Der Arbeitspreis ist der Preis, den Sie für jede verbrauchte Kilowattstunde (kWh) Strom bezahlen. Wenn dieser Preis an den Börsenstrompreis gekoppelt ist, ändert er sich in Abhängigkeit von den Schwankungen des Börsenstrompreises. Ist der Börsenpreis sehr niedrig, bezahlen auch Sie einen entsprechend niedrigen Arbeitspreis für den Strom, den Sie in der Zeit verbrauchen. Steigt der Börsenpreis, steigt auch Ihr Arbeitspreis und Sie müssen mehr bezahlen. Es ist dann ratsam – wenn möglich -, den Stromverbrauch auf Zeiten zu verschieben, in denen der Börsenpreis wieder niedriger ist.
Der Strompreis an der Börse wie zum Beispiel der EEX (European Energy Exchange) wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt und kann in seiner Höhe schwanken. Er wird beeinflusst von Faktoren wie dem Wetter, Energieangebot, politischen Entscheidungen und globalen Marktbedingungen.
Die Preise schwanken im Tagesverlauf, aber auch im Jahresverlauf. Normalerweise sind die Preise dann am höchsten, wenn viel Strom verbraucht wird und wenig Strom ins Netz eingespeist wird. Das ist häufig abends der Fall, wenn viele Menschen zuhause sind und die Sonne nicht scheint. Weitere Informationen zu Veränderungen des Großhandelsstrompreises finden sich hier.
In wenigen Stunden des Jahres kann der Strompreis auch negativ sein. Weitere Informationen dazu finden sich hier.
Einen Eindruck von einem dynamischen Stromtarif im Vergleich zu einem regulären Tarif mit festen Preisen können Sie auf der Internetseite smard.de erhalten.