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Erörterungstermine zur Stromleitung A-Nord

Ausgabejahr 2020
Erscheinungsdatum 29.09.2020

Die Bundesnetzagentur führt ab heute bis zum 7. Oktober 2020 Erörterungstermine für zwei Abschnitte der Stromleitung A-Nord (Emden Ost – Osterath) durch.

"Wir setzen die Veranstaltungen mit den zu beteiligenden Institutionen und Personen während der Corona-Pandemie fort. Die Termine vor Ort werden unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts durchgeführt", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Damit ermöglichen wir den Fortschritt des Netzausbaus."

Abschnitte A und B

Der Erörterungstermin vom 29. bis 30. September 2020 in Bunde wird im Rahmen der Bundesfachplanung zu Abschnitt A (Emden Ost – Raum Bunde) des Leitungsvorhabens A-Nord durchgeführt.

Vom 6. bis 7. Oktober 2020 findet in Lingen der Erörterungstermin der Bundesfachplanung zu Abschnitt B (Raum Bunde – Raum Wietmarschen) statt. An diesem Termin werden auch die niederländischen Behörden und Vereinigungen beteiligt.

Auf den Erörterungsterminen werden Einwendungen und Stellungnahmen mit dem Vorhabenträger Amprion, den betroffenen Trägern öffentlicher Belange und denjenigen erörtert, die Stellungnahmen abgegeben bzw. Einwendungen erhoben haben. Die Termine sind nicht öffentlich.

Nächste Schritte

Auf der Grundlage der Erörterung legt die Bundesnetzagentur einen Trassenkorridor fest, in dem die Leitung verlaufen soll. Im nachfolgenden Planfeststellungsverfahren wird der genaue Leitungsverlauf und die technische Realisierung der Stromleitung innerhalb des genehmigten Trassenkorridors festgelegt.

Hintergrund

Das Erdkabelvorhaben A-Nord ist eine zwei Gigawatt starke Gleichstromverbindungsleitung und soll den Süden und Südwesten Deutschlands mit Energie versorgen. Gemeinsam mit der Stromleitung Ultranet soll A-Nord den in der Nordsee und in Norddeutschland erzeugten Windstrom von Emden über Osterath nach Philippsburg transportieren.

Weitere Informationen zum Vorhaben finden Sie unter:
www.netzausbau.de/vorhaben1.

Erklärende Filme zum Netzausbau finden Sie auf dem YouTube-Kanal der Bundesnetzagentur unter www.youtube.com/netzausbau.

Pressemitteilung (pdf / 298 KB)