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Mel­dun­gen der Ver­sor­gungs­un­ter­bre­chun­gen

Betreiber von Energieversorgungsnetzen (Elektrizität und Gas) müssen der Bundesnetzagentur jeweils bis zum 30. April eines Jahres einen Bericht über die in ihrem Netz aufgetretenen Versorgungsunterbrechungen vorlegen.

Der Bericht muss Informationen zum Zeitpunkt, der Dauer, dem Ausmaß und der Ursache der Versorgungsunterbrechungen enthalten. (gemäß § 52 EnWG)

Die Berichtspflichten bei Versorgungsunterbrechungen erstrecken sich auf alle Elektrizitätsnetzbetreiber im Sinne des § 3 Nr. 2 EnWG bzw. alle Gasnetzbetreiber im Sinne des § 3 Nr. 6 EnWG, unabhängig von der Größe oder geografischen Lage ihres Netzes. Die Erfassung von Versorgungsunterbrechungen erfolgt je Netzgebiet (Netznummer).

Allgemeinverfügungen

Strom

Mit der Allgemeinverfügung vom 22. Februar 2006 (Az. 605/8135) macht die Bundesnetzagentur von der ihr gemäß § 52 S. 5 EnWG verliehenen Kompetenz Gebrauch und trifft Vorgaben zur formellen Gestaltung des Berichts.

Allgemeinverfügung Strom (pdf / 54 KB)

Anlage zur Allgemeinverfügung vom 22. Februar 2006 (pdf / 98 KB)

Gas

Mit der Allgemeinverfügung vom 17. Dezember 2008 (Az. 607/891) macht die Bundesnetzagentur von der ihr gemäß § 52 S. 5 EnWG verliehenen Kompetenz Gebrauch und trifft Vorgaben zur formellen Gestaltung des Berichts.

Allgemeinverfügung Gas (pdf / 55 KB)

Anlage zur Allgemeinverfügung Gas (pdf / 92 KB)

Bitte beachten Sie, dass mit der EnWG-Novelle vom 5. August 2011 der Bericht gemäß § 52 EnWG nun jeweils bis zum 30. April eines Jahres für das Vorjahr zu erstellen und an die Bundesnetzagentur zu übermitteln ist. Dies gilt unabhängig von den in den Allgemeinverfügungen zu Strom und Gas aufgeführten Fristen.