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Zah­len, Da­ten und In­for­ma­tio­nen zum EEG

Das "EEG in Zahlen"

Mit diesem Bericht gibt die Bundesnetzagentur jährlich einen umfassenden Überblick über die Kernaspekte der erneuerbaren Energien in Deutschland.

Die Zahlen basieren überwiegend auf den jährlich an die Bundesnetzagentur übermittelten EEG-Jahresabrechnungen der ÜNB, EVU und VNB. Für die Auswertungen der installierten Leistung werden weiterhin die Daten des Anlagenregisters und des PV-Melderegisters verwendet.

Entwicklung der installierten Leistung

EEG in Zahlen 2016

In diesem Jahr enthält der Bericht erstmals auch Statistiken zu den Ausschreibungen und zur EEG-Umlage für selbstverbrauchten Strom.

Der Bericht umfasst Kennzahlen zu folgenden Themen:

  • Historische Entwicklung der installierten Leistung, der eingespeisten Jahresarbeit und der Zahlungen nach dem EEG
  • Regionale Verteilung
  • Verteilung nach Spannungsebenen und Größenklassen
  • Umlagepflichtige Strommengen
  • Zubau zur Berechnung der Zahlungsansprüche
  • Ausschreibungen
  • Einspeisemanagement

EEG-Statistikberichte und "EEG in Zahlen" 2006 bis 2015

EEG in Zahlen 2015 (xlsx / 833 KB)
Statistikbericht EEG - Jahresendabrechnung 2011 (pdf / 3 MB)
Statistikbericht EEG - Jahresendabrechnung 2010 (pdf / 1 MB)
Statistikbericht EEG - Jahresendabrechnung 2009 (pdf / 498 KB)
Statistikbericht EEG - Jahresendabrechnung 2008 (pdf / 790 KB)
Statistikbericht EEG - Jahresendabrechnung 2007 (pdf / 372 KB)
Statistikbericht EEG - Jahresendabrechnung 2006 (pdf / 366 KB)
EEG in Zahlen 2014 (xlsx / 792 KB)
EEG in Zahlen 2013 (xls / 172 KB)
EEG in Zahlen 2012 (xls / 151 KB)


Technische Vorgaben nach § 9 EEG

EE-, Grubengas- und KWK-Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 100 Kilowatt

§ 9 Abs. 1 EEG sieht technische Einrichtungen vor, mit denen der Netzbetreiber die Einspeiseleistung dieser Anlagen bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren und die jeweilige Ist-Einspeisung abrufen kann.

Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie mit einer installierten Leistung von höchstens 100 Kilowatt

§ 9 Abs. 2 EEG sieht für diese Anlagen grundsätzlich technische Einrichtungen vor, mit denen der Netzbetreiber die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann.

Die technischen Einrichtungen ermöglichen dem Netzbetreiber bei Netzengpässen anlagenseitig die Durchführung von Einspeisemanagement-Maßnahmen nach § 11 Abs. 1 EEG (i. V. m. § 13 Abs. 2 Energiewirtschaftsgesetz).

Solange gegen die Vorgaben des § 9 Abs. 1 oder Abs. 2 EEG verstoßen wird, verringert sich der Vergütungsanspruch der Anlagenbetreiber nach § 25 Abs. 2 Nr. 1 EEG auf den Monatsmarktwert, was mit erheblichen finanziellen Einbußen verbunden sein kann.

Welche Anforderungen die technischen Einrichtungen nach § 9 Abs. 1 und Abs. 2 EEG erfüllen müssen, ist im EEG nicht näher konkretisiert. Aufgrund zahlreicher diesbezüglicher Anfragen wurde das vorliegende Positionspapier erstellt.

Evaluierungsbericht Ausgleichsmechanismusverordnung (2012)

Gemäß § 9 Ausgleichsmechanismusverordnung hat die Bundesnetzagentur in einem Bericht den EEG-Ausgleichsmechanismus evaluiert und Vorschläge zu dessen weiterer Ausgestaltung erarbeitet.

Die Bundesnetzagentur hat im März 2012 dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie einen Bericht zur Evaluierung der Ausgleichsmechanismusverordnung (AusglMechV) vorgelegt.

Die Bundesnetzagentur beurteilt die Auswirkungen der AusglMechV grundsätzlich positiv, da die Abschaffung der EEG-Bandveredelung und der physikalischen Wälzung an die Stromlieferanten die EEG-Vermarktungskosten deutlich vermindert hat. Gleichzeitig wurde durch die ausschließliche Vermarktung des EEG-Stroms am Spotmarkt die Liquidität deutlich gestärkt. Die Umstellung des Systems führte auch nicht zu signifikanten Marktpreisverzerrungen. Insgesamt hat sich die Transparenz bei der Vermarktung der EEG-Strommengen durch die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) wesentlich erhöht.

Im Rahmen der Optionen zur weiteren Ausgestaltung des Ausgleichsmechanismus hat die Bundesnetzagentur, mit gutachterlicher Unterstützung und Konsultation des Marktes, die Übertragung der Vermarktungstätigkeit von den ÜNB auf andere Marktakteure, die sog. Drittvermarktung, untersucht. Zur Analyse möglicher Modelle wurde durch Frontier economics und formaet services GmbH ein Gutachten zur Entwicklung und Bewertung von Modellen der Drittvermarktung von Strom aus Erneuerbaren Energien erstellt.

Nach Abwägung der Potenziale einer Drittvermarktung steht die Bundesnetzagentur diesem Konzept aus heutiger Sicht zurückhaltend gegenüber. Die Direktvermarktung ist der Drittvermarktung wegen der Möglichkeit der direkten Anlagensteuerung und der Reaktion auf Marktpreissignale eindeutig vorzugswürdig. Durch die mit Beginn des Jahres 2012 neu eingeführte Marktprämie erhöht sich die Attraktivität der Direktvermarktung deutlich und es ist daher mit einem erheblichen Anstieg dieser Vermarktungsform zu rechnen. Daher sollte vermieden werden, die Umsetzung der Direktvermarktung durch die parallele Einführung eines konkurrierenden Drittvermarktungssystems zu erschweren.

Weitere Ansatzpunkte für eine Optimierung des EEG-Ausgleichsmechanismus und Details zu den Untersuchungsergebnissen können dem Evaluierungsbericht zur Ausgleichsmechanismusverordnung entnommen werden.

Kontakt

Datenerhebung EEG
Bundesnetzagentur, Referat 605 - EEG Datenerhebung,
Postfach: 8001, 53105 Bonn

Tel.: 0228 14 -5666
Montag, Mittwoch, Donnerstag und
Freitag 09:30 - 12:00 Uhr

E-Mail: eeg-datenerhebung@bnetza.de