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Ver­brau­cher­freund­li­che Rund­funk­emp­fangs­ge­rä­te

Der europäische Gesetzgeber hat durch die letzte Änderung des Rechtsrahmens die Verantwortung für Interoperabilität von digitalen Rundfunkempfangsgeräten weitestgehend den Marktbeteiligten übertragen. Dabei wird am generellen Interoperabilitätsziel festgehalten und u. a. in den Erwägungsgründen (32) und (33) zur Universaldienstrichtlinie die Zielstellung beschrieben.

Im Zuge der derzeitigen dynamischen Marktveränderungen mit neuen technischen Möglichkeiten und Nutzungsgewohnheiten, stellt dieses Ziel eine anspruchsvolle Herausforderung für alle Marktteilnehmer dar.

Die Bundesnetzagentur verfügt aus ihrer Arbeit im Rahmen internationaler Standardisierungsorganisationen über entsprechende Expertise um die Marktbeteiligten in Ihrer Verantwortung zu unterstützen. Dazu werden Interoperabilitäts- und Verbraucheraspekte in die Standardisierung von Rundfunkempfangsgeräten eingebracht und das Projekt „Analyse des europäischen Marktes für digitale Rundfunkübertragung sowie nachhaltige Förderung der Interoperabilität und damit des Wettbewerbs im Endgerätesektor“ aufgesetzt. Auch über konkrete Interoperabilitätsfragestellungen hinaus wird ein enger Dialog mit Marktbeteiligten und Verbraucherschutzorganisationen gepflegt.

Ein zentrales Element der Arbeit der Bundesnetzagentur in diesem Bereich stellt die Moderation der von Marktteilnehmern initiierten Initiative „Aktionsbündnis verbraucherfreundliche Endgeräte für horizontale Märkte – Austauschbare CA/DRM-Systeme“ dar. Die Idee zu dieser Initiative ist im unabhängigen die Bundesnetzagentur beratenden Ausschuss für Technische Regulierung (ATRT) entstanden.

Der ATRT bearbeitet in diesem Themenbereich die unmittelbar mit Auswirkungen auf die Interoperabilität von Fernsehempfangsgeräten behafteten Fragen zur Nutzung von

Stand: 01.02.2013