Ver­öf­fent­li­chung der Stein­koh­le­an­la­gen und Braun­koh­le-Klein­an­la­gen

Ab der dritten Ausschreibungsrunde wird für jeden Gebots- und Anordnungstermin nach dem KVBG die am Markt befindliche Nettonennleistung von Steinkohleanlagen und Braunkohle-Kleinanlagen ermittelt (Ausgangsniveau).

Hierzu wurden in einem ersten Schritt - insbesondere für die Ermittlung des Ausgangsniveaus für die dritte und vierte Ausschreibungsrunde - alle Steinkohleanlagen und Braunkohle-Kleinanlagen mit Genehmigung zur Kohleverstromung ermittelt. Die Ermittlung bildete zudem auch die Grundlage für die Liste der Steinkohleanlagen nach § 29 Abs. 1 KVBG.

Veröffentlichung der Liste

Die Liste der Steinkohleanlagen und Braunkohle-Kleinanlagen, die eine rechtswirksame Genehmigung nach den §§ 4 bis 6 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes zur Verfeuerung von Steinkohle bzw. Braunkohle zum Zweck der Erzeugung elektrischer Energie haben, ist von der Bundesnetzagentur bis spätestens fünf Monate vor dem vierten Gebotstermin erneut zu veröffentlichen (§ 8 KVBG).

Maßgeblich für die Aufnahme in die Liste gemäß § 8 KVBG ist, dass die jeweilige Anlage eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung zur Kohleverstromung hat. Die Liste enthält bei den aufgeführten Anlagen die Zuordnung zu einem Hauptenergieträger. Die Nennung in der Liste bedeutet also nicht, dass Stein- bzw. Braunkohle auch der Hauptenergieträger der Anlage sein muss.

Diejenigen Braunkohleanlagen, deren Abschaltpfad in Anlage 2 zu § 40 KVBG geregelt ist, sind nicht in der Liste enthalten.

Hinweis: Diese veröffentlichte Liste nach § 8 KVBG bildet einen Zwischenstand ab. Zur Ermittlung des Ausgangsniveaus für die vierte Ausschreibungsrunde werden Datenänderungen berücksichtigt, die auf Grundlage eingegangener Meldungen noch nicht in die oben veröffentlichte Liste einfließen konnten. Dies betrifft neben einzelnen Änderungen der Nettonennleistung insbesondere alle vorgenommenen Dampfsammelschienen-Blockzuordnungen.

Stand: 30.04.2021