Aus­schrei­bung So­lar­an­la­gen 2. Seg­ment / Ge­bots­ter­min 1. De­zem­ber 2021

Bekanntmachung der Ausschreibung

(gem. § 29 Abs. 1 EEG)

Bitte beachten Sie zunächst die folgenden zwei Hinweise:
1. Die Gebühren für die Ausschreibungen haben sich geändert. Die Vorabgebühr eines Gebots für Solaranlagen beträgt ab sofort 624 Euro.
2. Die vom Bundestag am 24. Juni 2021 beschlossenen Änderungen des EEG 2021 zu den Ausschreibungen für Solaranlagen des zweiten Segments dürfen erst nach der beihilferechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission und nur nach Maßgabe dieser Genehmigung angewendet werden (§ 105 Absatz 3 Satz 1 EEG) . Solange die beihilferechtliche Genehmigung nicht vorliegt, sind die Regelungen in der am 26. Juli 2021 geltenden Fassung des EEG anzuwenden (§ 105 Absatz 3 Satz 2 EEG). Somit ist zu diesem Gebotstermin eine Sicherheit zu stellen; auch müssen nach der Zuschlagserteilung Zahlungsberechtigungen beantragt werden, um Zahlungen nach dem EEG zu erhalten.
Kurzübersicht
Abgabefrist für
den Gebotstermin
Ausschreibungs-
volumen (kW)
Höchstwert (ct/kWh)Verfahren
1. Dezember 2021150.0009,0 Gebotspreisverfahren „pay as bid

Verfahren

Die Zuschlagswerte werden im Gebotspreisverfahren („pay as bid“) ermittelt: Entscheidend für die Ermittlung des Zuschlagswerts ist der Gebotswert des abgegebenen Gebots.


Gebotstermin

Gebotstermin ist der 1. Dezember 2021.

Der Gebotstermin ist der Kalendertag, an dem die Frist für die Abgabe von Geboten für eine Ausschreibung abläuft. Die Gebote müssen innerhalb der Frist am Bonner Standort der Bundesnetzagentur eingegangen sein.

Abgabefrist ist für diesen Termin Mittwoch, der 1. Dezember 2021. Gebote können an diesem Tag bis 24:00 Uhr an der Pforte der Bundesnetzagentur in Bonn, Tulpenfeld 4, 53113 Bonn abgegeben werden.

Ausschreibungsvolumen

Das Ausschreibungsvolumen für diesen Gebotstermin beträgt 150.000 Kilowatt.
Unter dem Ausschreibungsvolumen ist die Summe der installierten Leistung zu verstehen, für die die finanzielle Förderung zu einem Gebotstermin ausgeschrieben wird.

Hintergrund:
Das Ausschreibungsvolumen beträgt für das Jahr 2021 insgesamt 300.000 Kilowatt (gem. § 28a Absatz 2 Satz 2 Nummer 1 EEG); es ist gleichmäßig auf die zwei Gebotstermine aufzuteilen. (§ 28a Absatz 2 Satz 3 EEG).

Höchstwert

Der Höchstwert beträgt für diesen Gebotstermin 9,00 Cent pro Kilowattstunde. (gem. § 38e Absatz 1 EEG)

Der Höchstwert ist der Wert, der maximal geboten werden darf. Überschreitet der im Gebot angegebene Gebotswert den Höchstwert, wird das Gebot vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen.

Formatvorgaben

Die Bundesnetzagentur hat für die Gebotsabgabe zu diesem Termin folgende Formatvorgaben im Sinne von § 30a Absatz 1 EEG verbindlich vorgegeben. Sie sind zwingend zu beachten. Gebote, die nicht diesen Formatvorgaben entsprechen, werden vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen. Die benötigten Formulare sind aus dem Internet herunterzuladen und mit einem geeigneten PDF-Reader-Programm wie dem Adobe Acrobat Reader (auf der Seite von Adobe kostenlos zu beziehen) am Computer auszufüllen. Handschriftlich ausgefüllte Formulare entsprechen nicht den Formatvorgaben.

Achtung: Formulare, die für vorherige Gebotstermine veröffentlicht wurden, sind nicht mehr zu verwenden.

Folgende Formulare sind im Verfahren bei entsprechendem Bedarf zu verwenden:

Formular für die Gebotsabgabe (Solaranlagen zweiten Segment 01.12.2021) (pdf / 1 MB)

Angaben zum Bevollmächtigten (pdf / 2 MB)

Formblatt Standort (pdf / 1 MB)

Bürgschaftsformular (pdf / 591 KB)

Formular für die Gebotsrücknahme (pdf / 1 MB)

Die Bundesnetzagentur hat bislang keine Festlegungen nach § 85 Abs. 2 EEG getroffen, die in diesem Verfahren zu beachten wären.

Es wird um Beachtung der Hinweise zur Gebotsabgabe gebeten.

Weitere Formulare, die im weiteren Verfahren nach der Erteilung des Zuschlags gegebenenfalls benutzt werden müssen:

Antrag zur Ausstellung einer Zahlungsberechtigung (pdf / 1 MB)

Stand: 27.10.2021