Navigation und Service

Ge­bots­ter­min 1. No­vem­ber 2019

Bekanntmachung der Ausschreibung

(gemäß § 5 GemAV, § 29 Absatz 1 EEG)

Gebotstermin

Gebotstermin ist der 1. November 2019.
Der Gebotstermin ist der Kalendertag, an dem die Frist für die Abgabe von Geboten für eine Ausschreibung abläuft. Die Gebote müssen innerhalb der Frist am Bonner Standort der Bundesnetzagentur eingegangen sein.

Da der 1. November Allerheiligen und damit ein gesetzlicher Feiertag in Nordrhein-Westfalen ist, der 2. November 2019 ein Samstag ist und der 3. November 2019 ein Sonntag ist, verschiebt sich das Fristende nach §§ 188, 193 BGB auf den nächsten Werktag, hier den 4. November 2019.
Abgabefrist für diesen Gebotstermin ist Montag, der 4.November 2019. Gebote können an diesem Tag bis 24:00 Uhr an der Pforte der Bundesnetzagentur Tulpenfeld 4, 53113 Bonn abgegeben werden.

Ausschreibungsvolumen

Das Ausschreibungsvolumen dieses Gebotstermins beträgt 200 Megawatt (gem. § 28 Abs. 5 Nr.1 EEG und § 4 GemAV).
Unter dem Ausschreibungsvolumen ist die Summe der installierten Leistung zu verstehen, für die ein Zahlungsanspruch nach dem EEG erworben werden kann.

Obergrenze im Netzausbaugebiet

Die Obergrenze im Netzausbaugebiet beträgt für diese Ausschreibungsrunde 171.123 Kilowatt.

Hintergrund: Die Obergrenze von 902 MW wird proportional zum Ausschreibungsvolumen auf alle Ausschreibungstermine eines Jahres verteilt, dabei sind auch die Ausschreibungen nach der GemAV zu berücksichtigen. Wird in einer Ausschreibungsrunde eine geringere Gebotsmenge als die Obergrenze im Netzausbaugebiet bezuschlagt, wird die verbleibende Gebotsmenge auf die im Jahr verbleibenden Gebotsrunden verteilt. Sofern die Gebotsmenge in weiteren Runden nicht ausgeschöpft wird, wird auch die Obergrenze dieses Gebotstermins erhöht werden.

* Die in diesem Gebotstermin zu vergebenden Zuschläge oder Zuschlagsmengen können sich noch durch die Ergebnisse des Zuschlagstermins für Solarenergie am 01.10.2019 ändern.

Gebote auf Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten
Zu diesem Gebotstermin sind Gebote auf Acker- und Grünflächen in benachteiligten Gebieten in folgendem Umfang zulässig

BundeslandVerordnungnoch zu vergebendes Kontingent*
Baden-WürttembergÖffnungsverordnung des Landes Baden-Württemberg: Pro Kalenderjahr Gebote auf Acker- und Grünlandflächen bis zu einem Umfang von 100 MW, wobei das letzte Gebot noch vollumfänglich bezuschlagt wird.88.440 kW
BayernBayerische Öffnungsverordnung, deren Anpassung zum 12. Juni 2019 in Kraft getreten ist: Pro Kalenderjahr können 70 Gebote für Acker- und Grünlandflächen bezuschlagt werden.
Die Gebote dürfen jedoch nicht abgegeben werden, wenn sich die Flächen in NATURA 2000–Gebieten oder in gesetzlich geschützten Biotopen befinden.
40 Zuschläge
HessenHessische Öffnungsverordnung: Pro Kalenderjahr Gebote für Acker- und Grünlandflächen bis zu einem Umfang von 35 MW, wobei das letzte Gebot noch vollumfänglich bezuschlagt wird. Die Gebote dürfen jedoch nicht abgegeben werden, wenn sich die Flächen in NATURA 2000–Gebieten oder in gesetzlich geschützten Biotopen befinden.30.965 kW
Rheinland-PfalzVerordnung (GVBl. Rh.-Pfl. 2018, S. 384): Pro Kalenderjahr Gebote auf Grünlandflächen bis zu einem Umfang von 50 MW, wobei das letzte Gebot noch vollumfänglich bezuschlagt wird.25.610 kW
SaarlandVerordnung zur Errichtung von Photovoltaik auf Agrarflächen: Bis zum 31.12.2022 Gebote auf bestimmten Acker- und Grünlandflächen bis zu einem Umfang von 100 MW, wobei das letzte Gebot noch vollumfänglich bezuschlagt wird. Die genaue Gebietskulisse ist im Geoportal des Saarlandes veröffentlicht.92.500 kW

