An­schluss­pe­tenten

Netzzugang

§ 28n EnWG regelt den Anschluss und Zugang zu Wasserstoffnetzen. Die Regelung sieht vor, dass Wasserstoffnetzbetreiber Dritten Zugang und Anschluss zu Wasserstoffnetzen zu angemessenen und diskriminierungsfreien Bedingungen im Wege eines verhandelten Netzzugangs zu gewähren haben. Im Wege des verhandelten Netzzugangs können zur Ermöglichung eines zügigen Markthochlaufs entsprechende Standards festgelegt und bei Bedarf flexibel angepasst werden.

Insbesondere für den Fall der Abwicklung netzübergreifender Transporte von Wasserstoff ist die Entwicklung gemeinsamer Vertragsstandards für den Netzzugang sinnvoll.

Ebenso notwendig ist ein hohes Maß an Kooperation zwischen den Betreibern von Wasserstoffnetzen, um einen transparenten, diskriminierungsfreien und effizienten Netzzugang zu angemessenen Bedingungen zu gewähren. Dies umfasst zum einen den Abschluss bilateraler Verträge zwischen den betroffenen Unternehmen und zum anderen neben der Entwicklung entsprechender Vertragsstandards die Veröffentlichung und Aktualisierung der Geschäftsbedingungen auf der Internetseite des jeweiligen Betreibers, die Beantwortung von Anfragen zum Netzzugang und im Falle einer Ablehnung des Netzzugangs/Netzanschlusses eine Begründung in Textform.

Kontakt

Bundesnetzagentur, Tulpenfeld 4, 53113 Bonn

E-Mail: wasserstoff@bnetza.de