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Orts­netz­ruf­num­mern

Nutzungszweck:

Anbieter von Telekommunikationsdiensten stellen ihren Kunden Zugänge zum öffentlichen Telefonnetz bereit. Dazu teilen sie den Kunden Rufnummern zu, unter denen die Netzzugänge erreichbar sind. Über den Netzzugang können Verbindungen zu anderen Teilnehmern aufgebaut werden.

Rechtsgrundlage:

Rechtsgrundlage für die Zuteilung und Nutzung der Ortsnetzrufnummern ist die Verfügung 25/2006, die nachfolgend als konsolidierte Fassung heruntergeladen werden kann:

Verfügung 25/2006 konsolidierte Fassung vom 20.12.2017 (pdf / 205 KB)

Rufnummernstruktur:

Für die Adressierung der Netzzugänge zum öffentlichen Telefonnetz ist die Bundesrepublik Deutschland in 5200 Ortsnetzbereiche eingeteilt. Jedem Ortsnetzbereich ist eine zwei- bis fünfstellige Ortsnetzkennzahl zugeordnet.

Ortsnetzrufnummern setzen sich aus einer Ortsnetzkennzahl, im Sprachgebrauch auch als Vorwahl bekannt, und einer Teilnehmerrufnummer zusammen. Möchte ein Teilnehmer einen anderen Teilnehmer des gleichen Ortsnetzes erreichen, ist bei den meisten Telekommunikationsunternehmen die Anwahl der Teilnehmerrufnummer ausreichend. Um eine Verbindung zu einem Teilnehmer eines anderen Ortsnetzbereichs aufbauen zu können, müssen der Teilnehmerrufnummer die Verkehrsausscheidungsziffer 0 und die entsprechende Ortsnetzkennzahl vorangestellt werden.

Die Ortsnetzkennzahl erlaubt einen Rückschluss auf die geographische Lokation des Netzzugangs.