Navigation und Service

Stromleitung zwischen Pulgar und Geußnitz kann ertüchtigt werden

Vizepräsident Franke: "Grünes Licht von der Bundesnetzagentur"

Ausgabejahr 2019
Erscheinungsdatum 29.07.2019

Die Bundesnetzagentur hat in dem Genehmigungsverfahren für das Vorhaben von Pulgar nach Vieselbach den östlichen Abschnitt vom Umspannwerk Pulgar bis Geußnitz von einem förmlichen Planfeststellungs- und Plangenehmigungsverfahren freigestellt. Der Abschnitt betrifft die Bundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt.

"Der Weg ist nun frei für den Ausbau der Stromleitung", sagt Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur.

Umsetzung der Ausbaumaßnahme

Mit der Entscheidung kann die Stromleitung durch den Vorhabenträger 50Hertz Transmission gebaut werden. Durch Umbeseilung eines bestehenden 380-kV-Seilsystems soll die Stromtragfähigkeit der ca. 27 km langen Leitung erhöht werden. Hierzu müssen insgesamt drei Masten um maximal fünf Meter erhöht werden und an zwei Masten die Fundamente durch eine zusätzliche Auflastplatte verstärkt werden.

Bisheriges Verfahren

Die Bundesnetzagentur hat in der Bundesfachplanung am 7. August 2018 in einem vereinfachten Verfahren eine umwelt- und raumverträgliche Trasse festgelegt. Diese entsprach der schon bestehenden Trasse. Im Rahmen des Anzeigeverfahrens hat der Vorhabenträger der Bundesnetzagentur nachgewiesen, dass es sich um eine unwesentliche Erweiterung der Leitung handelt, so dass nach eingehender Prüfung der Unterlagen auf ein förmliches Verfahren verzichtet werden konnte.

Weitere Informationen zum Vorhaben Nr. 13 Bundesbedarfsplangesetz finden Sie auf: www.netzausbau.de/vorhaben13.

Erklärende Filme zum Netzausbau finden Sie unter www.youtube.com/netzausbau.

Pressemitteilung (pdf / 32 KB)