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Re­gio­na­le und lo­ka­le Net­ze

Frequenzen für das Betreiben regionaler und lokaler drahtloser Netze zum Angebot von Telekommunikationsdiensten

Frequenzen im Bereich 26 GHz

Entwurf der Verwaltungsvorschrift für lokale, breitbandige Frequenznutzungen im Bereich 26 GHz

Entwurf der Verwaltungsvorschrift Lokales Breitband 26 GHz

Unter Berücksichtigung der Stellungnahmen hat die Bundesnetzagentur nun den Entwurf der "Verwaltungsvorschrift für Frequenzzuteilungen für lokale, breitbandige Frequenznutzungen im Frequenzbereich 24,25 - 27,5 GHz (VV Lokales Breitband 26 GHz)" erstellt. Der Entwurf der Verwaltungsvorschrift enthält die Frequenzzuteilungsregelungen für lokale, breitbandige Frequenznutzungen. Die zur Anhörung gestellten "Grundlegenden Rahmenbedingungen" wurden vollständig in die Verwaltungsvorschrift themenbezogen integriert.

Mit Blick auf die Kommentierung wird die bisher vorgesehene Aufteilung des 26-GHz-Bandes in einen grundstücksbezogenen und einen grundstücksübergreifenden Frequenzteil nicht mehr weiterverfolgt. Der gesamte 26-GHz-Bereich steht technologie- und diensteneutral für den drahtlosen Netzzugang zum Angebot von Telekommunikationsdiensten zur Verfügung. Hierbei können Telekommunikationsdienste für den Endkunden und Anwendungen, wie z.B. Infrastrukturanbindungen, Industrie 4.0 und das Internet der Dinge („Internet of Things“ (IoT)) realisiert werden.

Anhörung

Die interessierten Kreise sind aufgerufen, den Entwurf der "Verwaltungsvorschrift für Frequenzzuteilungen für lokale, breitbandige Frequenznutzungen im Frequenzbereich 24,25 27,5 GHz (VV Lokales Breitband 26 GHz)" zu kommentieren.

Stellungnahmen sind in deutscher Sprache bis zum 31. August 2020 elektronisch im Word- (oder Word-kompatibel) oder PDF-Dateiformat (Kopieren und Drucken muss zugelassen sein) an

226.postfach@bnetza.de

einzureichen.

Es ist beabsichtigt, die Stellungnahmen im Original auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur zu veröffentlichen. Aus diesem Grund ist bei der Einreichung der Kommentare das Einverständnis mit einer Veröffentlichung zu erklären oder zusätzlich eine zur Veröffentlichung bestimmte, um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse bereinigte, Fassung einzureichen.

Konsultationsentwurf Verwaltungsvorschrift Lokales Breitband 26 GHz (pdf / 348 KB)

Entwurf grundlegender Rahmenbedingungen für 5G Anwendungen im 26 GHz-Bereich

Auf Basis der im September 2018 veröffentlichten Erwägungen für den 26 GHz-Bereich (24,25 - 27,5 GHz) hat die Bundesnetzagentur einen Entwurf für die zukünftigen Rahmenbedingungen für 5G Anwendungen in diesem Bereich entwickelt.

Die Bundesnetzagentur geht davon aus, dass der 26 GHz-Bereich durch verschiedene 5G Anwendungen, wie z.B. durch industrielle Anwendungen, mobiles Breitband oder FWA, genutzt werden wird. Die jeweiligen Anwendungsszenarien werden sich dabei deutlich voneinander unterscheiden.

Unter Berücksichtigung der in den Kommentaren zu den Erwägungen beschriebenen unterschiedlichen Geschäftsmodelle und damit einhergehende Frequenzbedarfe sowie die physikalischen Eigenschaften dieses mm-Wellenbandes, plant die Bundesnetzagentur den Bereich 24,25-27,5 GHz für lokale Anwendungen bereitzustellen.

Dabei sollen Zuteilungen sowohl grundstücksbezogene als auch für grundstücksübergreifende lokale 5G Anwendungen möglich sein.