Meldefrist Genehmigungen

Genehmigungen von Windenergieanlagen müssen bis zum 11. Oktober 2019 erteilt und an das Register gemeldet worden sein, um an diesem Ausschreibungstermin teilnehmen zu können.
Die Genehmigungen müssen drei Wochen vor dem Gebotstermin erteilt und gemeldet worden sein. Eine Verschiebung der Abgabefrist durch Feiertage oder Wochenenden ändert daran nichts. (§ 3 GemAV i.V.m. § 36 Abs. 1 Nr. 1 und 2 EEG)

Höchstwerte

Der Höchstwert für Solaranlagen beträgt für diesen Gebotstermin 7,50 ct/kWh (nach § 12 GemAV)

Die Höchstwerte für Windenergieanlagen an Land betragen für diesen Gebotstermin (nach § 16 GemaV):
*Die Höchstwertgebiete sind landkreisscharf in Anlage 3 GemAV festgelegt.
Höchstwertgebiet*Höchstwert (ct/kWh)entspricht
16,20100 % des Wertes der Windausschreibungen von 6,2 ct/kWh
27,19116 % des Wertes der Windausschreibungen von 6,2 ct/kWh
38,00129 % des Wertes der Windausschreibungen von 6,2 ct/kWh

Der Höchstwert ist der Wert, der maximal geboten werden darf. Überschreitet der im Gebot angegebene Gebotswert den Höchstwert, wird das Gebot vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen.

Festlegung

Die Bundesnetzagentur hat die Verteilernetzausbaugebiete und die Verteilernetzkomponenten festgelegt.

Formatvorgaben

Die Bundesnetzagentur gibt für die Gebotsabgabe Formatvorgaben im Sinne von § 30a Abs. 1 EEG verbindlich vor. Sie sind zwingend zu beachten. Gebote, die nicht diesen Formatvorgaben entsprechen, werden vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen. Die benötigten Formulare sind aus dem Internet herunterzuladen und mit einem geeigneten PDF-Reader-Programm wie beispielsweise dem Adobe Acrobat Reader (auf der Seite von Adobe kostenlos zu beziehen) am Computer auszufüllen. Handschriftlich ausgefüllte Formulare entsprechen nicht den Formatvorgaben.

ACHTUNG: Formulare, die für vorherige Gebotstermine veröffentlicht wurden, sind nicht mehr zu verwenden. Alle Formulare sind der aktuellsten Version zu verwenden.

Folgende Formulare sind im Verfahren bei entsprechendem Bedarf zu verwenden:

Gebotsabgabe Solaranlage (01.11.2019) (pdf / 1 MB)
Gebotsabgabe Windanlage Land (01.11.2019) (pdf / 970 KB)



Angaben zum Bevollmächtigten (pdf / 2 MB)
Formular zu den Anteilseignern (pdf / 903 KB)
Bürgschaftsformular (pdf / 473 KB)
Formblatt Standort (pdf / 913 KB)
Formblatt "weitere Windenergieanlagen" (pdf / 909 KB)
Formular Inhaber BImSchG-Genehmigung (pdf / 968 KB)
Formular für die Gebotsrücknahme (pdf / 904 KB)

Die Bundesnetzagentur hat bislang keine Festlegungen nach § 85 Abs. 2 EEG oder § 85a EEG getroffen, die in diesem Verfahren zu beachten wären.

Weitere Formulare, die im Verfahren nach der Erteilung des Zuschlags gegebenenfalls benutzt werden müssen:
Formular zum Tausch der Sicherheitsleistung (pdf / 903 KB)
Antrag zur Ausstellung einer Zahlungsberechtigung (pdf / 247 KB)
Antrag auf Erstattung der Sicherheit (pdf / 1 MB)

Stand: 16.09.2019

Kontakt

Referat 605 – Ausschreibungen
Bundesnetzagentur, Tulpenfeld 4, 53113 Bonn

Tel.: 0228 14 -5666
Montag, Mittwoch, Donnerstag
und Freitag 09:30 - 12:00 Uhr

E-Mail: ee-ausschreibungen@bnetza.de