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Ausschreibung Wind an Land / Gebotstermin 1. Februar 2021

Hinweis: Die nach § 105 Absatz 1 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vorgesehene beihilferechtliche Genehmigung durch die Europäische Kommission liegt derzeit noch nicht vor. Sobald die Genehmigung der Europäische Kommission vorliegt, können die Zuschläge erteilt werden.
Hinweis: Ende Mai 2020 wurde die Regelung abgeschafft, nach der Bürgerenergiegesellschaften die Sicherheit in Erst- und Zweitsicherheit aufteilen konnten. Für jedes Gebot muss zum Gebotstermin die Sicherheit in voller Höhe gestellt werden.

Bekanntmachung der Ausschreibung

(gem. § 29 Abs. 1 EEG)

Kurzübersicht
Abgabefrist für
den Gebotstermin
Ausschreibungs-
volumen (kW)
Höchstwert (ct/kWh)Verfahren
1. Februar 20211.500.0006,00Gebotspreisverfahren "pay as bid"
Es wird um die Beachtung der Hinweise zur Gebotsabgabe gebeten.

Zum Gebotstermin 1. Februar 2021 werden die Zuschlagswerte im Gebotspreisverfahren ("pay as bid") ermittelt: Entscheidend für die Ermittlung des Zuschlagswerts ist der Gebotswert des abgegebenen Gebots.

Gebotstermin

Gebotstermin ist der 1. Februar 2021.

Der Gebotstermin ist der Kalendertag, an dem die Frist für die Abgabe von Geboten für eine Ausschreibung abläuft. Die Gebote müssen innerhalb der Frist am Bonner Standort der Bundesnetzagentur eingegangen sein.

Abgabefrist ist für diesen Termin Montag, der 1. Februar 2021. Gebote können an diesem Tag bis 24:00 Uhr an der Pforte der Bundesnetzagentur in Bonn, Tulpenfeld 4, 53113 Bonn abgegeben werden.

Ausschreibungsvolumen

Das Ausschreibungsvolumen dieses Gebotstermins beträgt 1.500.000 Kilowatt.

Unter dem Ausschreibungsvolumen ist die Summe der installierten Leistung zu verstehen, für die ein Zahlungsanspruch nach dem EEG erworben werden kann.

Hintergrund:
Das Ausschreibungsvolumen des Jahres 2021 beträgt 4.500 Megawatt. Es ist gleichmäßig auf die Gebotstermine des Jahres zu verteilen (§ 28 Abs. 1 und 2 EEG 2021).

Höchstwert

Der Höchstwert für diesen Gebotstermin beträgt 6,00 Cent pro Kilowattstunde. Er bestimmt sich nach § 36b Absatz 1 EEG 2021.

Der Höchstwert ist der Wert, der maximal geboten werden darf. Überschreitet der im Gebot angegebene Gebotswert den Höchstwert, wird das Gebot vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen.

Teilnahmeberechtigte genehmigte Anlagen

Teilnahmeberechtigt sind Projekte mit Genehmigungen nach dem BImSchG, die bis zum 4. Januar 2021 erteilt und dem Register gemeldet wurden.

Es können Zusatzgebote nach § 36j EEG 2021 für Anlagen abgegeben werden, die vor diesem Gebotstermin einen Zuschlag erhalten haben. Die Mindestgebotsmenge der Zusatzgebote beträgt 15 Prozent der je Anlage bezuschlagte Gebotsmenge.

Formatvorgaben

Die Bundesnetzagentur gibt für die Gebotsabgabe Formatvorgaben im Sinne von § 30a Abs. 1 EEG verbindlich vor. Sie sind zwingend zu beachten. Gebote, die nicht diesen Formatvorgaben entsprechen, werden vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen. Die benötigten Formulare sind aus dem Internet herunterzuladen und mit einem geeigneten PDF-Reader-Programm wie beispielsweise dem Adobe Acrobat Reader (auf der Seite von Adobe kostenlos zu beziehen) am Computer auszufüllen. Handschriftlich ausgefüllte Formulare entsprechen nicht den Formatvorgaben.

Folgende Formulare sind im Verfahren bei entsprechendem Bedarf zu verwenden:

Formular für die Gebotsabgabe (Windenergieanlagen an Land 01.02.2021) (pdf / 2 MB)

Formular Inhaber BImSchG-Genehmigung (pdf / 968 KB)
Verpflichtende Zusatzangaben für Bürgerenergiegesellschaften (pdf / 969 KB)
Angaben zum Bevollmächtigten (pdf / 2 MB)
Formblatt "weitere Windenergieanlagen" (pdf / 1 MB)
Bürgschaftsformular (pdf / 591 KB)
Formular für die Gebotsrücknahme (pdf / 1 MB)

Die Bundesnetzagentur hat bislang keine Festlegungen nach § 85 Abs. 2 EEG getroffen, die in diesem Verfahren zu beachten wären.

Weitere Formulare, die im Verfahren nach der Erteilung des Zuschlags gegebenenfalls benutzt werden müssen:
Formular zum Tausch der Sicherheitsleistung (pdf / 903 KB)
Antrag auf Erstattung der Sicherheit (pdf / 1 MB)

Stand: 23.12.2020