Es ist geplant die Frequenzen per gebietsbezogener Einzelzuteilung zu vergeben um eine Koordinierung mit anderen Funkdiensten in diesem Bereich gewährleisten zu können.

Die interessierten Kreise waren bis zum 21. Februar 2020 aufgerufen, den Entwurf der grundlegenden Rahmenbedingungen für den 26 GHz-Bereich (24,25 - 27,5 GHz) zu kommentieren. Die Bundesnetzagentur wertet derzeit die eingegangenen Stellungnahmen aus.

Entwurf grundlegender Rahmenbedingungen im Bereich 26 GHz (pdf / 503 KB)

Die Stellungnahmen sind unter dem folgenden Link abrufbar:

Stellungnahmen zum Entwurf grundlegender Rahmenbedingungen im Bereich 26 GHz (zip / 28 MB)

Erste Erwägungen für lokale Zuteilungen im Bereich 26 GHz

Für lokale Zuteilungen sollen im Bereich bei 26 GHz Frequenzen, insbesondere für 5G-Anwendungen, bereitgestellt werden. Hierzu hat die Bundesnetzagentur erste Erwägungen entwickelt, die als Grundlage für die Erarbeitung von Zuteilungsregelungen dienen sollen.

Erwägungen Antragsverfahren 26 GHz (pdf / 36 KB)
Stellungnahmen zu Erwägungen Antragsverfahren 26 GHz (zip / 7 MB) (aktualisiert am 21. November 2018)

Interessierte Kreise waren bis zum 19. Oktober 2018 aufgerufen, die Erwägungen für die zukünftige Nutzung des 26-GHz-Bandes (24,25 - 27,5 GHz) zu kommentieren und Informationen zu den aufgeführten Fragen einzureichen. Die Stellungnahmen werden derzeit ausgewertet.

Frequenzen im Bereich von 3,7 GHz bis 3,8 GHz

Antragsunterlagen für lokale Campusnetze

Am 21.11.2019 beginnt das Antragsverfahren für lokale Campusnetze im Frequenzbereich 3.700-3.800 MHz.

Die Verwaltungsvorschrift und die Antragsformblätter können hier heruntergeladen werden:

Verwaltungsvorschrift zu 3.7-3.8 GHz (pdf / 181 KB)

Antragsformblätter für lokales Breitband (zip / 201 KB)

Eine zügige Bearbeitung der Anträge auf Frequenzzuteilung kann nur sichergestellt werden, wenn die Anträge in elektronischer Form an die E-Mail-Adresse

226.lokalesbreitband@bnetza.de

gesandt werden. Dabei ist insbesondere das Excel-Antragsformblatt in der jeweils aktuellen Form zu verwenden.

Liste der Frequenzzuteilungsinhaber

Informationen über Frequenzzuteilungen werden von der Bundesnetzagentur als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse behandelt. Die Zuteilungsinhaber für den Frequenzbereich 3700-3800 MHz wurden daher befragt, ob sie einer Veröffentlichung von Namen und Adresse zustimmen. Die in der Liste aufgeführten Zuteilungsinhaber haben hierzu ihre Zustimmung gegeben. Diese Angaben sollen der Öffentlichkeit dienen, zum einen mehr über die Zuteilungsnehmer zu erfahren und zum anderen einen Überblick über die Branchen zu erhalten, in denen Frequenzen für lokale 5G-Netze eingesetzt werden.

Die Übersicht enthält die aktuellen Zahlen über Anträge und Frequenzzuteilungen.

Übersicht der Zuteilungsinhaber (pdf / 125 KB)

Gebührenformel für lokales Breitband

Die Bundesnetzagentur hat im Einvernehmen mit den zuständigen Ministerien die Gebühren für Frequenzen im Bereich von 3,7 GHz bis 3,8 GHz festgelegt.

Die Gebühr wird in jedem Einzelfall nach folgender Gebührenformel errechnet:

Gebühr = 1000 + B * t * 5 * (6a1 + a2).

