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Re­gio­na­le und lo­ka­le Net­ze

Frequenzen für das Betreiben regionaler und lokaler drahtloser Netze zum Angebot von Telekommunikationsdiensten

Frequenzen im Bereich von 3,7 GHz bis 3,8 GHz

Die Bundesnetzagentur hat im Einvernehmen mit den zuständigen Ministerien die Gebühren für Frequenzen im Bereich von 3,7 GHz bis 3,8 GHz festgelegt.

Die Gebühr wird in jedem Einzelfall nach folgender Gebührenformel errechnet:

Gebühr = 1000 + B * t * 5 * (6a1 + a2).

  • 1.000 gibt den Sockelbetrag in € an,
  • B bezeichnet die Bandbreite in MHz (min. 10 bis max. 100 MHz),
  • t die Laufzeit der Zuteilung in Jahren (z.B. 10 Jahre),
  • a die Fläche in km² mit einer Differenzierung zwischen der Siedlungs- und Verkehrsfläche (a1) und anderen Flächen (a2).

Die Frequenzgebührenverordnung wird nach Unterzeichnung und Verkündung im Bundesgesetzblatt mit einem sofortigen Inkrafttreten nach Verkündung noch im November geändert.

Gebührenfaktoren im Frequenzbereich 3,7-3,8 GHz im Einzelnen (pdf / 155 KB)

Im März 2019 wurden "Grundlegende Rahmenbedingungen des zukünftigen Antragsverfahrens für den Bereich 3.700 MHz - 3.800 MHz für Anwendungen des drahtlosen Netzzugangs" im Internet und im Amtsblatt veröffentlicht. Ergänzend hierzu hat die Bundesnetzagentur den Entwurf der "Verwaltungsvorschrift Lokales Breitband" erarbeitet. Sie beschreibt die konkrete Ausgestaltung des Antragsverfahrens (Regeln und Formblätter). Der Start des Antragsverfahrens wird demnächst bekannt gegeben.

Entwurf der Verwaltungsvorschrift zu 3.7-3.8 GHz (pdf / 555 KB)

Für lokale Zuteilungen sollen im Bereich von 3.700 MHz bis 3.800 MHz Frequenzen, insbesondere für 5G-Anwendungen, bereitgestellt werden. Unter Berücksichtigung der eingereichten Kommentare hat die Bundesnetzagentur die grundsätzlichen Rahmenbedingungen des zukünftigen Antragsverfahrens erarbeitet.

Rahmenbedingungen für lokale 5G-Anwendungen (pdf / 146 KB)

Am 31. Januar 2019 hatte die Bundesnetzagentur einen Entwurf der grundsätzlichen Rahmenbedingungen des zukünftigen Antragsverfahrens basierend auf der Kommentierung des Entwurfs vom August 2018 veröffentlicht und interessierte Kreise dazu angehört.

2. Anhörung Antragsverfahren 3,7 - 3,8 GHz (pdf / 67 KB)
Stellungnahmen zum 2. Entwurf Antragsverfahren 3,7 - 3,8 GHz (zip / 31 MB) (aktualisiert am 12. März 2019)

Im August 2018 hatte die Bundesnetzagentur bereits einen ersten Entwurf des Antragsverfahren entwickelt und interessierte Kreise dazu angehört.

1. Anhörung Antragsverfahren 3,7 - 3,8 GHz (pdf / 239 KB) (Formatierung überarbeitet am 21.08.2018)
Stellungnahmen zum Entwurf Antragsverfahren 3,7 - 3,8 GHz (zip / 28 MB) (aktualisiert am 29. Oktober 2018)

Weitere Informationen zur Bereitstellung des Frequenzbereichs von 3.400 MHz bis 3.700 MHz für den drahtlosen Netzzugang finden Sie unter www.bundenetzagentur.de/mobilesbreitband.

Frequenzen im Bereich 26 GHz

Für lokale Zuteilungen sollen im Bereich bei 26 GHz Frequenzen, insbesondere für 5G-Anwendungen, bereitgestellt werden. Hierzu hat die Bundesnetzagentur erste Erwägungen entwickelt, die als Grundlage für die Erarbeitung von Zuteilungsregelungen dienen sollen.

Erwägungen Antragsverfahren 26 GHz (pdf / 36 KB)
Stellungnahmen zu Erwägungen Antragsverfahren 26 GHz (zip / 7 MB) (aktualisiert am 21. November 2018)

Interessierte Kreise waren bis zum 19. Oktober 2018 aufgerufen, die Erwägungen für die zukünftige Nutzung des 26-GHz-Bandes (24,25 - 27,5 GHz) zu kommentieren und Informationen zu den aufgeführten Fragen einzureichen. Die Stellungnahmen werden derzeit ausgewertet.

Der Allgemeinheit zugeteilte Frequenzen in den Bereichen 2,4 GHz, 5 GHz und 5,8 GHz

Für das Betreiben von drahtlosen regionalen Netzen zum Angebot von Telekommunikationsdiensten (wie bspw. Realisierung von Internetanschlüssen) stehen in Deutschland verschiedene Frequenzbereiche zur Verfügung. Dabei ist zwischen Frequenzen, die der Allgemeinheit zugeteilt sind und individuell zugeteilten Frequenzen zu unterscheiden.

Für drahtlose Netzzugänge (Breitbandzugänge) in regionalen Versorgungsbereichen stehen allgemein zugeteilte Frequenzen für WLAN in den Bereichen bei 2,4 GHz und 5 GHz zur Verfügung.

Allgemeinzuteilung WLAN bei 2,4 GHz (pdf / 24 KB)
Allgemeinzuteilung WLAN bei 5 GHz (pdf / 64 KB)

Des Weiteren steht der Frequenzbereich bei 5,8 GHz für gewerblich öffentliche, breitbandige, ortsfeste Verteilsysteme (Broadband Fixed Wireless Access - BFWA) zur Verfügung.

Broadband Fixed Wireless Access - BFWA (pdf / 26 KB)

Frequenzbedarfsabfrage für die zukünftige Nutzung der Frequenzen im Frequenzbereich 450 MHz

Die Frequenzen im Bereich 450 MHz wurden im Jahr 2004 an drei Unternehmen zugeteilt und sind bis zum 31.12.2020 befristet. Die Bundesnetzagentur hat unter anderem für diesen Frequenzbereich eine Frequenzplanänderung eingeleitet. Für Nachfolgenutzungen wurden divergierende Interessen unterschiedlicher Nutzergruppen an die Bundesnetzagentur herangetragen.

Die Bundesnetzagentur hat Rahmenbedingungen entwickelt, unter denen die zukünftige Nutzung dieser Frequenzen erfolgen soll. Interessierte Unternehmen waren bis zum 16. Februar 2018 aufgerufen, Frequenzbedarfe unter Berücksichtigung dieser Rahmenbedingungen mitzuteilen.

Frequenzbedarfsabfrage 450 MHz (pdf / 38 KB)

Nach Auswertung der gemeldeten Bedarfe wird die Bundesnetzagentur über das weitere Verfahren und die Einzelheiten entscheiden.