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Leck­stel­len­be­sei­ti­gung - Si­cher­heits­funk-Schutz­ver­ord­nung

Die Bundesnetzagentur führt seit Januar 2010 Messungen durch, um fehlerhafte oder nicht ausreichend abgeschirmte Kabelfernsehanlagen zu ermitteln, die zu Störungen im Flugfunk und anderen sicherheitsrelevanten Funkdiensten (Polizei, Rettungsdienste) führen können.

Von der Bundesnetzagentur werden hierzu speziell ausgerüstete Fahrzeuge eingesetzt. Dabei werden Kabelanlagen, deren Störaussendungen den gesetzlich zulässigen Grenzwert der Sicherheitsfunk-Schutzverordnung (SchuTSEV) überschreiten, örtlich soweit wie möglich (grob) eingegrenzt.

Im nächsten Schritt werden die Kabelnetzbetreiber tätig, um die genaue Lage der ermittelten Leckstellen weiter einzugrenzen und die Leckstellen in ihrem Bereich zu beseitigen. Wo dies nicht möglich ist, weil sich die Leckstelle nicht im Verantwortungsbereich des regionalen Kabelnetzbetreibers befindet, werden die verantwortlichen Betreiber des im Gebäude befindlichen Kabelnetzes informiert. Bestandteil dieser Information ist auch ein Informationsblatt der Bundesnetzagentur zur Anwendung der Sicherheitsfunk-Schutzverordnung (SchuTSEV), das betroffene Kabelkunden zum Sachverhalt und zur Rechtslage informiert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt

Funkstörungsannahme
Bundesnetzagentur, Außenstelle Hamburg, Standort Itzehoe

Postkamp 26, 25524 Breitenburg-Nordoe

Tel: +49 482 1895 - 555

E-Mail: funkstoerung@bnetza.de