Navigation und Service

Aus­schrei­bung Wind an Land / Ge­bots­ter­min 1. Ju­ni 2020

Öffentliche Bekanntgabe der Zuschläge

Die Zuschläge, für die kein Antrag auf individuelle Bekanntgabe des Zuschlags gestellt wurde, werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Weitere Informationen zu „Ausschreibungen und Corona“ können unter diesem Link eingesehen werden.

Die Bundesnetzagentur gibt den folgenden Zuschlag nach § 35 Abs. 1 EEG für den Gebotstermin 1. März 2020 individuell bekannt:

Zuschlag

Name des Bieters

Zuschlags-Nr.

Kassenzeichen

Angegebener Standort der Anlage

eno energy Standort 46 GmbH & Co. KGWIN20-3/0371155 4021 2268Brandenburg, Landkreis Dahme-Spreewald, PLZ 15868, Gemeinde Lieberose, Gemarkung Trebitz: Flur 1: 7/2 (SEE956659744744) Flur 2: 2/2 (SEE901219377757) Flur 5: 53/5 (SEE952672746987)

Mit dieser Veröffentlichung am 3. Juli 2020 ist die öffentliche Bekanntgabe des Zuschlags erfolgt. Der Zuschlag ist eine Woche später, also am 10. Juli 2020, als bekanntgegeben anzusehen. 

Erste Ergebnisse

Die Bundesnetzagentur wird für diesen Gebotstermin folgende Entscheidungen treffen:
Die Bieter dieser Runde werden individuell über die Ergebnisse ihrer Gebote informiert.

Es werden 61 Gebote mit einer Gebotsmenge von 463.990 kW bezuschlagt.
Der niedrigste und der höchste Gebotswert von Geboten, die einen Zuschlag in dieser Runde erhalten werden, liegen bei 5,90 ct/kWh bzw. 6,20 ct/kWh.
Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert (vor Eingang der Zweitsicherheiten) entspricht 6,14 ct/kWh.

Im Netzausbaugebiet werden Gebote mit einer Gebotsmenge von 147.840 Kilowatt bezuschlagt.

Bekanntmachung der Ausschreibung

(gem. § 29 Abs. 1 EEG)

Kurzübersicht
Abgabefrist für
den Gebotstermin
Ausschreibungs-
volumen
HöchstwertVerfahrenObergrenze im Netzausbaugebiet
2. Juni 2020825.527 kW6,20 ct/kWhGebotspreisverfahren "pay as bid"172.041 kW
Es wird um die Beachtung der Hinweise zur Gebotsabgabe gebeten.

Zum Gebotstermin 1. Juni 2020 werden die Zuschlagswerte im Gebotspreisverfahren ("pay as bid") ermittelt: Entscheidend für die Ermittlung des Zuschlagswerts ist der Gebotswert des abgegebenen Gebots.

Gebotstermin

Gebotstermin ist der 1. Juni 2020.

Der Gebotstermin ist der Kalendertag, an dem die Frist für die Abgabe von Geboten für eine Ausschreibung abläuft. Die Gebote müssen innerhalb der Frist am Bonner Standort der Bundesnetzagentur eingegangen sein.

Da der 1. Juni 2020 Pfingstmontag und damit ein gesetzlicher Feiertag ist, verschiebt sich das Fristende nach §§ 188, 193 BGB auf den nächsten Werktag, hier den 2. Juni 2020.

Abgabefrist ist für diesen Termin Dienstag, der 2. Juni 2020. Gebote können an diesem Tag bis 24:00 Uhr an der Pforte der Bundesnetzagentur in Bonn, Tulpenfeld 4, 53113 Bonn abgegeben werden.

Ausschreibungsvolumen

Das Ausschreibungsvolumen dieses Gebotstermins beträgt 825.527 Kilowatt (gem. § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EEG).

Hintergrund:
Unter dem Ausschreibungsvolumen ist die Summe der installierten Leistung zu verstehen, für die ein Zahlungsanspruch nach dem EEG erworben werden kann.

Das Ausschreibungsvolumen dieses Gebotstermins beträgt grundsätzlich 900 MW. Ab dem Jahr 2020 verringert sich das Ausschreibungsvolumen gemäß § 28 Abs. 1a Satz 1 EEG jeweils um

  1. die Summe der installierten Leistung der Windenergieanlagen an Land, die bei einer Ausschreibung eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union in dem jeweils vorangegangenen Kalenderjahr im Bundesgebiet bezuschlagt worden sind,
  2. die Summe der installierten Leistung der Pilotwindenergieanlagen an Land (nach § 22a EEG), die in dem jeweils vorangegangenen Kalenderjahr ihren Anspruch nach § 19 Abs. 1 EEG erstmals geltend machen durften,

    und

  3. die Hälfte der Summe der installierten Leistung, die bei einer Ausschreibung aufgrund einer Rechtsverordnung nach § 88c EEG im jeweils vorangegangenen Kalenderjahr bezuschlagt worden ist.