  • 1.000 gibt den Sockelbetrag in € an,
  • B bezeichnet die Bandbreite in MHz (min. 10 bis max. 100 MHz),
  • t die Laufzeit der Zuteilung in Jahren (z.B. 10 Jahre),
  • a die Fläche in km² mit einer Differenzierung zwischen der Siedlungs- und Verkehrsfläche (a1) und anderen Flächen (a2).

Die Frequenzgebührenverordnung wird nach Unterzeichnung und Verkündung im Bundesgesetzblatt mit einem sofortigen Inkrafttreten nach Verkündung noch im November geändert.

Gebührenfaktoren im Frequenzbereich 3,7-3,8 GHz im Einzelnen (pdf / 155 KB) .

Anhörung

Im März 2019 wurden "Grundlegende Rahmenbedingungen des zukünftigen Antragsverfahrens für den Bereich 3.700 MHz - 3.800 MHz für Anwendungen des drahtlosen Netzzugangs" im Internet und im Amtsblatt veröffentlicht. Für lokale Zuteilungen sollen im Bereich von 3.700 MHz bis 3.800 MHz Frequenzen, insbesondere für 5G-Anwendungen, bereitgestellt werden. Unter Berücksichtigung der eingereichten Kommentare hat die Bundesnetzagentur die grundsätzlichen Rahmenbedingungen des zukünftigen Antragsverfahrens erarbeitet.

Rahmenbedingungen für lokale 5G-Anwendungen (pdf / 146 KB)

Am 31. Januar 2019 hatte die Bundesnetzagentur einen Entwurf der grundsätzlichen Rahmenbedingungen des zukünftigen Antragsverfahrens basierend auf der Kommentierung des Entwurfs vom August 2018 veröffentlicht und interessierte Kreise dazu angehört.

2. Anhörung Antragsverfahren 3,7 - 3,8 GHz (pdf / 67 KB)
Stellungnahmen zum 2. Entwurf Antragsverfahren 3,7 - 3,8 GHz (zip / 31 MB) (aktualisiert am 12. März 2019)

Im August 2018 hatte die Bundesnetzagentur bereits einen ersten Entwurf des Antragsverfahren entwickelt und interessierte Kreise dazu angehört.

1. Anhörung Antragsverfahren 3,7 - 3,8 GHz (pdf / 239 KB) (Formatierung überarbeitet am 21.08.2018)
Stellungnahmen zum Entwurf Antragsverfahren 3,7 - 3,8 GHz (zip / 28 MB) (aktualisiert am 29. Oktober 2018)

Weitere Informationen zur Bereitstellung des Frequenzbereichs von 3.400 MHz bis 3.700 MHz für den drahtlosen Netzzugang finden Sie unter www.bundenetzagentur.de/mobilesbreitband.

Frequenzen in den Bereichen 2,4 GHz, 5 GHz und 5,8 GHz

Der Allgemeinheit zugeteilte Frequenzen in den Bereichen 2,4 GHz, 5 GHz und 5,8 GHz

Für das Betreiben von drahtlosen regionalen Netzen zum Angebot von Telekommunikationsdiensten (wie bspw. Realisierung von Internetanschlüssen) stehen in Deutschland verschiedene Frequenzbereiche zur Verfügung. Dabei ist zwischen Frequenzen, die der Allgemeinheit zugeteilt sind und individuell zugeteilten Frequenzen zu unterscheiden.

Für drahtlose Netzzugänge (Breitbandzugänge) in regionalen Versorgungsbereichen stehen allgemein zugeteilte Frequenzen für WLAN in den Bereichen bei 2,4 GHz und 5 GHz zur Verfügung.

Allgemeinzuteilung WLAN bei 2,4 GHz (pdf / 24 KB)
Allgemeinzuteilung WLAN bei 5 GHz (pdf / 64 KB)

Des Weiteren steht der Frequenzbereich bei 5,8 GHz für gewerblich öffentliche, breitbandige, ortsfeste Verteilsysteme (Broadband Fixed Wireless Access - BFWA) zur Verfügung.

Broadband Fixed Wireless Access - BFWA (pdf / 26 KB)