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EU-Ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren

Die EU-Netzkodizes und -Leitlinien im Bereich Elektrizität behandeln Fragen der Weiterentwicklung des europäischen Strombinnenmarktes in den Bereichen Markt, Netzanschluss und Systembetrieb. Auf der Grundlage der Bestimmungen dieser EU-Netzkodizes und -Leitlinien werden spezifische Methoden entwickelt. Betreffen diese Methoden nicht die gesamte Europäische Union, sondern nur eine bestimmte Region oder bestimmte Gebotszonen/Gebotszonengrenze(n), sind die jeweiligen nationalen Regulierungsbehörden für die Genehmigung dieser Methoden zuständig und erlassen koordinierte bzw. individuelle Entscheidungen.

Rechtsgrundlagen der laufenden und abgeschlossenen Genehmigungsverfahren

  • Verordnung (EU) 2015/1222 zur Festlegung einer Leitlinie für die Kapazitätsvergabe und das Engpassmanagement
  • Verordnung (EU) 2016/1719 zur Festlegung einer Leitlinie für die Vergabe langfristiger Kapazität
  • Verordnung (EU) 2017/1485 zur Festlegung einer Leitlinie für den Übertragungsnetzbetrieb
  • Verordnung (EU) 2017/2196 zur Festlegung eines Netzkodex über den Notzustand und den Netzwiederaufbau des Übertragungsnetzes
  • Verordnung (EU) 2019/943 über den Elektrizitätsbinnenmarkt

Zu den Verfahren und Beschlüssen der Bundesnetzagentur, die auf der Grundlage der EU-Netzkodizes und -Leitlinien im Bereich Netzanschluss und im Bereich Systemausgleich durch Regelenergie geführt werden bzw. ergangen sind, gelangen Sie hier.

Laufende Verfahren

AZ 622-21-007
Bericht der deutschen Übertragungsnetzbetreiber zur verfügbaren gebotszonenüberschreitenden Kapazität für das Jahr 2020 gemäß Artikel 15 Absatz 4 der Verordnung (EU) 2019/943 über den Elektrizitätsbinnenmarkt

Verfahrenseröffnung vom 31.03.2021

Die deutschen Übertragungsnetzbetreiber haben am 31.03.2021 der Bundesnetzagentur den Bericht zur verfügbaren gebotszonenüberschreitenden Kapazität für das Jahr 2020 gemäß Artikel 15 Absatz 4 der Verordnung (EU) 2019/943 über den Elektrizitätsbinnenmarkt zur Genehmigung vorgelegt. Die Bundesnetzagentur hat daraufhin das Verfahren nach § 66 Abs. 1 EnWG eröffnet.

AZ 622-21-006
Änderung der gemeinsamen Kapazitätsberechnungsmethode für langfristige Zeitbereiche der Übertragungsnetzbetreiber der Kapazitätsberechnungsregion Hansa gemäß Artikel 10 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2016/1719 zur Festlegung einer Leitlinie für die Vergabe langfristiger Kapazität

Verfahrenseröffnung vom 16.03.2021

Die deutschen Übertragungsnetzbetreiber der Kapazitätsberechnungsregion Hansa haben am 16.03.2021 bei der Bundesnetzagentur einen Antrag auf Genehmigung der
Änderung der gemeinsamen Kapazitätsberechnungsmethode für langfristige Zeitbereiche der Übertragungsnetzbetreiber der Kapazitätsberechnungsregion Hansa gemäß Artikel 10 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2016/1719 zur Festlegung einer Leitlinie für die Vergabe langfristiger Kapazität gestellt. Am 12.04.2021 haben sie die deutsche Übersetzung nachgereicht. Es handelt es sich um einen Antrag auf Änderung einer bereits von der Beschlusskammer 6 unter dem Aktenzeichen BK6-19-183 am 14.12.2020 genehmigten Methode.

Antrag vom 16.03.2021 (pdf / 910 KB)

Die Abgabe von Stellungnahmen bezüglich des Antrags ist möglich bis 12.05.2021 (Eingang).

Bitte richten Sie Ihre Stellungnahme nach Möglichkeit ausschließlich per E-Mail an die in der Kontaktbox angegebene E-Mail-Adresse. Bitte übersenden Sie Anlagen im Word- (.DOCX) oder PDF-Format mit druck- und kopierbarem Text.

Die Bundesnetzagentur beabsichtigt, die Stellungnahmen im Internet zu veröffentlichen.
Soweit in den übermittelten Dokumenten personenbezogene Daten (z.B. Namen, Unterschriften, Telefonnummern, E-Mail-Adressen mit Namen als Bestandteilen) enthalten sind, wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es der einsendenden Stelle obliegt, entweder eine Einwilligung des Betroffenen in die Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten einzuholen oder zusätzlich eine für die Veröffentlichung bestimmte Fassung zu übersenden, in der die personenbezogenen Daten geschwärzt sind. Entsprechendes gilt, soweit in den übermittelten Stellungnahmen Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse enthalten sind.

