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Bundesnetzagentur veröffentlicht alternative Identifizierungsmethoden für elektronische Vertrauensdienste

Ausgabejahr 2018
Erscheinungsdatum 13.06.2018

Die Bundesnetzagentur hat heute die Mindestanforderungen an alternative Identifizierungsmethoden für qualifizierte Vertrauensdienste festgelegt.

"Die Bundesnetzagentur ermöglicht Verbrauchern mit der Festlegung neuer Identifizierungsmethoden einen erweiterten Zugang zu Vertrauensdiensten und stärkt so die Digitalisierung", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Die Anforderungen wurden von Bundesnetzagentur und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gemeinsam erarbeitet. Festgelegt wurde nun eine Methode zu Ergänzung der bereits möglichen Methoden, die die Unternehmen einsetzen dürfen, um ihre Kunden für qualifizierte Vertrauensdienste zu identifizieren.

Konkret benennt die Festlegung die Identifizierung per Videoübertragung unter Einhaltung bestimmter Maßgaben zunächst bis Ende 2020 als zulässige Methode. Damit steht Anbietern eine größere Auswahl an Verfahren zur Verfügung, um Onlinedienste medienbruchfrei anbieten zu können. Weitere Identifizierungsmethoden können in Zukunft folgen.

Auf Basis dieser Festlegung hat die Bundesnetzagentur nun die Deutsche Post AG als qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter für die Erstellung von fernausgelösten Signaturen zugelassen. Verbraucher können sich hierbei z.B. von Zuhause aus online mit Smartphone oder Laptop identifizieren lassen und direkt im Anschluss beispielsweise einen Versicherungsvertrag elektronisch unterzeichnen.

Nähere Informationen finden sich unter nachfolgendem Link: www.bundesnetzagentur.de/identverfahren.

Pressemitteilung (pdf / 52 KB)