Min­dest­ka­pa­zi­täts­be­darf

Die Versorgungssicherheit am Strommarkt ist ein wertvolles Gut und wird gemäß § 51 EnWG fortlaufend im Monitoring der Versorgungssicherheit mit Strom überwacht.

MCN-Konsultation

Für die Bewertung der Versorgungssicherheit bedarf es eines Zuverlässigkeitsstandards. Zur Bestimmung des Zuverlässigkeitsstandards finden sich im EU-Recht Vorgaben. Hierbei ist ein wesentlicher Bestandteil die Bestimmung des sogenannten Mindestkapazitätsbedarfs, zu dessen Festlegung jedoch keine konkrete Methode vorgegeben ist. Daher hat die Bundesnetzagentur auf Grundlage der vorhandenen EU-Vorgaben drei Methoden zur Berechnung des Mindestkapazitätsbedarfs erstellt. Diese werden im Konsultationsdokument erläutert und hiermit gem. Art. 21 (4) Annex I der Acer-Decision 23/2020 vom 2. Oktober 2020 konsultiert.

Deutschland und Luxemburg bilden eine gemeinsame Gebotszone und legen damit gemeinsam eine Methode fest. Stellungnahmen, die an die Bundesnetzagentur gesendet werden, werden mit der luxemburgischen Regulierungsbehörde (ILR) geteilt und gemeinsam ausgewertet. Umgekehrt gilt dies auch für Konsultationsbeiträge, die an ILR gesendet werden.

Im Rahmen der Konsultation bittet die Bundesnetzagentur um Stellungnahme zu den folgenden Fragen:
1. Welche der dargestellten Methoden erachten Sie als angemessen zur Bestimmung des Mindestkapazitätsbedarfs?
2. Welche Schwächen sehen Sie bei den jeweiligen Methoden?
3. Schlagen Sie eine andere Methode vor?

Ihren Konsultationsbeitrag schicken Sie bitte bis einschließlich 11.06.2021 an: versorgungssicherheit@bnetza.de

Vielen Dank für Ihre Teilnahme.

Kontakt

Bundesnetzagentur
Postfach 8001
53105 Bonn

E-Mail: versorgungssicherheit@bnetza.de