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Aus­bau der Stro­m­über­tra­gungs­net­ze

Die Energiewende und der wachsende europäische Stromhandel machen in den kommenden Jahren einen umfassenden Ausbau der deutschen Höchstspannungsnetze erforderlich. Der Gesetzgeber hat darauf unter anderem mit dem Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) und dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) von 2011 reagiert. Diese beiden Gesetze haben der Bundesnetzagentur umfangreiche Aufgaben im Rahmen des Netzausbaus übertragen.

Ziel der Gesetzgebung ist es, den dringend benötigten Netzausbau zu beschleunigen, dabei jedoch gleichzeitig die Beteiligungsmöglichkeiten für Unternehmen, Behörden und Bürger zu erweitern. Um beide Ziele zu erreichen, wurde ein mehrstufiger Prozess geschaffen.

Zu den Aufgaben der Bundesnetzagentur gehört dabei unter anderem die Genehmigung des Szenariorahmens, in dem die Übertragungsnetzbetreiber die wahrscheinlichen Entwicklungen der deutschen Energielandschaft beschreiben.

Des Weiteren prüft und bestätigt die Bundesnetzagentur die Netzentwicklungspläne, die den Ausbaubedarf für die jeweils zehn folgenden Jahre auflisten, und übermittelt sie mindestens alle drei Jahre als Entwurf eines Bundesbedarfsplans an die Bundesregierung. Die Bundesnetzagentur bewertet zudem die Umweltauswirkungen der geplanten Vorhaben und wird im Rahmen der Bundesfachplanung raumplanerisch tätig.

Alles über den Netzausbau

Für mehr Informationen über die verschiedenen Schritte zum Netzausbau, den aktuellen Stand der Planungen und anstehende Veranstaltungen zum Thema gibt es unter www.netzausbau.de ein eigenes Informationsportal. Dort finden Sie auch die aktuell laufenden Beteiligungsverfahren und die entsprechenden Online-Formulare, um uns Ihre Stellungnahmen und Einwendungen zukommen zu lassen.