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Ener­gie­da­ten­por­tal


Das Energiedaten-Portal der Bundesnetzagentur ist der geschützte, individuelle Bereich eines einzelnen Unternehmens auf der Internetseite der Bundesnetzagentur. Der Zugang zu diesem Portal ist nur möglich, wenn ein Unternehmen im Rahmen der Stammdatenerhebung eine entsprechende Zugangsberechtigung erhalten hat.

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Button Energiedatenportal

Um Zugang zum Energiedaten-Portal der Bundesnetzagentur zu erhalten, müssen Sie sich mit der von der Bundesnetzagentur vergebenen Betriebsnummer und Kontrollnummer anmelden. Beachten Sie bitte, dass Sie nur dann die Energiedaten-Portalseite uneingeschränkt nutzen können, wenn der verwendete Web-Browser Java-Script unterstützt.

Um die erforderlichen Informationen an die Bundesnetzagentur zu übermitteln, benötigen Sie ein Verschlüsselungsprogramm und ein Hashwert-Programm.

Verschlüsselungsprogramm

Beschreibung und Installation des Verschlüsselungsprogramms 2007

Die Verschlüsselung der an die Bundesnetzagentur zu übermittelnden Datei mit dem zur Betriebsnummer gehörenden Schlüssel hat drei Ziele:

  1. Durch die Komprimierung des Dateiinhalts verringert sich die zu übermittelnde Dateigröße und somit auch der Zeitaufwand beim Hochladen der ausgewählten Datei auf den Server der Bundesnetzagentur.
  2. Durch den berechneten und im Dateinamen abgelegten Hashwert (digitaler Fingerabdruck) kann die Unverfälschtheit der an die Bundesnetzagentur übergebenen Datei jederzeit nachgeprüft werden.
  3. Zusätzlich zur automatischen Verschlüsselung bei der Datenübertragung vom Internet-Browser zum Webserver der Bundesnetzagentur durch das Secure Sockets Layer-Protokoll (SSL-Protokoll) wird der Inhalt der Datei auf den Servern der Bundesnetzagentur nur in verschlüsselter Form gespeichert. Somit wird garantiert, dass nur ein dazu Berechtigter den Inhalt der übertragenen Datei einsehen kann.

Beschreibung des Verschlüsselungsprogramms - hier: Screenshot "Datei auswählen"Bundesnetzagentur Screenshot Dateiauswahl

Für das Verschlüsseln der vollständig ausgefüllten Datei sind zwei Arbeitsschritte notwendig. Im ersten Schritt wird nach dem Start des Verschlüsselungsprogramms die Datei über den Öffnen-Button ausgewählt. Über das Auswahlfeld Dateityp kann bei Bedarf das vorbelegte Dateiformat geändert werden, die am häufigsten benötigten Dateitypen sind über die Liste auswählbar. Im Fall von dort nicht aufgeführten Datei-Endungen (wie zum Beispiel einer MDB-Datei einer Microsoft ACCESS-Datenbank) muss die Auswahl des Dateityps auf »Alle Dateien« geändert werden. Beachten Sie dabei bitte, dass die ausgewählte Datei zum Zeitpunkt der Verschlüsselung von keinem anderen Programm geöffnet sein darf.

Sobald eine Datei ausgewählt wurde, gibt das Programm die Schaltfläche Verschlüsseln frei. Wenn der Verschlüsseln-Button angeklickt wird, muss im daraufhin angezeigten Dialog der 8-stellige Schlüssel der Betriebsnummer zweimal eingetragen werden. Beachten Sie dabei bitte, dass nur der Schlüssel (aber nicht die Kontrollnummer) verwendet werden darf, der zu der Betriebsnummer gehört, für die die zu übermittelnden Daten gelten. Die Bundesnetzagentur kann später die Datei nur dann erfolgreich entschlüsseln, wenn bei der Verschlüsselung der von der Bundesnetzagentur für die Betriebsnummer vergebene Schlüsselwert exakt eingetragen wurde. Das Verschlüsselungsprogramm kann einen fehlerhaft eingetragenen Schlüsselwert zum Zeitpunkt des Verschlüsselns nicht erkennen, so dass im Fall eines Tippfehlers beim Eintrag des Schlüssels die übertragene Datei von der Bundesnetzagentur nicht mehr lesbar ist. Um Flüchtigkeitsfehler beim Eintragen des Schlüssels auszuschließen, gibt der Dialog die Verschlüsseln-Schaltfläche erst dann frei, wenn beide eingetragenen Schlüsselwerte identisch sind:

