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EEG-Re­gis­ter­da­ten und -För­der­sät­ze

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht bis zum letzten Tag jeden Monats die im jeweils vorangegangenen Kalendermonat registrierten EEG-Anlagen - gem. dem EEG und der Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV)

EEG-Anlagenstammdaten (außer PV-Gebäudeanlagen)

In der Datei sind für alle erneuerbaren Energieträger (außer PV-Anlagen, die auf, an oder in einem Gebäude oder einer sonstigen baulichen Anlage angebracht sind) die zur Überprüfung der Ausbaupfade notwendigen Veröffentlichungen der Bezugszeiträume und Zubau-Zahlen auf separaten Tabellenblättern aufgeführt.

Batteriespeicher

Veröffentlichung der registrierten Batteriespeicher, in die ausschließlich Strom aus Erneuerbaren-Energien-Anlagen eingespeist wird.

PV-Mieterstromanlagen

Separate Veröffentlichung der im Register eingetragenen Solaranlagen, für die Betreiber gegenüber dem Netzbetreiber eine Zuordnung zur Veräußerungsform des Mieterstromzuschlags nach § 19 Abs.1 Nr. 3 EEG vorgenommen haben.

Hinweis:
Die Zuordnung zum Mieterstromzuschlag ist nur für neue PV-Anlagen mit einer installierten Leistung von maximal 100 kWp möglich, die nach dem 24. Juli 2017 in Betrieb genommen wurden.

Die Summe der Leistung der eingetragenen PV-Anlagen beträgt für das laufende Kalenderjahr

Januar-September 20184.888 kWp

Das Volumen für das Jahr 2018 beträgt 500.000 kWp. Dieses Volumen wurde bisher nicht überschritten.
Bei den im Zusammenhang mit dem PV-Mieterstrom an dieser Stelle veröffentlichten Solaranlagen handelt es sich um bereits im Register registrierte Anlagen. Der Summenwert der installierten Leistung dieser Anlagen ist damit eine Teilmenge des ausgewiesenen Gesamtzubaus.

PV-Anlagen (außer PV-Freiflächenanlagen)

Veröffentlichung der registrierten Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen), ausgenommen PV-Freiflächenanlagen seit März 2015, einschließlich der Summe der neu installierten Leistung dieser PV-Anlagen.

Die Summe der gemeldeten neu installierten Leistung der geförderten PV-Anlagen beträgt für den Monat

September 2018198,734 MWp

In diesem Zubau-Wert sind 10,977 MWp PV-Freiflächenanlagen enthalten sind, die seit dem 1. März 2015 nicht im PV-Meldeportal, sondern im Register erfasst und unter den EEG-Anlagenstammdaten (siehe oben) veröffentlicht werden.

Im veröffentlichten Monatswert sind auch Nachmeldungen von älteren Anlagen enthalten.

Vereinzelt nachträglich eingehende Korrekturmeldungen führen zu keiner erneuten Veröffentlichung der Monatswerte. Bei der quartalsweisen Ermittlung neuer EEG-Vergütungssätze für PV-Anlagen und zur Ermittlung des Gesamtausbaus werden die an diesen Stichtagen vorliegenden Korrekturmeldungen jedoch berücksichtigt.

Die gemeldete installierte Nennleistung der einzelnen Datenmeldungen ist nicht mit der Gesamtleistung der Anlage gleichzusetzen. Wenn beispielsweise eine große Anlage nach und nach in Betrieb genommen wird, erfolgen die Datenmeldungen an die Bundesnetzagentur in der Regel sukzessive und gehen an verschiedenen Tagen ein. Die installierte Nennleistung der gesamten Anlage kann den Listen nicht entnommen werden.

Datenmeldungen vom 1. Juli 2017 bis 30. September 2018

Gesamtzubau der nach dem EEG geförderten PV-Anlagen

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht die Summe der installierten Leistung aller geförderten PV-Anlagen, die am letzten Tag des jeweils vorangegangenen Kalendermonats im Geltungsbereich des EEG installiert waren:

Stichtaginstallierte Leistung aller geförderten PV-AnlagenTeilwert 1Teilwert 2*
30. September 201845.146 MWp34.580 MWp10.566 MWp

Der Wert setzt sich aus zwei Teilwerten zusammen:

  • Teilwert 1: Anlagenleistung, die seit 2010 durch das PV-Meldeverfahren der Bundesnetzagentur erfasst wird.
  • Teilwert 2: Anlagenleistung von Anlagen, die vor 2010 in Betrieb genommenen wurden. Es werden die der Bundesnetzagentur vorliegenden Daten der Übertragungsnetzbetreiber des Abrechnungsjahres 2010 bezüglich der installierten Leistung der PV-Anlagen gemäß § 49 Abs. 5 EEG zu Grunde gelegt.

