Navigation und Service

Stromnetzausbau und Mensch: Themenwoche und Informationstag

Homann: "Der Schutz der Menschen hat für uns Priorität"

Ausgabejahr 2018
Erscheinungsdatum 14.05.2018

Die Bundesnetzagentur startet heute die Themenwoche „Netzausbau und Mensch“. Auf Facebook und Twitter informiert die Agentur über die Messung von elektrischen und magnetischen Feldern oder die geltenden Richtwerte bei der Lärmentwicklung.

"Der Ausbau des Stromnetzes ist Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende. Der Schutz von Mensch und Umwelt spielt dabei eine wichtige Rolle", erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Wir sorgen nicht nur dafür, dass die Grenzwerte eingehalten werden, sondern suchen immer wieder den Dialog mit den Menschen vor Ort."

Die Möglichkeit zum direkten Austausch bietet ein Informationstag am 17. Mai 2018 in Frankfurt am Main. Dort informieren Vertreter der Bundesnetzagentur und Experten, so etwa vom Bundesamt für Strahlenschutz, die interessierte Öffentlichkeit über die Auswirkungen des Netzausbaus.

Themenwoche auch auf Facebook und Twitter

Die Bundesnetzagentur informiert in dieser Woche täglich über ein ausgewähltes Thema, das die Menschen beim Ausbau des Stromnetzes bewegt. Als Auftakt steht heute das Thema elektrische und magnetische Felder auf dem neuen Facebook-Account im Mittelpunkt. Ebenso werden die Auswirkungen des Stromnetzausbaus auf das Landschaftsbild und das Thema Lärm behandelt. Sie erfahren mehr unter www.facebook.com/stromnetzausbau, twitter.com/netzausbau sowie www.netzausbau.de.

Infotag: Messtechnik zum Anfassen

Der Informationstag bietet der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit mit der Bundesnetzagentur und weiteren Experten ins Gespräch zu kommen.

Zentrales Thema sind die elektrischen und magnetischen Felder und deren Auswirkung auf den Menschen. Die Behörde informiert über die festgelegten Grenzwerte und wie sie deren Einhaltung überwacht.

Vertreter der Bundesnetzagentur zeigen, wie sie Mobilfunkstrahlung messen und wie sich diese Erfahrungen auf den Stromnetzausbau übertragen lassen. Dazu wird der Prüf- und Messdienst der Behörde vor Ort sein und zeigen, wie solche Messungen durchgeführt werden.

Fachliche Unterstützung erhält die Bundesnetzagentur u.a. vom Bundesamt für Strahlenschutz und dem Landesamt für Umwelt und Verbraucherschutz NRW.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Mehr Informationen, das Programm und die Anmeldung finden Sie unter:
www.netzausbau.de/infotag-mensch-2018.

Bundesnetzagentur überprüft Grenzwerte

Bei der Planung und bei der Inbetriebnahme einer Stromleitung müssen die Netzbetreiber die Grenzwerte für elektrische und magnetische Felder einhalten. Die Bundesnetzagentur überprüft diese Grenzwerte bereits im Verfahren und führt mit ihrem Prüf- und Messdienst eigene Messungen für länderübergreifende Leitungen durch. Die Immissionsschutzbehörden der Länder kontrollieren die Leitungen außerdem.

Pressemitteilung (pdf / 98 KB)