen zum Gebotstermin 1. April 2019 verringert haben. Mit Stand 18. April 2019 sind noch Gebote in folgendem Umfang möglich:

  • Baden-Württemberg: Nach der Öffnungsverordnung des Landes Baden-Württemberg können auch pro Kalenderjahr Gebote auf Acker- und Grünlandflächen bis zu einem Umfang von 100 Megawatt bezuschlagt werden, wobei das letzte Gebot noch vollumfänglich bezuschlagt wird. Zum Gebotstermin 1. Juni beträgt das Gebotsvolumen noch 88.440 kW.
  • Bayern: Nach der bayerischen Öffnungsverordnung können pro Kalenderjahr 30 Gebote für Acker- und Grünlandflächen bezuschlagt werden. Die Gebote dürfen jedoch nicht abgegeben werden, wenn sich die Flächen in NATURA 2000–Gebieten oder in gesetzlich geschützten Biotopen befinden. Das Kontingent wurde durch die beiden vorherigen Ausschreibungsrunden vollumfänglich ausgeschöpft. Gebote können nicht mehr berücksichtigt werden.
  • Hessen: Nach der hessischen Öffnungsverordnung können pro Kalenderjahr Gebote für Acker- und Grünlandflächen bis zu einem Umfang von 35 MW bezuschlagt werden, wobei das letzte Gebot noch vollumfänglich bezuschlagt wird. Die Gebote dürfen jedoch nicht abgegeben werden, wenn sich die Flächen in NATURA 2000–Gebieten oder in gesetzlich geschützten Biotopen befinden. Zum Gebotstermin 1. Juni beträgt das Gebotsvolumen noch 30.965 kW.
  • Die entsprechende Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz (GVBl. Rh.-Pfl. 2018, S. 384) erlaubt, dass pro Kalenderjahr Gebote auf Grünlandflächen bis zu einem Umfang von 50 MW bezuschlagt werden, wobei das letzte Gebot noch vollumfänglich bezuschlagt wird. Zum Gebotstermin 1. Juni beträgt das Gebotsvolumen noch 30.500 kW.
  • Im Saarland dürfen bis zum 31.12.2022 nach der Verordnung zur Errichtung von Photovoltaik auf Agrarflächen Gebote auf bestimmten Acker- und Grünlandflächen bis zu einem Umfang von 100 MW bezuschlagt werden, wobei das letzte Gebot noch vollumfänglich bezuschlagt wird. Die genaue Gebietskulisse ist im Geoportal des Saarlandes veröffentlicht. Zum Gebotstermin 1. Juni beträgt das Gebotsvolumen noch 95.000 kW.

Formatvorgaben

Die Bundesnetzagentur hat für die Gebotsabgabe zu diesem Termin folgende Formatvorgaben im Sinne von § 30a Abs. 1 EEG verbindlich vorgegeben. Sie sind zwingend zu beachten. Gebote, die nicht diesen Formatvorgaben entsprechen, werden vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen. Die benötigten Formulare sind aus dem Internet herunterzuladen und mit einem geeigneten PDF-Reader-Programm wie dem Adobe Acrobat Reader (auf der Seite von Adobe kostenlos zu beziehen) am Computer auszufüllen. Handschriftlich ausgefüllte Formulare entsprechen nicht den Formatvorgaben.

ACHTUNG: Formulare, die für vorherige Gebotstermine veröffentlicht wurden, sind nicht mehr zu verwenden.

Folgende Formulare sind im Verfahren bei entsprechendem Bedarf zu verwenden:

Formular für die Gebotsabgabe (01.06.2019) (pdf / 1 MB)

Angaben zum Bevollmächtigten (pdf / 2 MB)

Formular zu den Anteilseignern (pdf / 903 KB)

Formblatt Standort (pdf / 913 KB)

Bürgschaftsformular (pdf / 473 KB)

Formular für die Gebotsrücknahme (pdf / 904 KB)

Die Bundesnetzagentur hat bislang keine Festlegungen nach § 85 Abs. 2 EEG getroffen, die in diesem Verfahren zu beachten wären.

Es wird um Beachtung der Hinweise zur Gebotsabgabe gebeten.

Weitere Formulare, die im weiteren Verfahren nach der Erteilung des Zuschlags gegebenenfalls benutzt werden müssen:

Formular zum Tausch der Sicherheitsleistung (pdf / 903 KB)
Antrag zur Ausstellung einer Zahlungsberechtigung (pdf / 247 KB)

Stand: 18.04.2019