Hinweispapier zu zulässigen Schwärzungen (Stand 22.03.2019) (pdf / 130 KB)

AZ 622-21-005 (vormals BK6-20-262)
Änderung der gemeinsamen Methode für das koordinierte Redispatching und Countertrading der Übertragungsnetzbetreiber der Kapazitätsberechnungsregion Hansa gemäß Artikel 35 der Verordnung (EU) 2015/1222 zur Festlegung einer Leitlinie für die Kapazitätsvergabe und das Engpassmanagement

Verfahrenseröffnung vom 19.02.2021

Die Übertragungsnetzbetreiber der Kapazitätsberechnungsregion Hansa haben am 19.02.2021 bei der Bundesnetzagentur einen Antrag auf Genehmigung der gemeinsamen Methode für das koordinierte Redispatching und Countertrading der Übertragungsnetzbetreiber der Kapazitätsberechnungsregion Hansa gemäß Artikel 35 der Verordnung (EU) 2015/1222 zur Festlegung einer Leitlinie für die Kapazitätsvergabe und das Engpassmanagement gestellt. Am 19.03.2021 haben sie die deutsche Übersetzung nachgereicht. Dabei handelt es sich um einen Antrag auf Änderung einer bereits von der Beschlusskammer 6 unter dem Aktenzeichen BK6-18-028 am 20.02.2019 genehmigten Methode.

Antrag der ÜNB vom 19.02.2021 (pdf / 320 KB)

Die Abgabe von Stellungnahmen bezüglich des Antrags ist möglich bis 28.04.2021 (Eingang).

Bitte richten Sie Ihre Stellungnahme nach Möglichkeit ausschließlich per E-Mail an die in der Kontaktbox angegebene E-Mail-Adresse. Bitte übersenden Sie Anlagen im Word- (.DOCX) oder PDF-Format mit druck- und kopierbarem Text.

Die Bundesnetzagentur beabsichtigt, die Stellungnahmen im Internet zu veröffentlichen.
Soweit in den übermittelten Dokumenten personenbezogene Daten (z.B. Namen, Unterschriften, Telefonnummern, E-Mail-Adressen mit Namen als Bestandteilen) enthalten sind, wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es der einsendenden Stelle obliegt, entweder eine Einwilligung des Betroffenen in die Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten einzuholen oder zusätzlich eine für die Veröffentlichung bestimmte Fassung zu übersenden, in der die personenbezogenen Daten geschwärzt sind. Entsprechendes gilt, soweit in den übermittelten Stellungnahmen Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse enthalten sind.

Hinweispapier zu zulässigen Schwärzungen (Stand 22.03.2019) (pdf / 130 KB)

AZ 622-21-004 (vormals BK6-20-261)
Änderung der gemeinsamen Kapazitätsberechnungsmethode im Day-Ahead- und im Intraday-Zeitbereich der Übertragungsnetzbetreiber der Kapazitätsberechnungsregion Hansa gemäß Artikel 9 Absatz 13 i.V.m. Artikel 20 ff. der Verordnung (EU) 2015/1222 zur Festlegung einer Leitlinie für die Kapazitätsvergabe und das Engpassmanagement

Verfahrenseröffnung vom 19.02.2021

Die Übertragungsnetzbetreiber der Kapazitätsberechnungsregion Hansa haben am 19.02.2021 bei der Bundesnetzagentur einen Antrag auf Genehmigung der gemeinsamen Kapazitätsberechnungsmethode im Day-Ahead- und im Intraday-Zeitbereich der Übertragungsnetzbetreiber der Kapazitätsberechnungsregion Hansa gemäß Artikel 9 Absatz 13 i.V.m. Artikel 20 ff. der Verordnung (EU) 2015/1222 zur Festlegung einer Leitlinie für die Kapazitätsvergabe und das Engpassmanagement gestellt. Am 19.03.2021 haben sie die deutsche Übersetzung nachgereicht. Es handelt sich um einen Antrag auf Änderung einer bereits von der Beschlusskammer 6 unter dem Aktenzeichen BK6-17-141 am 17.12.2018 genehmigten Methode.

Antrag der ÜNB vom 19.02.2021 (pdf / 795 KB)

Die Abgabe von Stellungnahmen bezüglich des Antrags ist möglich bis 28.04.2021 (Eingang).

Bitte richten Sie Ihre Stellungnahme nach Möglichkeit ausschließlich per E-Mail an die in der Kontaktbox angegebene E-Mail-Adresse. Bitte übersenden Sie Anlagen im Word- (.DOCX) oder PDF-Format mit druck- und kopierbarem Text.

