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1&1 und Telekom kooperieren weiter im Festnetz

Präsident Homann: "Verbraucher profitieren von der Zusammenarbeit der Unternehmen"

Ausgabejahr 2021
Erscheinungsdatum 15.02.2021

Die Deutsche Telekom und 1&1 Versatel haben heute bekanntgegeben, dass sie ihre Kooperation im Festnetz für zehn Jahre fortsetzen. Der Vertrag betrifft die Nutzung von direkten Glasfasernetzanschlüssen (FTTH) und VDSL.

"Die Unternehmen schaffen sich selbst Planungssicherheit. Das erlaubt ihnen, in die Glasfaserinfrastruktur zu investieren. Die Menschen profitieren von der Zusammenarbeit", erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Die Bundesnetzagentur hat die Verhandlungen in den letzten Wochen intensiv moderiert. So konnten die Weichen für den Vertragsschluss gestellt werden. Wir achten auch bei freiwilligen vertraglichen Vereinbarungen darauf, dass der chancengleiche Wettbewerb erhalten bleibt."

Die Fortsetzung der Kooperation im Festnetz zeigt, dass freiwillige Marktlösungen möglich sind. Zuvor wurden bereits die Verträge zwischen der Telekom und Vodafone sowie Telefónica erneuert. Diese beziehen sich ebenfalls auf die Nutzung von FTTH- und VDSL-Anschlüssen. Die Zusammenarbeit ermöglicht der Telekom, ihre Netze auszulasten und den Glasfaserausbau voranzutreiben. 1&1 Versatel profitiert, indem sie ihren Kunden ein schnelles Netz anbieten kann.

Die Bundesnetzagentur wird gleichzeitig das Verhältnis zwischen Endkunden- und Vorleistungspreisen im Blick behalten und bei missbräuchlichen Preis-Kosten-Scheren einschreiten.

Pressemitteilung (pdf / 334 KB)