Navigation und Service

Or­tungs­funk

Ortungsfunkanlagen sind insbesondere Wetterradaranlagen und Radare zur Schiffsbeobachtung.
Antrag Ortungsfunk (P >= 50W EIRP) (pdf / 71 KB)

Nichtnavigatorischer Ortungsfunk dient der Funkortung außerhalb der Navigation. Zu dieser Funkanwendung zählen Funk-Bewegungsmelder, Funkanwendungen für Vermessungszwecke sowie Wand- und Füllstandsradare.

Ein Füllstandsradar ist eine professionelle Anwendung, auf Basis der Ultraweitband (UWB)-Technologie, welche speziell dahingehend entwickelt wurde vertikale Veränderungen unterschiedlichster Substanzen, meist Flüssigkeiten oder Granulate, zu messen.
Nichtnavigatorischer Ortungsfunk für Füllstandsradare (pdf / 29 KB)

Ein Wandradar ist ein Feldstörungssensor, der zur Untersuchung von Wänden auf verdeckte Objekte oder physikalische Eigenschaften verwendet wird. Die zu untersuchenden Wände müssen ausreichend dick und dicht sein, um den größten Teil der Aussendung zu absorbieren. Die Nutzung dieser Ultraweitband (UWB) Anwendung ist beschränkt auf Bau-, Bergbaufirmen, Materialprüfungsämter sowie andere Unternehmen, Behörden welche sich professionell mit der zerstörungsfreien Untersuchung von Wänden wie z. B. Brückenpfeilern, Hauswänden, Tunnelwänden beschäftigen.
Nichtnavigatorischer Ortungsfunk für Wandradare (pdf / 27 KB)
Nichtnavigatorischer Ortungsfunk für Wand- und Bodenradare in Schutzzonen (pdf / 33 KB)

Funk-Bewegungsmelder werden ortsfest oder mobil zum Erfassen von Abständen, bei Geschwindigkeitsmessungen, Verkehrszählungen oder für den Schutz von Objekten eingesetzt. Die Funkanwendungen für Vermessungszwecke dienen der Land- und Seevermessung und werden mobil betrieben.
Nichtnavigatorischer Ortungsfunk für Vermessungszwecke und Funkbewegungsmelder (pdf / 39 KB)

Für Radare für die bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung von Windenergieanlagen gelten folgende Zuteilungsregelungen:
Verfügung 54/2017 aus dem Amtsblatt 12/2017 (pdf / 335 KB)

Für die Zuteilung von Frequenzen sind einmalig Gebühren und jährliche Frequenznutzungsbeiträge zu entrichten (Gebühren und Beiträgen).

Die Frequenzzuteilung erfolgt in der Regel in den Außenstellen der Bundesnetzagentur.

Details sind den Verwaltungsvorschriften für Frequenzzuteilungen im nichtöffentlichen mobilen Landfunk zu entnehmen. VVnömL (pdf / 1 MB)