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Um­zug von Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­diens­ten

Der Anbieter von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten, der mit einem Verbraucher einen Vertrag über öffentlich zugängliche Telekommunikationsdienste geschlossen hat, ist gemäß § 46 Abs. 8 TKG verpflichtet, wenn der Verbraucher seinen Wohnsitz wechselt, die vertraglich geschuldete Leistung an dem neuen Wohnsitz des Verbrauchers ohne Änderung der vereinbarten Vertragslaufzeit zu erbringen, soweit diese dort angeboten wird.

Umzugsentgelt

Der Anbieter kann ein angemessenes Entgelt für den durch den Umzug entstandenen Aufwand verlangen, das jedoch nicht höher sein darf, als das für die Schaltung eines Neuanschlusses vorgesehene Entgelt.

Sonderkündigungsrecht bei Nichtleistung

Wird die Leistung am neuen Wohnsitz nicht angeboten, ist der Verbraucher zur Kündigung des Vertrages unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende eines Kalendermonats berechtigt.

Mitteilungspflicht bei Umzug

In jedem Fall ist der Anbieter des öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdienstes verpflichtet, den Anbieter des öffentlichen Telekommunikationsnetzes über den Auszug des Verbrauchers unverzüglich zu informieren, wenn der Anbieter des öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdienstes Kenntnis vom Umzug des Verbrauchers erlangt hat.

Weitere Fragen

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema haben Sie die Möglichkeit, sich schriftlich an den Verbraucherservice der Bundesnetzagentur zu wenden. Dafür steht Ihnen das unten stehende Kontaktformular zur Verfügung.

Kontakt

Telekommunikation - Anbieterwechsel und Umzug
Bundesnetzagentur, Postfach: 8001, 53105 Bonn

Tel.: +49 302 2480 - 500
(elektronische Benutzerführung)

Fax: +49 302 2480 - 517

Weiterführende Informationen

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