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Rech­nungs­in­hal­te

Rechnungen für Energielieferungen an Letztverbraucher müssen einfach und verständlich sein.

Die für die Forderung maßgeblichen Berechnungsfaktoren sind unter Verwendung standardisierter Begriffe und Definitionen vollständig und in allgemein verständlicher Form auszuweisen.
Die rechtlichen Regelungen zum Inhalt der Strom- und Gasrechnungen finden sich in den §§ 40 und 42 EnWG.

Rechnungen für Energielieferungen an Letztverbraucher müssen folgende Angaben enthalten (§ 40 Abs. 2 EnWG):

  1. Namen, ladungsfähige Anschrift, Telefonnummer und E-Mailadresse des Lieferanten sowie das zuständige Registergericht
  2. die Vertragsdauer, die geltenden Preise, den nächstmöglichen Kündigungstermin und die Kündigungsfrist
  3. die für die Belieferung maßgebliche Zählpunktbezeichnung und die Codenummer des Netzbetreibers
  4. den ermittelten Verbrauch im Abrechnungszeitraum und bei Haushaltskunden den Anfangs- und den Endzählerstand des abgerechneten Zeitraums
  5. den Verbrauch des vergleichbaren Vorjahreszeitraums
  6. bei Haushaltskunden: Grafische Darstellung, in welchem Verhältnis der eigene Jahresverbrauch zum Jahresverbrauch von Vergleichskundengruppen steht
  7. Höhe der Konzessionsabgabe, der Netzentgelte für Letztverbraucher und gegebenenfalls darin enthaltene Entgelte für den Messstellenbetrieb und die Messung
  8. Informationen zu den Rechten der Haushaltskunden hinsichtlich verfügbarer Streitbeilegungsverfahren, einschließlich der für Verbraucherbeschwerden nach § 111b EnWG zuständigen Schlichtungsstelle und deren Anschrift sowie die Kontaktdaten des Verbraucherservice der Bundesnetzagentur.

Darüber hinaus müssen alle Elektrizitätsversorgungsunternehmen die Bestimmungen des § 42 EnWG zur Stromkennzeichnung erfüllen.
Gaslieferanten müssen hingegen keine Kennzeichnung der Gasherkunft auf der Gasrechnung vornehmen.

Stand: 22.10.2015