Beschreibung des Verschlüsselungsprogramms - hier: Der zur Betriebsnummer gehörende SchlüsselBundesnetzagentur Bildschirmfoto: Der zur Betriebsnummer gehörende Schlüssel

Das Verschlüsselungsprogramm berechnet daraufhin den Hashwert der ausgewählten Datei, um diesen im Dateinamen abzulegen. Anschließend wird die Datei zuerst komprimiert und danach verschlüsselt. Nach der Verschlüsselung können Sie den Verschlüsselungs-Beleg ausdrucken und zu den Unterlagen nehmen. Immer dann, wenn die zum Verschlüsseln ausgewählte Datei aus einer tief verschachtelten Verzeichnisstruktur ausgewählt wurde, kürzt der Ausdruck den Verzeichnisnamen ab (siehe A in der folgenden Abbildung). Damit der Verschlüsselungs-Beleg den Ort der verschlüsselten Datei vollständig enthält, wird die verschachtelte Verzeichnisstruktur zusätzlich mit ausgedruckt (siehe B in der folgenden Abbildung).

Beschreibung des Verschlüsselungsprogramms - hier: Verschlüsselungs-BelegBundesnetzagentur Bildschirmfoto - Verschluesselungsbeleg

Die an die Bundesnetzagentur zu übermittelnde verschlüsselte Datei wird sowohl im Verschlüsselungs-Beleg aufgeführt als auch zusätzlich in einem Hinweisfenster nochmals angezeigt:

Beschreibung des Verschlüsselungsprogramms - hier: Bestätigung der VerschlüsselungBundesnetzagentur Bildschirmfoto - Bestätigung über Verschlüsselung

Nur die verschlüsselte Datei (diese ist an der Dateiendung .dat eindeutig erkennbar) darf über das Energiedaten-Portal an die Bundesnetzagentur übergeben werden. Beachten Sie bitte auch, dass der Dateiname beziehungsweise der Inhalt der verschlüsselten Datei nach dem Verschlüsseln nicht mehr geändert werden darf. Wenn eine Überarbeitung der zu übermittelnden Daten notwendig wird, muss diese Änderung an der originalen (unverschlüsselten) Datei vorgenommen werden, um danach den Verschlüsselungsvorgang neu auszuführen.

Anforderungen an die Hard- und Software

Mindestvoraussetzungen
  • Pentium III mit 700 MHz Taktfrequenz
  • 256 MByte Arbeitsspeicher (RAM)
Unterstützte Betriebssysteme
  • Windows 98, 98SE und ME*
  • Windows 2000 Service Pack 3*
  • Windows XP Service Pack 2*
  • Windows 2003*
  • Windows Vista
  • Windows 7

* Jeweils mit dem nachinstallierten Microsoft .NET Framework 2.0

Installation Verschlüsselungsprogramm

  1. ZIP-Datei herunterladen und die dort enthaltene ausführbare Programmdatei in ein Verzeichnis der lokalen Festplatte* ablegen
  2. Prüfen, ob die Voraussetzungen (.NET Framework 2.0) erfüllt werden
  3. Verschlüsselungsprogramm »BnaEncrypt2007.exe« ausführen

*Das Verschlüsselungsprogramm ist eine Microsoft .NET 2.0-Anwendung und unterliegt somit den Sicherheitsregeln der Code Access Security (CAS) von .NET. Bei einer .NET-Anwendung spielt das Benutzerkonto des Anwenders für die Rechtevergabe nur eine untergeordnete Rolle, da die Ausführungsrechte direkt den Programmanweisungen zugeordnet werden müssen. In der Standard-Installation des .NET Framework hat die Anwendung nur dann uneingeschränkte Ausführungsrechte, wenn sie von einem lokalen Laufwerk des Rechners gestartet wird. Wenn das Verschlüsselungsprogramm auf einem Netzlaufwerk installiert werden soll, muss der Administrator die Standard-Sicherheitseinstellung ändern.

