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Mie­ter­strom­zu­schlag

Die Bundesnetzagentur hat am 20. Dezember 2017 einen Hinweis zum Mieterstromzuschlag als eine Sonderform der EEG-Förderung veröffentlicht.

Mieterstrom-Modelle sind Vermarktungsmodelle für Strom, der vor Ort mit einer Solaranlage, einem BHKW oder einer ähnlichen Anlage erzeugt, an die Hausbewohner ohne Nutzung des Netzes der allgemeinen Versorgung geliefert und im Gebäude verbraucht wird.
Modelle dieser Art gibt es viele und sie werden seit vielen Jahren praktiziert.

Beim Mieterstromzuschlag handelt es sich um eine spezielle Förderung nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) für Strom aus Solaranlagen. Der Mieterstromzuschlag wurde im Juli 2017 eingeführt.
Den Zuschlag kann der Betreiber einer nach dem 24. Juli 2017 neu in Betrieb genommenen Solaranlage auf einem Wohngebäude für den mit dieser Anlage erzeugten und an die Hausbewohner gelieferten Solarstrom in Anspruch nehmen.

In dem Hinweis zum Mieterstromzuschlag werden die Grundzüge der Mieterstrom-Förderung nach dem EEG erläutert.
Die Darstellung orientiert sich an den grundlegenden Anforderungen, die für die Inanspruchnahme dieses speziellen Förderanspruchs für Solarstrom zu beachten sind. Der Hinweis der Bundesnetzagentur dient sowohl Anlagenbetreibern, die als Mieterstrom-Lieferanten tätig werden und den Mieterstromzuschlag in Anspruch nehmen möchten, als auch Netzbetreibern, die die Einhaltung der Anforderungen prüfen und die Mieterstromzuschläge auszahlen müssen, als Orientierungshilfe, um eine einheitliche Anwendungspraxis zu fördern und Rechtsunsicherheiten zu vermindern.

Verbraucherinformationen

Weitergehende Informationen für Verbraucherinnen und Verbraucher finden Sie unter diesem Link. Dort ist dargestellt, wie sich eine Belieferung mit Mieterstrom aus Sicht der Kunden von geförderten Mieterstrommodellen auswirkt und welche energiewirtschaftsrechtlichen Verbraucherschutz-Anforderungen zu beachten sind.

Stand: 20.12.2017