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Re­gio­na­le Net­ze

Frequenzen für das Betreiben regionaler drahtloser Netze zum Angebot von Telekommunikationsdiensten

Der Allgemeinheit zugeteilte Frequenzen in den Bereichen 2,4 GHz, 5 GHz und 5,8 GHz

Für das Betreiben von drahtlosen regionalen Netzen zum Angebot von Telekommunikationsdiensten (wie bspw. Realisierung von Internetanschlüssen) stehen in Deutschland verschiedene Frequenzbereiche zur Verfügung. Dabei ist zwischen Frequenzen, die der Allgemeinheit zugeteilt sind und individuell zugeteilten Frequenzen zu unterscheiden.

Für drahtlose Netzzugänge (Breitbandzugänge) in regionalen Versorgungsbereichen stehen allgemein zugeteilte Frequenzen für WLAN in den Bereichen bei 2,4 GHz und 5 GHz zur Verfügung.

Allgemeinzuteilung WLAN bei 2,4 GHz (pdf / 13 KB)
Allgemeinzuteilung WLAN bei 5 GHz (pdf / 27 KB)

Des Weiteren steht der Frequenzbereich bei 5,8 GHz für gewerblich öffentliche, breitbandige, ortsfeste Verteilsysteme (Broadband Fixed Wireless Access - BFWA) zur Verfügung.

Broadband Fixed Wireless Access - BFWA (pdf / 26 KB)

Frequenzbedarfsabfrage für die zukünftige Nutzung der Frequenzen im Frequenzbereich 450 MHz

Die Frequenzen im Bereich 450 MHz wurden im Jahr 2004 an drei Unternehmen zugeteilt und sind bis zum 31.12.2020 befristet. Die Bundesnetzagentur hat unter anderem für diesen Frequenzbereich eine Frequenzplanänderung eingeleitet. Für Nachfolgenutzungen wurden divergierende Interessen unterschiedlicher Nutzergruppen an die Bundesnetzagentur herangetragen.

Die Bundesnetzagentur hat Rahmenbedingungen entwickelt, unter denen die zukünftige Nutzung dieser Frequenzen erfolgen soll. Interessierte Unternehmen sind aufgerufen, Frequenzbedarfe unter Berücksichtigung dieser Rahmenbedingungen bis zum 16. Februar 2018 mitzuteilen.

Frequenzbedarfsabfrage 450 MHz (pdf / 38 KB)

Nach Auswertung der gemeldeten Bedarfe wird die Bundesnetzagentur über das weitere Verfahren und die Einzelheiten entscheiden.

Frequenzen in den Bereichen 3,5 GHz und 3,7 GHz

Die Frequenzen im Bereichen 3,5 GHz wurden im Jahr 2006 vergeben. Auf der Grundlage der Entscheidung der Präsidentenkammer der Bundesnetzagentur vom 26. September 2006 wurden die Frequenzen versteigert und sind aktuell an folgende Unternehmen zugeteilt.

Zuteilungsinhaber im Bereich 3400 - 3600 MHz (bundesweit) (pdf / 105 KB)
Präsidentenkammerentscheidung Vergabeverfahren BWA (BK 1-05/008) (pdf / 3 MB)

Für regionale drahtlose Netzzugänge (z.B. Landkreise, Gemeinden oder Gemeindeteile) sind in den meisten Teilen der Bundesrepublik sogenannte BWA-Frequenzen (Broadband Wireless Access) verfügbar. Hierbei handelt es sich um Frequenzen im Bereich 3400 MHz bis 3800 MHz die auf Antrag einzeln zugeteilt werden können. Meist kommen Anlagen der Systemfamilie WiMAX zum Einsatz, es können aber auch andere Techniken genutzt werden, solange die mit der Zuteilung verbundenen Nutzungsparameter eingehalten werden. Die Zuteilungsbedingungen erlauben eine mobile, nomadische oder ortsfeste Nutzung der Teilnehmerstationen. Für die Zuteilung fallen einmalig Gebühren an und jährlich sind Frequenznutzungsbeiträge zu entrichten.

Frequenzzuteilungsverfahren im Bereich 3400 bis 3600 MHz (pdf / 67 KB)
Frequenzzuteilungsverfahren im Bereich 3600 bis 3800 MHz (pdf / 97 KB)
Anlage zum Bereich von 3600 bis 3800 MHz (pdf / 971 KB)
Antrag auf Frequenzzuteilung - PMP (pdf / 12 KB)
Antrag für Senderstandort - PMP (pdf / 21 KB)

Stand: 20.12.2017