Verschlüsselungsprogramm 2007 (zip / 82 KB)

Installation vom Microsoft .NET Framework 2.0

Über Systemsteuerung | Software oder das Vorhandensein des Unterverzeichnisses »Microsoft.NET\Framework\v2.0.50727« im Windows-Verzeichnis kann nachgeprüft werden, ob auf dem Rechner das Microsoft .NET Framework 2.0 bereits installiert ist.

Screenshot: Software - Installation vom Microsoft .NET Framework 2.0Screenshot Installationshinweise

Wenn das »Microsoft .NET Framework 2.0 Redistributable« noch nicht installiert ist, kann es von den Microsoft-Servern heruntergeladen werden. Für Windows XP, 2000 und 2003 ist der Windows Installer 3.1 notwendig, um das »Microsoft .NET Framework 2.0 Redistributable« installieren zu können.

Microsoft .NET Framework 2.0 Redistributable
Microsoft .NET Framework 2.0 Language Pack Deutsch

Download Verschlüsselungs-Programm 2007

Dieses Programm dient der Verschlüsselung von Erhebungsbögen, die auf der Internetseite der Bundesnetzagentur bereitstehen und im Anschluss über das Energiedaten-Portal der Bundesnetzagentur übertragen werden. Nicht geeignet ist dieses Verschlüsselungsprogramm zur endgültigen Übermittlung von in Web-Formularen zu erfassenden Daten (z. B. zur Durchführung der Anreizregulierung). Hierfür nutzen Sie bitte das Hashwert-Berechnungsprogramm.

Die Datenübermittlungen an die Bundesnetzagentur müssen mit dem vorgeschriebenen Verschlüsselungsprogramm verschlüsselt werden, damit sowohl der Inhalt (Hashwert als digitaler Fingerabdruck der Datei) als auch der Absender (Verschlüsselung mit dem Schlüssel der Betriebsnummer) eindeutig von der Bundesnetzagentur geprüft werden kann. Mit diesem Verschlüsselungsprogramm können Sie die Dateiformate XLS, DOC, PDF, JPG, CSV, MDB und ZIP verschlüsseln. Für den Fall, dass viele Einzeldateien an die Bundesnetzagentur übermittelt werden sollen, ist das vorherige Verpacken in ein ZIP-Archiv sinnvoll (in diesem Fall muss nur das ZIP-Archiv verschlüsselt und übermittelt werden). Beachten Sie bitte, dass die verschlüsselte Datei nur dann über das Energiedaten-Portal der Bundesnetzagentur an die Bundesnetzagentur übergeben werden kann, wenn die Größe der verschlüsselten Datei (*.dat) 20 MByte nicht überschreitet.

Installation Verschlüsselungsprogramm

  1. ZIP-Datei herunterladen und die dort enthaltene ausführbare Programmdatei in ein Verzeichnis der lokalen Festplatte* ablegen
  2. Prüfen, ob die Voraussetzungen erfüllt werden
  3. »BnaEncrypt2007.exe« aufrufen

*Das Verschlüsselungsprogramm ist eine Microsoft .NET 2.0-Anwendung und unterliegt somit den Sicherheitsregeln der Code Access Security (CAS) von .NET. Bei einer .NET-Anwendung spielt das Benutzerkonto des Anwenders für die Rechtevergabe nur eine untergeordnete Rolle, da die Ausführungsrechte direkt den Programmanweisungen zugeordnet werden müssen. In der Standard-Installation des .NET Framework hat die Anwendung nur dann uneingeschränkte Ausführungsrechte, wenn sie von einem lokalen Laufwerk des Rechners gestartet wird.Wenn das Verschlüsselungsprogramm auf einem Netzlaufwerk installiert werden soll, muss der Administrator die Standard-Sicherheitseinstellung ändern.

Verschlüsselungsprogramm 2007 (zip / 82 KB)

Hashwert-Programm

Beschreibung und Installation zum Hashwert-Berechnungsprogramm

Mit der Betriebs-und Kontrollnummer1 authentifiziert sich der Anwender im Energiedaten-Portal der Bundesnetzagentur.

