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Rech­te beim An­bie­ter­wech­sel

Im Falle eines Anbieterwechsels stehen Ihnen insbesondere folgende Rechte zu:

Keine Abschaltung bei Vertragsende

Wenn Sie rechtzeitig zum Vertragsende einen Anbieterwechsel eingeleitet haben und das Vertragsende erreicht ist, darf Ihr bisheriger Anbieter nicht einfach seine Leistung einstellen. Ihr bisheriger Anbieter muss Sie grundsätzlich solange weiterversorgen bis der Wechsel zum neuen Anbieter abgeschlossen ist.

Zulässige Unterbrechung und Pflicht zur Weiterversorgung

Am Tag der Umschaltung kann es zwar zu einer Versorgungsunterbrechung kommen, diese Unterbrechung sollte jedoch nicht länger als einen Kalendertag andauern. Gelingt die Umschaltung zum angekündigten Termin wider Erwarten nicht und sind Sie länger als einen Kalendertag ohne Telekommunikationsversorgung, sind die Anbieter verpflichtet, sich kurzfristig um Ihre Weiterversorgung zu kümmern.

Reduzierung der Entgelte und taggenaue Abrechnung

Im Falle einer Weiterversorgung hat Ihr bisheriger Anbieter weiterhin einen Anspruch auf Entgeltzahlung ab Beendigung des ursprünglichen Vertrags bis zur Umschaltung. Die Höhe des Entgelts richtet sich dabei nach den ursprünglich vereinbarten Vertragsbedingungen mit der Maßgabe, dass sich die vereinbarten Anschlussentgelte um 50 Prozent reduzieren. Dies gilt jedoch nicht, wenn das Unternehmen nachweist, dass Sie das Scheitern des Anbieterwechsels zu vertreten haben. Es muss eine taggenaue Abrechnung erfolgen. Der Entgeltanspruch Ihres neuen Anbieters entsteht erst mit dem erfolgreichen Abschluss des Anbieterwechsels.

Beibehaltung der Rufnummern

Im Rahmen eines Anbieterwechsels müssen die Anbieter grundsätzlich gewährleisten, dass Sie Ihre Rufnummern mitnehmen können.

Kontakt

Verbraucherservice Telekommunikation
Bundesnetzagentur, Postfach: 8001, 53105 Bonn

Tel.: 030 22480 - 500 (elektronische Benutzerführung)
Fax: 030 22480 - 517