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Aus­schrei­bung Wind an Land / Ge­bots­ter­min 1. März 2020

Öffentliche Bekanntgabe der Zuschläge

Die Zuschläge, für die kein Antrag auf individuelle Bekanntgabe des Zuschlags gestellt wurde, werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Weitere Informationen zu „Ausschreibungen und Corona“ können unter diesem Link eingesehen werden.

Die Bundesnetzagentur gibt den folgenden Zuschlag nach § 35 Abs. 1 EEG für den Gebotstermin 1. März 2020 individuell bekannt:

Zuschlag

Name des Bieters

Zuschlags-Nr.

Kassenzeichen

Angegebener Standort der Anlage

Windpark Dahlem GmbH & Co. KGWIN20-2/0101155 4020 7700Nordrhein-Westfalen, Landkreis Euskirchen, PLZ 53949, Gemeinde Dahlem, Gemarkung Dahlem: Flur 21: 58 (SEE932904845763) Flur 21: 58 (SEE956831442925) Flur 21: 58 (SEE993250642840) Gemarkung Schmidtheim: Flur 10: 89 (SEE905186538678) Flur 10: 89 (SEE914400063094)

Mit dieser Veröffentlichung am 5. Juni 2020 ist die öffentliche Bekanntgabe des Zuschlags erfolgt. Der Zuschlag ist eine Woche später, also am 12. Juni 2020, als bekanntgegeben anzusehen. 

Erste Ergebnisse

Die Bundesnetzagentur wird für diesen Gebotstermin folgende Entscheidungen treffen:

  • Die Bieter dieser Runde werden individuell über die Ergebnisse ihrer Gebote informiert.
  • Es werden 20 Gebote mit einer Gebotsmenge von 150.900 kW bezuschlagt.
Der niedrigste Gebotswert eines Gebotes, das einen Zuschlag erhielt, betrug 5,74 ct/kWh.
Das Gebot mit dem höchsten Zuschlagswert lag bei 6,20 ct/kWh.
Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert (vor Eingang der Zweitsicherheiten) beträgt 6,07 ct/kWh.

Im Netzausbaugebiet wurden Gebote mit einer Gebotsmenge von 55.900 Kilowatt bezuschlagt.

Bekanntmachung der Ausschreibung

(gem. § 29 Abs. 1 EEG)

Kurzübersicht
Abgabefrist für
den Gebotstermin
Ausschreibungs-
volumen
HöchstwertVerfahrenspezielle Regelungen
2. März 2020300 MW6,20 ct/kWhGebotspreisverfahren "pay as bid"
Es wird um die Beachtung der Hinweise zur Gebotsabgabe gebeten.

Zum Gebotstermin 1. März 2020 werden die Zuschlagswerte im Gebotspreisverfahren ("pay as bid") ermittelt: Entscheidend für die Ermittlung des Zuschlagswerts ist der Gebotswert des abgegebenen Gebots.

Gebotstermin

Gebotstermin ist der 1. März 2020.

Der Gebotstermin ist der Kalendertag, an dem die Frist für die Abgabe von Geboten für eine Ausschreibung abläuft. Die Gebote müssen innerhalb der Frist am Bonner Standort der Bundesnetzagentur eingegangen sein.

Da der 1. März 2020 ein Sonntag ist, verschiebt sich das Fristende nach §§ 188, 193 BGB auf den nächsten Werktag, hier den 2. März 2020.

Abgabefrist ist für diesen Termin Montag, der 2. März 2020. Gebote können an diesem Tag bis 24:00 Uhr an der Pforte der Bundesnetzagentur in Bonn, Tulpenfeld 4, 53113 Bonn abgegeben werden.

Ausschreibungsvolumen

Das Ausschreibungsvolumen dieses Gebotstermins beträgt 300 Megawatt (gem. § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EEG).
Unter dem Ausschreibungsvolumen ist die Summe der installierten Leistung zu verstehen, für die ein Zahlungsanspruch nach dem EEG erworben werden kann.

Höchstwert

Der Höchstwert für diesen Gebotstermin beträgt 6,20 Cent pro Kilowattstunde.
(gem. der Festlegung der BNetzA 8175-02-00-19/1 vom 25.11.2019 für den Referenzstandort nach Anlage 2 Nr. 4 EEG.)
Der Höchstwert ist der Wert, der maximal geboten werden darf. Überschreitet der im Gebot angegebene Gebotswert den Höchstwert, wird das Gebot vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen.

Obergrenze im Netzausbaugebiet

Die Obergrenze im Netzausbaugebiet beträgt für diese Ausschreibungsrunde 55.556 Kilowatt.

Hintergrund: Die Obergrenze von 902 MW wird proportional zum Ausschreibungsvolumen auf alle Ausschreibungstermine eines Jahres verteilt.
Dabei sind auch die Ausschreibungen nach der GemAV und der InnAusV zu berücksichtigen.

Wird in einer Ausschreibungsrunde eine geringere Gebotsmenge als die Obergrenze im Netzausbaugebiet bezuschlagt, wird die verbleibende Gebotsmenge auf die im Jahr verbleibenden Gebotsrunden verteilt.
Bei dem Gebotstermin am 1. Februar 2020 wurden 42.681 kW der Obergrenze nicht bezuschlagt.

Teilnahmeberechtigte genehmigte Anlagen

Teilnahmeberechtigt sind Projekte mit Genehmigungen nach dem BImSchG, die bis zum 10. Februar 2020 erteilt und dem Register gemeldet wurden.

Formatvorgaben

Die Bundesnetzagentur gibt für die Gebotsabgabe Formatvorgaben im Sinne von § 30a Abs. 1 EEG verbindlich vor. Sie sind zwingend zu beachten. Gebote, die nicht diesen Formatvorgaben entsprechen, werden vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen. Die benötigten Formulare sind aus dem Internet herunterzuladen und mit einem geeigneten PDF-Reader-Programm wie beispielsweise dem Adobe Acrobat Reader (auf der Seite von Adobe kostenlos zu beziehen) am Computer auszufüllen. Handschriftlich ausgefüllte Formulare entsprechen nicht den Formatvorgaben.

Folgende Formulare sind im Verfahren bei entsprechendem Bedarf zu verwenden:

Formular für die Gebotsabgabe (Windenergieanlagen an Land 01.03.2020) (pdf / 2 MB)

Formular Inhaber BImSchG-Genehmigung (pdf / 968 KB)
Verpflichtende Zusatzangaben für Bürgerenergiegesellschaften (pdf / 969 KB)
Angaben zum Bevollmächtigten (pdf / 2 MB)
Formular zu den Anteilseignern (pdf / 903 KB)
Formblatt "weitere Windenergieanlagen" (pdf / 909 KB)
Bürgschaftsformular (pdf / 591 KB)
Formular für die Gebotsrücknahme (pdf / 904 KB)

Die Bundesnetzagentur hat bislang keine Festlegungen nach § 85 Abs. 2 EEG getroffen, die in diesem Verfahren zu beachten wären.

Weitere Formulare, die im Verfahren nach der Erteilung des Zuschlags gegebenenfalls benutzt werden müssen:
Formular zum Tausch der Sicherheitsleistung (pdf / 903 KB)
Formular zur Zuordnung des Zuschlages zu genehmigten Windenergieanlagen (pdf / 2 MB)
Antrag auf Erstattung der Sicherheit (pdf / 1 MB)

Stand: 05.06.2020