Um den speziellen Bereich der Dateneingabe für webbasierte Anwendungen (z.B. Anreizregulierung oder Versorgungsunterbrechungen Strom) zu erreichen, wird der korrekte iTAN-Wert2 benötigt. Nur derjenige, der den korrekten iTAN-Wert in die Webformulare einträgt, erhält Zugang zu den Daten. Um zum Abschluss der Datenerfassung die in den Webformularen eingetragenen Daten verbindlich an die Bundesnetzagentur zu übergeben, muss der Kommunikationsbevollmächtigte3 (KBV) diese Daten über den Schlüssel der Betriebsnummer autorisieren. Damit der vertrauliche Schlüssel nicht über das Internet übertragen werden muss, berechnet das Programm aus dem iTAN-Wert und dem Schlüssel einen als Hashwert bezeichneten digitalen Fingerabdruck. Der vom Programm berechnete Hashwert4 muss dann vom KBV in das Webformular eingetragen bzw. über die Windows-Zwischenablage kopiert werden.

Die Bundesnetzagentur kann die Autorisierung erst dann prüfen, nachdem der nächtliche Datenabgleich den vom KBV eingetragenen Hashwert aus der DMZ5 in die interne Datenbank übernommen hat. Zur Prüfung, ob die Autorisierung über den Hashwert erfolgreich war, berechnet die interne IT-Anwendung der Bundesnetzagentur den Hashwert aus dem bekannten iTAN- und Schlüssel neu. Wenn der vom KBV im Webformular eingetragene Hashwert mit dem bei der Prüfung neu berechneten Hashwert übereinstimmt, war die Autorisierung erfolgreich (d.h. der übereinstimmende Hashwert hat bewiesen, dass der KBV die korrekte iTAN und den korrekten Schlüssel im Berechnungsprogramm eingetragen hat).


Ablauf der Autorisierung der Datenübermittlung

  1. Um die bereits erfassten Daten abzurufen, muss der Anwender im Webformular den iTAN-Wert der angeforderten iTAN-Nummer eintragen. Wenn die Daten verbindlich an die Bundesnetzagentur übermittelt werden sollen, fordert das Webformular zur Autorisierung auf. Dazu muss das Hashwert-Berechnungsprogramm 2007 (BnaHash2007.exe) auf dem Anwender-Rechner gestartet werden:


    Screenshot Hashwert-Berechnungsprogramm 2007


  2. In dem auf dem lokalen Rechner ausgeführten Programm kann zuerst nur der 5stellige iTAN-Wert eingetragen werden, mit dem die Daten in den Webformularen erfasst wurden. Sobald der iTAN-Wert eingetragen ist, gibt das Programm das Eingabefeld für den Schlüssel der Betriebsnummer frei. Wurde auch der 8-stellige Schlüssel eingetragen, kann die Berechnung des Hashwerts aus beiden Informationen über die Schaltfläche Berechnen gestartet werden:


    Screenshot Hashwert-Berechnungsprogramm 2007


  3. Das Berechnungsergebnis wird angezeigt. Diese Zeichenfolge kann mit der Maus markiert und über die Tastenkombination STRG+C in die Zwischenablage von Windows kopiert werden:


    Screenshot Hashwert-Berechnungsprogramm 2007


  4. Im Webformular muss der berechnete Hashwert entweder von Hand mit der exakten Groß-/Kleinschreibweise in das vorgesehene Eingabefeld eingetragen oder über die Zwischenablage (STRG+V) eingefügt werden. Die Bundesnetzagentur empfiehlt den Weg über die Zwischenablage, um die potentielle Fehlerquelle des Eintragens des Hashwertes per Hand zu vermeiden.

    Der berechnete Hashwert wird in der DMZ der Bundesnetzagentur gespeichert. Im Gegensatz dazu wird der iTAN-Wert bzw. der Schlüssel niemals in der DMZ abgelegt. Aus diesem Grund kann die Bundesnetzagentur die Autorisierung erst dann prüfen, wenn nach dem nächtlichen Datenabgleich die Daten aus der DMZ in die interne Datenbank übernommen wurden.

    Wenn sich der im Webformular eingetragene Hashwert auch nur an einer einzigen Stelle von dem vom Hashwert-Berechnungsprogramm angezeigten Hashwert unterscheidet, schlägt die Autorisierung fehl. Der komplette Vorgang muss in diesem Fall wiederholt werden. (Stand: 28.11.2007)

__________________

1 Die Betriebsnummer wird von der Bundesnetzagentur als Kennzahl für die Zuordnung und Identifikation des Unternehmens je Tätigkeitsfeld vergeben. Die Verwendung der Kontrollnummer verifiziert den korrekten Gebrauch der Betriebsnummer. Fehlerhafte Eingaben der Betriebsnummer können so ausgeschlossen werden.

