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Be­stim­mung der An­zahl zu­zu­tei­len­der Ruf­nummern bei durch­wahl­fä­hi­gen VoIP-An­schlüs­sen

Durchwahlfähige VoIP-Anschlüsse sind erhältlich als

 - bandbreitenbasierter VoIP-Anschluss. Hierbei stellt der Anbieter dem Endkunden eine bestimmte Bandbreite zur Verfügung.

- kanalbasierter VoIP-Anschluss. Analog zum leitungsvermittelten Telefonnetz werden dem Endkunden hier eine klar definierte Anzahl von Sprachkanälen (=Nutzkanäle) zur Verfügung gestellt

Beide Anschlussarten unterscheiden sich bezüglich der Ermittlung der Anzahl der an den Endkunden zuzuteilenden Rufnummern:

  • Erhält der Kunde einen kanalbasierten, durchwahlfähigen VoIP-Anschluss, so ist wie bisher bei ISDN-Anschlüssen zu verfahren. Die Anzahl der Rufnummern richtet sich daher gemäß Anlage 1a der Vfg. 25/2006 nach den geschalteten Nutzkanälen.
  • Bei einem bandbreitenbasierten, durchwahlfähigen VoIP-Anschluss existieren keine Nutzkanäle. Die Dimensionierung des zuzuteilenden Rufnummernbereiches erfolgt hier anhand der Anzahl der angeschlossenen, tatsächlich vorhandenen Endgeräte gemäß Anlage 1b der Vfg. 25/2006. Der Endkunde muss einen Antrag auf Bescheinigung des Rufnummernbedarfs bei der Bundesnetzagentur stellen.

    Antrag auf Bescheinigung des Rufnummernmehrbedarfs (online ausfüllbar): Antrag auf Bescheinigung des Rufnummernbedarfs (pdf / 52 KB)

Unabhängig davon sind die Anbieter berechtigt, dem Endkunden bis zu 100 Rufnummern zuzuteilen, ohne dass es eines Antrages auf Bescheinigung des Rufnummernbedarfs bedarf. Dies gilt für sämtliche durchwahlfähigen Anschlüsse, inklusive VoIP.