Der Betrag nach den Nummern 1 bis 3 für das vorangegangene Kalenderjahr, um den sich das Ausschreibungsvolumen verringert, wurde durch die Bundesnetzagentur ermittelt und gleichmäßig auf die nach dem 2. März 2020 folgenden Ausschreibungen von Windenergieanlagen an Land in diesem Kalenderjahr verteilt (vgl. § 28 Abs. 1a S. 3 EEG).

Die abzuziehende Menge für diesen Gebotstermin beläuft sich auf 74.473 kW.

Höchstwert

Der Höchstwert für diesen Gebotstermin beträgt 6,20 Cent pro Kilowattstunde.
(gem. der Festlegung der BNetzA 8175-02-00-19/1 vom 25.11.2019 für den Referenzstandort nach Anlage 2 Nr. 4 EEG.)
Der Höchstwert ist der Wert, der maximal geboten werden darf. Überschreitet der im Gebot angegebene Gebotswert den Höchstwert, wird das Gebot vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen.

Obergrenze im Netzausbaugebiet

Die Obergrenze im Netzausbaugebiet beträgt für diese Ausschreibungsrunde 172.041 Kilowatt.

Hintergrund: Die Obergrenze von 902 MW wird proportional zum Ausschreibungsvolumen auf alle Ausschreibungstermine eines Jahres verteilt.
Dabei sind auch die Ausschreibungen nach der GemAV und der InnAusV zu berücksichtigen. Die unterschiedlichen Ausschreibungsvolumina werden bei der Bestimmung berücksichtigt.

Für diesen Ausschreibungstermin liegt die Obergrenze für das Netzausbaugebiet bei 172.041 Kilowatt. Das Volumen kann sich noch durch die Ergebnisse von Gebotsterminen ändern, bei denen das Zuschlagsverfahren noch nicht abgeschlossen oder die Frist zur Zweitsicherheit noch nicht abgelaufen ist, und ist somit als vorläufig zu betrachten.
Wird in dieser Ausschreibungsrunde eine geringere Gebotsmenge als die zulässige Obergrenze im Netzausbaugebiet bezuschlagt, wird die verbleibende Gebotsmenge auf die im Jahr verbleibenden Gebotsrunden verteilt.

Teilnahmeberechtigte genehmigte Anlagen

Teilnahmeberechtigt sind Projekte mit Genehmigungen nach dem BImSchG, die bis zum 11. Mai 2020 erteilt und dem Register gemeldet wurden.

Formatvorgaben

Die Bundesnetzagentur gibt für die Gebotsabgabe Formatvorgaben im Sinne von § 30a Abs. 1 EEG verbindlich vor. Sie sind zwingend zu beachten. Gebote, die nicht diesen Formatvorgaben entsprechen, werden vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen. Die benötigten Formulare sind aus dem Internet herunterzuladen und mit einem geeigneten PDF-Reader-Programm wie beispielsweise dem Adobe Acrobat Reader (auf der Seite von Adobe kostenlos zu beziehen) am Computer auszufüllen. Handschriftlich ausgefüllte Formulare entsprechen nicht den Formatvorgaben.

Folgende Formulare sind im Verfahren bei entsprechendem Bedarf zu verwenden:

Formular für die Gebotsabgabe (Windenergieanlagen an Land 01.06.2020) (pdf / 2 MB)

Formular Inhaber BImSchG-Genehmigung (pdf / 968 KB)
Verpflichtende Zusatzangaben für Bürgerenergiegesellschaften (pdf / 969 KB)
Angaben zum Bevollmächtigten (pdf / 2 MB)
Formular zu den Anteilseignern (pdf / 903 KB)
Formblatt "weitere Windenergieanlagen" (pdf / 909 KB)
Bürgschaftsformular (pdf / 591 KB)
Formular für die Gebotsrücknahme (pdf / 904 KB)

Die Bundesnetzagentur hat bislang keine Festlegungen nach § 85 Abs. 2 EEG getroffen, die in diesem Verfahren zu beachten wären.

Weitere Formulare, die im Verfahren nach der Erteilung des Zuschlags gegebenenfalls benutzt werden müssen:
Formular zum Tausch der Sicherheitsleistung (pdf / 903 KB)
Formular zur Zuordnung des Zuschlages zu genehmigten Windenergieanlagen (pdf / 2 MB)
Antrag auf Erstattung der Sicherheit (pdf / 1 MB)

Stand: 03.07.2020