2 iTAN ist die Abkürzung für "indizierte Transaktionsnummer". Eine Transaktionsnummer (TAN) ist ein Einmalpasswort, das beim Energiedatenportal der Bundesnetzagentur aus 5 Ziffern besteht. Jeder zur Datenübermittlung verpflichtete Netzbetreiber hat von der Bundesnetzagentur eine Liste von 50 indizierten TAN (iTAN) erhalten, wobei jeder einzelne TAN-Wert durch eine Positionsnummer eindeutig gekennzeichnet wird. In der DMZ speichert die Bundesnetzagentur nur die Positionsnummer, jedoch nicht den zugeordneten iTAN-Wert

3 Die Datenübermittlung an die Bundesnetzagentur erfolgt über einen vom Unternehmen zu benennenden Kommunikationsbevollmächtigten. Er ist die für die Datenübermittlung verantwortliche Person und erhält in dieser Funktion die für die elektronische Kommunikation zwischen dem Unternehmen und der Bundesnetzagentur erforderlichen Zugangsdaten.

4 Der Hashwert ist ein "digitaler Fingerabdruck" einer Information. Aufgrund des One-Way-Prinzips (Einbahnstraße) kann ein Hashwert niemals in die Ausgangsinformation rückübersetzt werden, statt dessen garantiert der Hashwert die folgenden Eigenschaften: Wird die gleiche binäre Information mehrfach als Quelle für einen Hashwert verwendet, so ist das Ergebnis jedes Mal völlig identisch. Unterscheidet sich die binäre Information als Quelle für einen Hashwert in nur einem einzigen Bit, so ändert sich das Ergebnis an allen Stellen gravierend, so dass ein unterschiedlicher Hashwert auch bei nur flüchtiger Betrachtung sofort ins Auge fällt. Für das Berechnen eines Hashwertes stehen alternative (standardisierte) Verfahren zur Verfügung.

5 DMZ [engl. demilitarized zone]: Die DMZ ist ein isoliertes Netzwerk-Segment zwischen dem internen Firmen-Netzwerk und dem öffentlichen Internet, das nur genau definierte Zugriffswege (Protokolle und Port-Nummern) über eine TCP/IP-Verbindung zwischen dem internen und öffentlichen Teil erlaubt.

Anforderungen an die Hard- und Software

Mindestvoraussetzungen
  • Pentium III mit 700 MHz Taktfrequenz
  • 256 MByte Arbeitsspeicher (RAM)
Unterstützte Betriebssysteme
  • Windows 98, 98SE und ME*
  • Windows 2000 Service Pack 3*
  • Windows XP Service Pack 2*
  • Windows 2003*
  • Windows Vista *

* Jeweils mit dem nachinstallierten Microsoft .NET Framework 2.0

Installation des Hashwert-Berechnungsprogramms
  1. ZIP-Datei herunterladen und die dort enthaltene ausführbare Programmdatei in ein Verzeichnis der lokalen Festplatte* ablegen
  2. Prüfen, ob die Voraussetzungen (.NET Framework 2.0) erfüllt werden
  3. Programm "BnaHash2007.exe2" ausführen

__________

* Das Programm ist eine Microsoft .NET 2.0-Anwendung und unterliegt somit den Sicherheitsregeln der Code Access Security (CAS) von .NET. Bei einer .NET-Anwendung spielt das Benutzerkonto des Anwenders für die Rechtevergabe nur eine untergeordnete Rolle, da die Ausführungsrechte direkt den Programmanweisungen zugeordnet werden müssen. In der Standard-Installation des .NET Framework hat die Anwendung nur dann uneingeschränkte Ausführungsrechte, wenn sie von einem lokalen Laufwerk des Rechners gestartet wird. Wenn das Verschlüsselungsprogramm auf einem Netzlaufwerk installiert werden soll, muss der Administrator die Standard-Sicherheitseinstellung ändern.

Screenshot Installation vom Microsoft .NET Framework 2.0Bundesnetzagentur Hashwert-Berechnungsprogramm zum Download


Installation vom Microsoft .NET Framework 2.0

Über Systemsteuerung\Software oder das Vorhandensein des Unterverzeichnisses "Microsoft.NET\Framework\v2.0.50727" im Windows-Verzeichnis kann nachgeprüft werden, ob auf dem Rechner das Microsoft .NET Framework 2.0 bereits installiert ist.

