Orts­netz­ruf­num­mern

Nutzungszweck

Anbieter von Telekommunikationsdiensten stellen ihren Teilnehmern Zugänge zum öffentlichen Telefonnetz bereit. Dazu teilen sie den Kunden Rufnummern zu, unter denen die Netzzugänge erreichbar sind. Über den Netzzugang können Verbindungen zu anderen Teilnehmern aufgebaut werden.

Rechtsgrundlage

Rechtsgrundlage für die Zuteilung und Nutzung der Ortsnetzrufnummern ist die Verfügung 25/2006 konsolidierte Fassung vom 06.05.2020 (pdf / 242 KB) .

Informationen zu den Sonderregelungen aufgrund der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal im Jahr 2021 finden Sie unter folgendem Link:

Wiederzuteilung von Ortsnetzrufnummern, die aufgrund der Hochwasserkatastrophe vom Juli 2021 für mehr als 180 Tage abgeschaltet wurden (pdf / 132 KB)

Rufnummernstruktur

Für die Adressierung der Netzzugänge zum öffentlichen Telefonnetz ist die Bundesrepublik Deutschland in 5200 Ortsnetzbereiche eingeteilt. Jedem Ortsnetzbereich ist eine zwei- bis fünfstellige Ortsnetzkennzahl zugeordnet.

Ortsnetzrufnummern setzen sich aus einer Ortsnetzkennzahl, auch als Vorwahl bekannt, und einer Teilnehmerrufnummer zusammen. Möchte ein Teilnehmer andere Teilnehmer des gleichen Ortsnetzes erreichen, ist bei den meisten Telekommunikationsunternehmen die Anwahl der Teilnehmerrufnummer ausreichend. Um eine Verbindung zu einem Teilnehmer eines anderen Ortsnetzbereichs aufzubauen, müssen der Teilnehmerrufnummer die Verkehrsausscheidungsziffer 0 und die entsprechende Ortsnetzkennzahl vorangestellt werden.

Die Ortsnetzkennzahl erlaubt einen Rückschluss auf die geographische Lokation des Netzzugangs.