* Der Gesamtzubau für PV-Anlagen bestimmte sich bis zum 31. Juli 2014 nach dem EEG 2012 aus den Daten der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) vor dem 1. Januar 2009 als ergänzender Teilwert und dem Zubau des PV-Meldeportals der Bundesnetzagentur ab diesem Zeitpunkt. Mit dem Inkrafttreten des neuen EEG 2014 am 1. August 2014 wurde gesetzlich festgelegt, dass der Gesamtzubau sich zukünftig aus den Daten der ÜNB vor dem 1. Januar 2010 und dem gemeldeten Zubau des PV-Melderegisters ab diesem Zeitpunkt zusammensetzt (§ 49 Abs. 5 EEG). Der Gesetzgeber trug mit dieser Änderung dem Umstand Rechnung, dass es im Jahre 2009 keine gesetzliche Sanktion in Form einer Vergütungskürzung zur Meldung im PV-Meldeportal gab. Dies führte dazu, dass im ersten Jahr der Meldepflicht weniger Anlagen gemeldet als in Betrieb genommen wurden. Die Differenz zu den ÜNB-Daten für das Abrechnungsjahr 2009 betrug 644 MWp. Diese Ungenauigkeit wird mit Wirkung zum 30. September 2014 behoben und die Zahl der gesamt installierten Leistung (Gesamtzubau) entsprechend nach oben gesetzt.

Fördersätze für PV-Anlagen

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht grundsätzlich quartalsweise die Summe der installierten Leistung aller geförderten PV-Anlagen, die der Ermittlung und Veröffentlichung der für das Folgequartal geltenden Fördersätze für PV-Anlagen dienen. Dabei werden Korrekturmeldungen zu bereits veröffentlichten Monatswerten berücksichtigt.

Die nachfolgende Tabelle enthält die diesem Wert zugrundeliegenden, teilweise korrigierten Monatswerte und die für das Folgequartal geltenden Vergütungssätze für PV-Anlagen.

Archiv der PV-Datenmeldungen und PV-Vergütungssätze

Zur Information werden unter dem folgenden Link zudem die in der Vergangenheit ermittelten Degressionssätze und die dafür zugrunde gelegten Datenmeldungen für PV-Anlagen bereitgestellt:
Archiv der PV Datenmeldungen und PV-Vergütungssätze

Zubauzahlen und Fördersätze für Windenergie an Land

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht die Summe der installierten Leistung aller Windenergieanlagen an Land, die der Ermittlung und Veröffentlichung der anzulegenden Werte für diese Anlagen dienen.

Die nachfolgende Tabelle enthält den Zubau im Bezugszeitraum und die für das angegebene Quartal geltenden anzulegenden Werte für die Windenergie an Land.

Vergütungshöhe ab 2019

Ab 2019 berechnet sich die Vergütungshöhe für Strom aus Windenergieanlagen an Land, die nicht an Ausschreibungen teilnehmen müssen (Kleinanlagen bis 750 kW und Pilotanlagen) aus den Zuschlagswerten bei vorangegangenen Ausschreibungen. Dafür wird der Durchschnitt aus den im Vorvorjahr jeweils höchsten bezuschlagten Geboten gebildet (§ 46b Abs. 1 EEG).

Für das Jahr 2019 werden die Ausschreibungsergebnisse des Jahres 2017 verwendet.

höchstes bezuschlagtes Gebot (ct/kWh)
Mai 20175,78
August 20174,29
November 20173,82
Durchschnittswert4,63

Damit liegt der Vergütungssatz für Anlagen, die nach dieser Sonderregelung in 2019 in Betrieb gehen bei 4,63 Cent pro Kilowattstunde.
Das ist der anzulegende Wert für einen 100 %-Referenzstandort, der für die konkrete Anlage geltende anzulegende Wert wird je nach Windertrag noch angepasst (§ 36h EEG).

Fördersätze Biomasseanlagen

Die Absenkung der anzulegenden Werte für Biomasseanlagen wurde mit dem EEG 2017 unabhängig vom Zubau festgelegt und wird von der Bundesnetzagentur daher nicht berechnet.

Stilllegung von Biomethananlagen

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht die Daten der endgültig stillgelegten Biomethananlagen, wenn der ehemalige Betreiber der Veröffentlichung zugestimmt hat.

Die Veröffentlichung erfolgt, damit andere Anlagenbetreiber eine Förderung erhalten können, die ihre Anlage auf den ausschließlichen Einsatz von Biomethan umstellen. Das EEG verlangt als eine Fördervoraussetzung, dass Betreiber solcher Anlagen gegenüber ihrem Anschlussnetzbetreibern nachweisen, dass mindestens so viel Biomethanleistung stillgelegt worden ist, wie sie selbst in Betrieb nehmen wollen.

Gesonderte Veröffentlichung von stillgelegten Biomethananlagen

Anlagenkennziffer: A2577180220255
mit einer installierten Leistung in Höhe von 1960 kW
Stand: 31.10.2018