Screenshot Installation vom Microsoft .NET Framework 2.0

Wenn das "Microsoft .NET Framework 2.0 Redistributable" noch nicht installiert ist, kann es von den Microsoft-Servern heruntergeladen werden. Für Windows XP, 2000 und 2003 ist der Windows Installer 3.1 notwendig, um das "Microsoft .NET Framework 2.0 Redistributable" installieren zu können.

Microsoft .NET Framework 2.0 Redistributable (x86)
Microsoft .NET Framework 2.0 Language Pack Deutsch

Download "Hashwert-Berechnungsprogramm 2007"

Mit der Betriebs- und Kontrollnummer authentifiziert sich der Anwender im Energiedaten-Portal der Bundesnetzagentur. Um den speziellen Bereich der Dateneingabe für webbasierte Anwendungen (z.B. Anreizregulierung oder Versorgungsunterbrechungen Strom) zu erreichen, wird der korrekte iTAN-Wert1 der angeforderten iTAN-Nummer benötigt.

Um die in den Webformularen eingetragenen Daten verbindlich an die Bundesnetzagentur zu übergeben, muss der Kommunikationsberechtigte2 (KBV) diese Daten über den Schlüssel der Betriebsnummer autorisieren. Damit der vertrauliche Schlüssel nicht über das Internet übertragen werden muss, berechnet das Programm aus dem iTAN-Wert und dem Schlüssel einen digitalen Fingerabdruck.

Installation des Hashwert-Berechnungsprogramms

  1. ZIP-Datei herunterladen und die dort enthaltene ausführbare Programmdatei in ein Verzeichnis der lokalen Festplatte*ablegen
  2. Prüfen, ob die Voraussetzungen (.NET Framework 2.0) erfüllt werden
  3. Programm "BnaHash2007.exe" ausführen

_________

*Das Programm ist eine Microsoft .NET 2.0-Anwendung und unterliegt somit den Sicherheitsregeln der Code Access Security (CAS) von .NET. Bei einer .NET-Anwendung spielt das Benutzerkonto des Anwenders für die Rechtevergabe nur eine untergeordnete Rolle, da die Ausführungsrechte direkt den Programmanweisungen zugeordnet werden müssen. In der Standard-Installation des .NET Framework hat die Anwendung nur dann uneingeschränkte Ausführungsrechte, wenn sie von einem lokalen Laufwerk des Rechners gestartet wird. Wenn das Verschlüsselungsprogramm auf einem Netzlaufwerk installiert werden soll, muss der Administrator die Standard-Sicherheitseinstellung ändern.

Hashwert-Berechnungsprogramm 2007 (zip / 10 KB)

Erläuterungen:

1 iTAN ist die Abkürzung für "indizierte Transaktionsnummer". Eine Transaktionsnummer (TAN) ist ein Einmalpasswort, das beim Energiedatenportal der Bundesnetzagentur aus 5 Ziffern besteht. Jeder zur Datenübermittlung verpflichtete Netzbetreiber hat von der Bundesnetzagentur eine Liste von 50 indizierten TAN (iTAN) erhalten, wobei jeder einzelne TAN-Wert durch eine Positionsnummer eindeutig gekennzeichnet wird. In der DMZ3 speichert die Bundesnetzagentur nur die Positionsnummer, jedoch nicht den zugeordneten iTAN-Wert

2 Die Datenübermittlung an die Bundesnetzagentur erfolgt über einen vom Unternehmen zu benennenden Kommunikationsbevollmächtigten. Er ist die für die Datenübermittlung verantwortliche Person und erhält in dieser Funktion die für die elektronische Kommunikation zwischen dem Unternehmen und der Bundesnetzagentur erforderlichen Zugangsdaten.

3 DMZ [engl. demilitarized zone]: Die DMZ ist ein isoliertes Netzwerk-Segment zwischen dem internen Firmen-Netzwerk und dem öffentlichen Internet, das nur genau definierte Zugriffswege (Protokolle und Port-Nummern) über eine TCP/IP-Verbindung zwischen dem internen und öffentlichen Teil erlaubt.