Ak­tu­el­le In­for­ma­tio­nen

WMS-Schnittstelle geht in Betrieb

Ab 01.05.2021 können die im ISA gespeicherten Infrastrukturen nicht nur im Webbrowser, sondern in beliebigen Geoinformationssystemen (GIS) anzeigt werden. Möglich wird das durch die Bereitstellung der Daten über eine Schnittstelle im weit verbreiteten und einfach verwendbaren offenen Web Map Service-Standard. Mehr dazu

Kooperation zwischen Bundesnetzagentur und BIL eG

Die Genossenschaft Bundesweites Informationssystem zur Leitungsrecherche (BIL eG) und die Bundesnetzagentur kooperieren, um die bundesweit zentrale Darstellung von Informationen zu geplanten und laufenden Bauarbeiten zu stärken. Außerdem werden die Nutzer*innen beider Portale von einem verbesserten Informationsaustausch profitieren.

Ziel der Kooperation ist die Schaffung von mehr Transparenz über Bauarbeiten zur Beschleunigung des Breitbandausbaus in Deutschland. BIL eG nimmt über sein Online-Portal Planungs- und Bauanfragen entgegen und hilft den Anfragenden bei der Identifikation von allen in Deutschland bekannten Netz- und Leitungsbetreibern, deren unterirdische Infrastrukturen (wie Kabel und Rohre) durch die geplante Maßnahme potentiell geschädigt werden könnten. Durch die Kooperation zwischen Bundesnetzagentur und BIL eG wird eine Möglichkeit geschaffen, dass Anwender*innen des BIL-Portals ihre Planungs- und Bauanfrage auch im Infrastrukturatlas (ISA) darstellen können. Diese Informationen können von Einsichtnehmenden des ISA zur Koordinierung von Bauarbeiten und Mitverlegung von passiven Infrastrukturen sowie Glasfaserkabeln erschließen.

Bis zum Sommer soll dies über eine technische Schnittstelle zwischen den beiden Portalen realisiert sein. Bereits jetzt verweist der ISA auf seiner Homepage im Bereich Bauarbeiten auf das BIL-Portal zur Einholung von Leitungsauskünften. Das BIL-Portal hingegen informiert seine Nutzer*innen über die Möglichkeit, ihre geplanten Baumaßnahmen im ISA zu veröffentlichen.

Pressemitteilung vom 26. April 2021

Bundesnetzagentur erhebt kommunale Daten für den Infrastrukturatlas

Kommunen spielen beim Ausbau von schnellem Internet eine wichtige Rolle. Denn sie verfügen häufig über Infrastrukturen, die beim Ausbau von Breitband- und Mobilfunknetzen mitgenutzt werden können (wie z.B. Leerrohre und Glasfaserleitungen). Durch Mitnutzung können Ausbaukosten gesenkt und der Rollout insgesamt beschleunigt werden. Insbesondere auch für den 5G-Ausbau sind kommunale Infrastrukturen - wie Straßenlaternen und Ampeln - relevant, denn sie begünstigen den erforderlichen kleinzelligen Ausbau. Kommunen zählen daher zum Kreis der Datenlieferanten für den Infrastrukturatlas.

Vor diesem Hintergrund werden alle Kommunen im Rahmen der Kommunenaktion 2020 über ihre Verpflichtung zur Datenlieferung informiert. Für ihre Rückmeldung an die Bundesnetzagentur können sie das Onlineformular nutzen:
Onlineformular für Kommunen
Kommunen erhalten zugleich Informationen über die Nutzung des Infrastrukturatlas, den sie zu allgemeinen Planungs- und Förderzwecken einsehen können. Der Antrag auf Einsichtnahme kann von Gebietskörperschaften nun auch online gestellt werden:
Onlineantrag für Gebietskörperschaften

Weiterführende Informationen zur Kommunenaktion 2020 sind unter www.bundesnetzagentur.de/zis-kommunenaktion abrufbar.

Die wichtigsten Informationen zur Datenbereitstellung von kommunalen Infrastrukturen fasst der Informationsflyer für Kommunen zusammen. Zudem informiert er Kommunen über die Vorteile, die die Nutzung des Infrastrukturatlas bei der Verlegung oder Förderung von High-Speed-Internet bietet:

Informationsflyer für Kommunen (pdf / 807 KB)

Datenlieferanten für ISA-Mitnutzung und ISA-Planung veröffentlicht

Eigentümer oder Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze müssen im Rahmen der Antragstellung für ISA-Mitnutzung ein spezifisches Mitnutzungsinteresse an passiven Netzinfrastrukturen eines oder mehrerer bestimmter Eigentümer oder Betreiber öffentlicher Versorgungsnetze darlegen. Die Zentrale Informationsstelle (ZIS) veröffentlicht daher eine Übersicht der Datenlieferanten für ISA-Mitnutzung, die regelmäßig aktualisiert wird. Die darin enthaltenen Datenlieferanten haben gegenüber der Bundesnetzagentur erklärt, Informationen über passive Netzinfrastrukturen gemäß § 77b Abs. 5 Telekommunikationsgesetz (TKG) für die Darstellung im ISA-Mitnutzung bereitzustellen. Die nachfolgende Übersicht enthält alle Datenlieferanten, deren Infrastrukturdaten im Infrastrukturatlas abgebildet werden. Die einzelnen Tabellenblätter geben Auskunft darüber, ob der jeweilige Datenlieferant seine Informationen ausschließlich für das Datenportal ISA-Planung (mit „P“ gekennzeichnet) oder für ISA-Planung und ISA-Mitnutzung (mit „PM“ gekennzeichnet) zur Verfügung stellt.

Datenlieferanten Infrastrukturatlas (Stand: 31.03.2021) (xlsx / 483 KB)

Europäisches Dokument zur Förderung der Konnektivität (Connectivity Toolbox) veröffentlicht

Am 18. September 2020 hat die Europäische Kommission eine Empfehlung für ein gemeinsames unionsweites Instrumentarium zur Senkung der Kosten des Aufbaus von Netzen mit sehr hoher Kapazität und zur Gewährleistung eines raschen und investitionsfreundlichen Zugangs zu 5G-Funkfrequenzen veröffentlicht. Dies geschah im Hinblick auf die Förderung der Konnektivität zur Unterstützung der wirtschaftlichen Erholung von der COVID-19-Krise in der Union ((EU) 2020/1307).

Die Mitgliedstaaten haben in enger Zusammenarbeit mit der Kommission ein solches Instrumentarium entwickelt, das als „Connectivity Toolbox“ bezeichnet wird:

Connectivity Toolbox (pdf / 718 KB)

Die Connectivity Toolbox enthält bewährte Verfahren, die die Mitgliedstaaten zusammengetragen und als Zielvorgaben definiert haben, sowie Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Zielen und Arbeitsprozessen dieser Verfahren. Enthalten sind außerdem Leitlinien für die Umsetzung und die nächsten Schritte. Die rechtzeitige Implementierung der Connectivity Toolbox soll auch weiterhin Investitionen in Konnektivitätsinfrastrukturen und -dienste fördern, um die Digitalisierung von Industrie und Gesellschaft aufrechtzuerhalten und so die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Wirtschaft sowie die soziale Eingliederung zu fördern. Die Connectivity Toolbox enthält den dringenden Rat an die Mitgliedstaaten, die vorgeschlagenen Maßnahmen umzusetzen, sofern die nationale Gesetzgebung dies zulässt.

Bitte beachten Sie auch die Informationen der Europäischen Kommission zu diesem Thema unter diesem Link.