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Dauer Handy-Telefonate

Handy-Telefonate dauern im Durchschnitt 2,5 Minuten

Kurth: "Teilnehmer telefonieren häufiger, die Gesprächsdauer bleibt jedoch unverändert"

Ausgabejahr 2011
Erscheinungsdatum 28.07.2011

Ein Handy-Telefonat dauerte im vergangenen Jahr im Durchschnitt knapp 2,5 Minuten. Zu diesem Ergebnis kommt die Bundesnetzagentur aufgrund der ihr vorliegenden Daten der Mobilfunknetzbetreiber. Insgesamt wurden im Jahr 2010 ca. 180 Mrd. Minuten in Mobilfunknetzen vertelefoniert. Im Vergleich zum Vorjahr (2009: ca. 170 Mrd. Minuten) ist das Gesprächsaufkommen damit deutlich gestiegen.

"Trotz des gestiegenen Gesamtminutenaufkommens ist die durchschnittliche Gesprächsdauer annähernd gleich geblieben. Die Teilnehmer telefonieren somit häufiger, während die durchschnittliche Dauer der Telefonate unverändert bleibt", sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.

Die meisten Gesprächsminuten (ca. 101 Mrd. Minuten) entfielen im Jahr 2010 auf Gespräche, die aus dem Mobilfunknetz abgingen. Der Großteil der Gespräche erfolgte dabei im eigenen Netz oder in das deutsche Festnetz. Schätzungsweise zwei Drittel aller abgehenden Gespräche wurden pauschal, z. B. per Flatrate oder Inklusivkontigent, abgerechnet.

Die Zahl der versendeten SMS ist im vergangenen Jahr auf insgesamt ca. 41 Mrd. gestiegen. Im Jahr 2009 waren lediglich 34 Mrd. SMS versendet worden. Vergleichbar dem Gesprächsvolumen wurden dabei etwa 60 Prozent aller gesendeten SMS pauschal abgerechnet. Im Durchschnitt hat jeder Bundesbürger im Jahr 2010 rund 40 SMS pro Monat versendet. Auch für die Zukunft wird ein weiterer Anstieg erwartet.

Pressemitteilung (pdf / 891 KB)