Die Bundesnetzagentur beabsichtigt, die Stellungnahmen im Internet zu veröffentlichen.
Soweit in den übermittelten Dokumenten personenbezogene Daten (z.B. Namen, Unterschriften, Telefonnummern, E-Mail-Adressen mit Namen als Bestandteilen) enthalten sind, wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es der einsendenden Stelle obliegt, entweder eine Einwilligung des Betroffenen in die Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten einzuholen oder zusätzlich eine für die Veröffentlichung bestimmte Fassung zu übersenden, in der die personenbezogenen Daten geschwärzt sind. Entsprechendes gilt, soweit in den übermittelten Stellungnahmen Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse enthalten sind.

Hinweispapier zu zulässigen Schwärzungen (Stand 22.03.2019) (pdf / 130 KB)

AZ 622-21-003 (vormals BK6-20-335)
Gemeinsame Kapazitätsberechnungsmethode für langfristige Zeitbereiche der Übertragungsnetzbetreiber der Kapazitätsberechnungsregion Core gemäß Artikel 10 ff. der Verordnung (EU) 2016/1719 zur Festlegung einer Leitlinie für die Vergabe langfristiger Kapazität

AZ 622-21-002 (vormals BK6-20-334)
Änderung der gemeinsamen Kapazitätsberechnungsmethode im Day-Ahead-Zeitbereich der Übertragungsnetzbetreiber der Kapazitätsberechnungsregion Core gemäß Artikel 9 Absatz 13 i.V.m. Artikel 20 ff. der Verordnung (EU) 2015/1222 zur Festlegung einer Leitlinie für die Kapazitätsvergabe und das Engpassmanagement

Überarbeiteter Methodenentwurf vom 22.03.2021

Die Bundesnetzagentur hat in Zusammenarbeit mit den übrigen nationalen Regulierungsbehörden der Kapazitätsberechnungsregion Core den Entwurf der Kapazitätsberechnungsmethode im Day-Ahead-Zeitbereich gemäß Artikel 9 Absatz 13 i.V.m. Artikel 20 ff. der Verordnung (EU) 2015/1222 zur Festlegung einer Leitlinie für die Kapazitätsvergabe und das Engpassmanagement der Core Übertragungsnetzbetreiber überarbeitet.

Überarbeiteter Methodenentwurf vom 22.03.2021 (pdf / 181 KB)

Die Abgabe von Stellungnahmen bezüglich des überarbeiteten Methodenentwurfs ist möglich bis 04.05.2021 (Eingang).

Bitte richten Sie Ihre Stellungnahme nach Möglichkeit ausschließlich per E-Mail an die in der Kontaktbox angegebene E-Mail-Adresse. Bitte übersenden Sie Anlagen im Word- (.DOCX) oder PDF-Format mit druck- und kopierbarem Text.

Die Bundesnetzagentur beabsichtigt, die Stellungnahmen im Internet zu veröffentlichen.
Soweit in den übermittelten Dokumenten personenbezogene Daten (z.B. Namen, Unterschriften, Telefonnummern, E-Mail-Adressen mit Namen als Bestandteilen) enthalten sind, wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es der einsendenden Stelle obliegt, entweder eine Einwilligung des Betroffenen in die Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten einzuholen oder zusätzlich eine für die Veröffentlichung bestimmte Fassung zu übersenden, in der die personenbezogenen Daten geschwärzt sind. Entsprechendes gilt, soweit in den übermittelten Stellungnahmen Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse enthalten sind. Hinweispapier zu zulässigen Schwärzungen (Stand 22.03.2019) (pdf / 130 KB)

Verfahrenseröffnung vom 27.11.2020

Abgeschlossene Verfahren

AZ 622-21-001 (vormals BK6-19-395)
Änderung der gemeinsamen Kostenteilungsmethode für Redispatching und Countertrading der Übertragungsnetzbetreiber der Kapazitätsberechnungsregion Hansa gemäß Artikel 74 der Verordnung (EU) 2015/1222 zur Festlegung einer Leitlinie für die Kapazitätsvergabe und das Engpassmanagement

Genehmigung vom 15.03.2021

Die Bundesnetzagentur hat am 15.03.2021 die gemeinsame Methode für die Kostenteilung für Redispatching und Countertrading in der Kapazitätsberechnungsregion Hansa in Übereinstimmung mit Art. 74 der Verordnung (EU) 2015/1222 der Kommission vom 24. Juli 2015 zur Festlegung einer Leitlinie für die Kapazitätsvergabe und das Engpassmanagement genehmigt.

Genehmigung vom 15.03.2021 (pdf / 480 KB)

Verfahrenseröffnung vom 30.09.2020

Geänderter Antrag vom 15.01.2021

Überarbeiteter Methodenentwurf vom 26.02.2021

Kontakt

Bundesnetzagentur
Referat 622
Postfach 8001
53105 Bonn

E-Mail: EU-Verfahren-622@BNetzA.de