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Maß­stä­be/Me­tho­den

Neben der Zugangsregulierung stellt die Entgeltregulierung eine zentrale Säule der Marktregulierung dar. Sinn und Zweck der Entgeltregulierung ist die Simulation von Wettbewerbspreisen. Die Entgeltregulierung betrifft primär die Zugangsleistungen und sekundär die Leistungen für Endnutzer. In Bezug auf die Arten der Entgeltregulierung ist zwischen Ex-ante- und Ex-post-Regulierung zu unterscheiden. Im Hinblick auf die Anwendung der Entgeltregulierung sind ferner Methoden und Maßstäbe von Bedeutung.

Mit Blick auf die Methoden der Entgeltermittlung gelangen neben der Prüfung von Kostenunterlagen eines marktbeherrschenden Unternehmens auch internationale Tarifvergleiche und analytische Kostenmodelle zur Anwendung. Im Rahmen der Erstellung und Anwendung von Kostenmodellen ist die Transparenz über die Art und Weise der berechneten Kostengrößen sowie hinsichtlich der Dokumentation und Nachvollziehbarkeit der Berechnungslogik sicherzustellen.

Im Hinblick auf die Maßstäbe der Entgeltregulierung ist in den vergangenen Jahren insbesondere auch das Konsistenzgebot in den Fokus der Diskussionen gerückt. Mit dem Konsistenzgebot wird die Regulierung von Zugangs- und Endnutzerpreisen systematisch miteinander verbunden. Diesem Gebot kommt folglich eine große Bedeutung zu. Um diesbezüglich ein gemeinsames Verständnis herbeizuführen und ein möglichst hohes Maß an Vorhersehbarkeit und Verlässlichkeit zu gewährleisten, sind auf diesem Gebiet - nach ausführlicher Diskussion mit den betroffenen Unternehmen und einer interessierten Öffentlichkeit - zu verschiedenen Aspekten Hinweise veröffentlicht worden, die seither die Planungssicherheit der Marktteilnehmer spürbar verbessert haben.

Stand: 01.02.2013