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Be­richt über Be­din­gun­gen und Ent­gel­te für Groß­ver­sen­der und Kon­so­li­die­rer im Brief­markt

Das Sendungsaufkommen im Briefmarkt setzt sich aus Privat- und Geschäftspost zusammen. Nach Erkenntnis der Bundesnetzagentur wird der bedeutendste Anteil am Sendungsaufkommen durch die Geschäftspost generiert. Privatpost hingegen spielt in Bezug auf das gesamte Sendungsaufkommen im Briefmarkt eine untergeordnete Rolle.

Versender von Geschäftspost haben entweder die Möglichkeit selbst oder über einen Dienstleister ihre Sendungen bei der Deutschen Post AG (DP AG) oder anderen Postzustelldiensten einzuliefern. Die direkte Einlieferung von Sendungen in Briefzentren der DP AG erfordert neben einer vertraglichen Vereinbarung insbesondere die Erfüllung von Mindestmengen. Für Versender von Geschäftspost mit geringem oder unregelmäßigem Sendungsaufkommen (Kleinversender) besteht die Möglichkeit über Konsolidierer ihre Sendungen bei der DP AG aufzugeben. Konsolidierer bündeln das Sendungsaufkommen ihrer Kunden und liefern diese bei der DP AG ein. Unternehmen mit hohen eigenen Sendungsaufkommen (Großversender) können direkt bei der DP AG einliefern.

Durch die Einlieferung der Sendungen im Briefzentrum wird nur noch ein Teil des Netzes der DP AG genutzt. Daher wird hier von Teilleistung gesprochen. Wenn Großversender und Konsolidierer sogenannte teilleistungsfähige Sendungen bei der DP AG einliefern, dann erhalten diese von der DP AG eine Rückerstattung auf das eigentliche Porto des Briefproduktes. Das Entgelt für Großversender und Konsolidierer ergibt sich nach Abzug der erzielten Rückerstattung von dem Entgelt für Privatkunden (Porto).

Bericht über Bedingungen und Entgelte für Großversender und Konsolidierer im Briefmarkt (pdf / 2 MB)

Der Bericht fokussiert sich aktuell auf die gängige Geschäftspost. Die Teilleistungen und Rückerstattungen im Zusammenhang mit Dialogpost werden in einem zukünftigen Bericht behandelt.